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Ich hab angst vor der neuen klasse in die ich komme...

G

Gelöscht 100977

Gast
Hi,
Folgendes: wegen corona muss ich jetzt die 10 klasse wiederholen weil ich wegen meiner vorerkrankung nich in die schule durfte um meine prüfung zu schreiben (ich durfte die nichmal nachschreiben, warum auch immer, aber egal)

Auf jeden fall muss ich jetzt in eine neue klasse(logisch) und meine probleme sind halt das ich erstmal niemanden dort kenne. Aus den anderen klassen kenne ich auch niemanden so wirklich, und wenn doch ist das niemand mit dem ich groß befreundet bin oder sein möchte.

Außerdem bin ich sehr schüchtern und hab echt angst vor neuen menschen. Ich hätte auch am liebsten den erste hilfe kurs für meinen führerschein abgesagt, das schülerpraktikum in der 8. Klasse hätt ich am liebste auch geschwänzt. Ich kann einfach nicht mit fremden menschen und das ist keine normale nervösität die ich da hab...das ist nich mehr normal, ich merk das.

Wenn ich überhaupt an den ersten schultag denke könnt ich heulen und krieg herzrasen. Ich will am liebsten einfach die schule abbrechen. Ich mag fremde menschen nicht und kann auch nicht auf sie zugehen geschweigedenn mit ihnen umgehen. Ich bin ne soziale niete und hab keine ahnung wie ich damit umgehen soll. Ich hab angst davor das die mich ansprechen weil ich nich weiß wie man gespräche führt und ich mich nie traue was zu sagen, selbst wenn mir was einfällt weil ich angst hab was falsches zu sagen. Auf der anderen seite hab ich aber auch angst das sie mich ignorieren weil sie mich komisch und langweilig oder sogar dumm finden. Ich will nich wieder die sein die in gruppenarbeiten ganz allein in der ecke sitzt weil keiner sie in der gruppe haben will...

Wenn jemand in der klasse wäre ,mit dem ich befreundet bin und mich sehr gut verstehe währen die fremden menschen kein problem. Ich wäre zwar immernoch schüchtern aber ich hätte keine angst mehr. Jedoch kann ich einfach kaum was allein machen ohne innerlich zu sterben.

Ich will am liebsten wieder in meine alte klasse, ich vermisse sie. Ich will keine neue.
Außerdem:
Wenn das jetzt schon so schlimm ist, wie soll das erst werden wenn ich ausziehe? Ich trau mich nix! Teilweise hab ich angst meine freundin zu fragen ob wir uns treffen wollen. ich nehm mir alles zu herzen, bin viel zu sensibel und hab das selbstbewusstsein eines kleinkindes...

Was soll ich tun? Leben ist so echt nich schön..
 

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G

Gelöscht 75067

Gast
Du misst dem ganzen zu viel Bedeutung. Spätestens ab dem Abschluss sind alle schulischen Kontakte passe. Konzentriere dich lieber auf die schulische und berufliche Laufbahn.
 

Johnny_B

Sehr aktives Mitglied
Das sehe ich ganz anders: Nutze die Situation, um an ihr zu wachsen. Überlege nicht, was du jetzt nicht kannst, sondern mache dir bewusst, was du in Zukunft besser können wirst. Du wirst nicht nur dein ganzes Leben lang mit Menschen Kontakt aufnehmen müssen, du wirst es auch wollen, und genau deshalb ist es wichtig, dass du jetzt mit der Lösung deiner Probleme beginnst.
Überleg doch mal: Willst du dein Leben lang diese Probleme mitschleppen? Oder willst du dir nicht lieber die nächsten paar Jahre in den Allerwertesten treten, um sie so früh in deinem Leben zu lösen und soziale Kontakte endlich unbeschwert genießen zu können? Ich wette mit dir, du schaffst das, und wenn du dir dabei Unterstützung holen musst, ist das auch alles andere als schlimm. Nur Mut :)
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Außerdem bin ich sehr schüchtern und hab echt angst vor neuen menschen. Ich hätte auch am liebsten den erste hilfe kurs für meinen führerschein abgesagt, das schülerpraktikum in der 8. Klasse hätt ich am liebste auch geschwänzt. Ich kann einfach nicht mit fremden menschen und das ist keine normale nervösität die ich da hab...das ist nich mehr normal, ich merk das.
Wenn ich überhaupt an den ersten schultag denke könnt ich heulen und krieg herzrasen. Ich will am liebsten einfach die schule abbrechen. Ich mag fremde menschen nicht und kann auch nicht auf sie zugehen geschweigedenn mit ihnen umgehen. Ich bin ne soziale niete und hab keine ahnung wie ich damit umgehen soll.
Ich hab angst davor das die mich ansprechen weil ich nich weiß wie man gespräche führt und ich mich nie traue was zu sagen,
Auf der anderen seite hab ich aber auch angst das sie mich ignorieren weil sie mich komisch und langweilig oder sogar dumm finden. Ich will nich wieder die sein die in gruppenarbeiten ganz allein in der ecke sitzt weil keiner sie in der gruppe haben will..
Jedoch kann ich einfach kaum was allein machen ohne innerlich zu sterben.
Wenn das jetzt schon so schlimm ist, wie soll das erst werden wenn ich ausziehe?
Was soll ich tun?
Das Problem kann nicht neu sein; waren Deine Eltern nicht beim Kinderpsychologen mit Dir?

Dann kümmere Du Dich jetzt darum, arbeite daran. Je länger Du das mitschleppst, desto belastender. Hol Dir Unterstützung. Der Schulpsychologe kann Dir z. B. Tipps geben, Anlaufstellen nennen, Du kanbst auch im Internet jemanden raussuchen.
 

bertil

Aktives Mitglied
Denk dran, wenn wir nach der leeren Klopapierrolle angeln, schauen wir alle gleich dumm drein. Niemand hat ein zuviel an Respekt verdient. Nicht wegen der Gerechigkeit und weil uns das ein Trost wäre, sondern weil das niemand erfüllen kann. Aff' bleibt Aff', sei es der Mandrill hinterm Mahagonitisch und aus der Modeläffin wird in diesem Leben auch keine echte Gazelle mehr. Am Wenigsten gilt das für die Trantüten Deine neuen Klasse ;-) Die welchen Vorteil Dir gegenüber haben? Den Vorteil, dass sie ihre Fratzen schon oft genug gesehen haben, um sich nicht mehr darüber aufzuregen. Na bumm, welch Leistung! Das Neue ist immer beunruhigend, aber wirst es schon machen! Wir alle kommen immer wieder in die Rolle des Neulings und für uns alle gilt: gepflegt sein ist wichtig! Denn sind wir gepflegt und uns dessen bewusst, kann man uns dazu schon nichts mehr ans Zeug flicken. Das gibt schon einmal eine dicke Portion Sicherheit. Wie ich das einschätze wirst Du kein Auge zumachen und völlig übermüdet sein. Aber das ist kein Problem, für die ersten paar Tage. Als Neulinge sind wir nicht verpflichtet, die Anderen zu erfrischen oder gar zu unterhalten. Du bist ja kein Zirkuspferd! Ja, vielleicht sollten wir noch ein paar gute Witze auswendig lernen :)

Und Vorredner haben es schon erwähnt, nichts wird so heiß gegessen wie gekocht!

Auch deshalb nicht, weil wir alle es nicht fertigbringen, durchgehend Angst zu empfinden. Diese "Angst vor der Angst" die Du empfindest, dreht sich in Wahrheit um sehr kurze Zeitspannen. Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn Du uns beweisen kannst, dass man 7 Stunden durchgehend Panik schieben kann. Gemäß allgemein menschlichen Gesetzlichkeiten ist das schlicht unmöglich. Du kannst Dir darum dessen gewiss sein, dass sich dieses Gefühl bald schon legen wird! Nicht erst nach Wochen, nicht nach ein paar Tagen.... wenn Du es schaffen solltest, zwei Stunden lang Vollpanik zu haben, zieh ich schon den Hut vor Dir. Denke im Moment der Nervosität daran, es wird sich bald gelegt haben und darauf kannst Du Dich verlassen.

Ganz entscheidend ist die Atmung. Jeder Psychotherapeut (der ich keineswegs bin) wird es Dir bestätigen: ruhig atmen und ängstlich bleiben, geht nicht. Wenn man ruhig atmet legt sich das binnen Minuten. Nun hätte es was von einer gefährlichen Drohung, Dir vorzuschreiben dass Du auch noch ruhig atmen "musst". Also das, was man eben nicht gut kann, wenn man gerade nervös ist. Es wird auch alles gut, wenn Du dieses Kunststück nicht fertig bringst. Aber sollte es Dir gelingen, indem Du Dich zwischendurch auf eine ruhige, ausgeglichene Atmung konzentrierst, wäre das ein Vorteil. So oder so wirst Du Dich wahrscheinlich nach einen paar Tagen (oder Stunden) über Dich selber wundern, wieso Du Dich über "die da" oder "dass da" so grundlos aufgeregt hast ;)

Steigere Dich nicht nur in den Unglücksfall, lass auch dem Glücksfall seine Chance. Es könnte alles ganz anders kommen und viel besser! Das gilt für uns alle und für Dich genauso.
 

bertil

Aktives Mitglied
Bist Du überzeugt davon, dass Deine Nervosität den normalen Rahmen sprengt, sprich krankhaft ist, dann geh zu Deinem Hausarzt. Nach 30 Jahren oder so hat sich immer noch zu wenig herumgesprochen, dass das ein Fall für den Hausarzt ist. Als erste Anlaufstelle. Er oder sie wird Dich ernst nehmen und Dich ggfs. an Fachärzte überweisen. Ein übermäßiger Leidensdruck und das Gefühl "mein Gott, die guten Ratschläge helfen mir alle nicht" ist genauso nicht nötig. Aber Du müsstest es in die Hand nehmen! Dass es dafür nämlich auch eine Medikation gibt, ist ein heikles Thema auf diesen Seiten. Deshalb ein heikles Thema, weil die Bandbreite dieser Medikamente von "ganz leicht" bist "Atombombe" reicht und zu viele Menschen sich rasch entscheiden "Für mich bitte gleich einen nuklearen Einlauf"

Ein chronisches Streitthema, aber in Deinem Stadium völlig unnütz. Wichtig ist nur zu wissen, es gibt diese Möglichkeit. Es gibt ausgezeichnete Mittel, um krankhafte Nervosität in den Griff zu bekommen. Hältst Du es für angemessen, sollte Dein Weg Dich ganz normal zum Arzt führen. Der -Hausarzt- ist dabei eben nicht verkehrt, sondern immer die erste Anlaufstelle. Überlegungen, dafür gibts doch die Fachleute mit dem Präfix "Psycho-" gehen schon zu weit. Wie es in dem Fall weitergehen solle, ist Sache des Arztes. Dem Du einfach nur Deinen wunden Finger zeigen sollst oder Deine kaputte Seele, dann wird sich alles ergeben! Einen wunden Daumen muss man nicht erklären, bei seelischen Problemen ist Ehrlichkeit wichtig. Also es auf den Tisch legen. "Herr/Frau Doktor ich bin krankhaft nervös und es ruiniert mein Leben"

Dank unserer heutigen Lebensbedingungen, spricht man dazu längst von "Volkskrankheiten". Es ist so verbreitet wie Grippe und leider wirklich so, wenn Du Dich vor diesem Weg herumdrückst, ja dann bekommst Du eben keine Hilfe gegen Deine Grippe! So einfach ist es und so unnötig, wenn man darauf verzichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:

bertil

Aktives Mitglied
Andere werden mich möglicherweise rügen, dass ich den Dienstweg missachte. Der Dich zum Vertrauenslehrer führen sollte und ggfs zum Schulpsychologen.

Völlig richtig und völlig angemessen.

Der Vorteil solcher Foren ist, dass man auch seine private Meinung dazu geben darf.

Die Institution Schule sagt dazu: genau so ist es und gehört es, Punktum.

Meine persönliche Meinung ist: das bleibt Dir überlassen.

Die Institution Schule kennt da wenig Fisimatenten, ob man vielleicht gerade Angst davor hat, beim
Schulpsychologen erwischt zu werden, als gefundenes Fressen für unsere Mobster...

Geht nicht anders, Deine Schule kann beim besten Willen keinen geheimen Keller im Nachbarort anmieten, damit solche Mobbing-Umstände sich verflüchtigen.

Da kommt es eben drauf. Denkst Du es könnte diskret ablaufen, geh diesen Weg. Bist Du überzeugt davon, dass Deine Mitschüler Dich dafür sowas von abschießen würden - beim Hausarzt weiß niemand, warum Du zu ihm gehst. Hand aufs Herz, hab ich auch nicht immer der Ordinationshilfe die Wahrheit gesagt.

Zum "Na, was führt sie denn zu uns?" und der konzentrierten Stille sämtlicher Dorftratschweiber sag ich dann glatt "Grippe!" Ordinationshilfe und Tratschweiber sind dann ein bisschen enttäuscht, aber es spielt wirklich keine Rolle, was Du dort am Schalter als Grund angibst.

Ad Schulpsychologen habe ich - möglicherweise zu Unrecht - die leise Skepsis, dass sie zu allen guten Absichten die sie haben, ihre Institutionen vertreten. Es gibt da ein leises Problem, wenn der Polizist zu seinem Polizeipsychologen sagt "Nun es geht mir so, weil ihre Institution ein großer Misthaufen ist, lieber Herr!" Und auch Schulpsychologen werden immer ihre Arbeitgeber verteidigen. Deinem Hausarzt ist das aber egal. Der erwidert unter Umständen "ja, das hört man ständig von deiner Schule". Was mitunter schon Balsam sein kann, für die Seele...

Aber bitte, ich will Dich keinesfalls in die Richtung einer seelischen Erkrankung drängen! Wie gesagt, finde ich Deine Empfindungen an sich überhaupt nicht krankhaft. Manchmal braucht es mehr Besenstiel im Allerwertesten. Aber wenn, wie Du beschrieben hast, Dein Vermeidungsverhalten so weit geht, dass Du lieber auf Deine persönlichen Fortschritte in diesen Projektgruppen verzichtest, geht es schon in diese Richtung. Denn das ist falsch und soll nicht sein. Es darf nicht so weit gehen, dass Du auf Deine Erfolge verzichtest.
 
Zuletzt bearbeitet:

Weltkind

Aktives Mitglied
Ad Schulpsychologen habe ich - möglicherweise zu unrecht - die leise Skepsis, dass die eben ihre Institutionen vertreten.
Auch da gibt es sicher, wie überall, Unterschiede, ich kann das so nicht bestätigen, stattdessen erfolgte bei dem mir bekannten Fall eben die Empfehlung eines (sehr gut gebuchten) Psychologen und die Möglichmachung eines kurzfristigen ersten Termins dort.
Also, wie immer: alles ist möglich.
 

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