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Ich glaube es gibt mich nicht

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Re: Ich glaube es gibt mich nicht
Mit Selbsthilfebüchern, zum Beispiel.

Ich kann dir aber auch "Der Tod des Iwan Iljitsch" von Leo Tolstoi empfehlen.

"Tolstoi beschreibt das Leben und die darin zum Tragen kommenden Lebensansichten des Gerichtsangestellten Iwan Iljitsch Golowin und dessen vorzeitigen Tod im Alter von 45 Jahren. Dramatisch dicht dargestellt werden die Existenzangst, die Angst vor den Schmerzen im Tod sowie Machtlosigkeit und vor allem die Grausamkeit der Erkenntnis, sein Leben nicht sinnvoll gelebt zu haben." (Wikipedia)

Frage dich selbst, ob das, was du tust, das ist, was du willst oder viel mehr das, was man von dir erwartet. Suchst du z.B. eine Partnerin, weil du dich nach Nähe sehnst, oder weil man erwartet, dass du - aus welchen Gründen auch immer - eine Partnerin haben solltest? Oder vielleicht glaubst du auch einfach nur zu wissen, was man von dir erwartet, obwohl man sich gar nicht dafür interessiert, wie du lebst oder dich so akzeptiert, wie du bist.
 
Deinen gewissen Zynismus kenne ich, auch ich bin in der selben Lage, vielleicht wenn auch nicht so weit. Menschen widern mich mehr und mehr an, ich verstehe einfach nicht, wie eine Spezies nichts besseres zu tun hat, auf sich einanander einzuprügeln (In welcher Form auch immer). Immer werde ich einfach ignoriert, auf die Seite geschoben, und stehen gelassen, so habe ich das Gefühl lediglich ein Gespenst zu sein. Doch denk mal dran, was für eine Art Mensch deine Eltern sind. Irgendetwas muss doch in Ordnung sein, dass der Kontakt weiter hält (abgesehen von ein paar Unverständlichkeiten).
Warum sollte es dann nicht andere Menschen geben, die ein ähnlich in gewissen Maßen "entwickelten" Chrarackter haben.
Persönlich könnte es tatsächlich auch Autismus sein, vieles würde dafür sprechen, ob man's als Behinderung ansieht ist völlig irrelevant, das einzige was man nach einer Untersuchen darauf bekommt ist höchstens ein Titel, womöglich eine Ausrede, man bleibt trotzdem der selbe. Und traue vorerst dem Psychologen mal nicht 100%ig, mir wurde schon gesagt ich wäre schlicht "lebensunfähig und sollte nicht mehr zu ihm kommen". Idioten, gibt es, gerade in diesem Beruf scheinbar viele.

Vielleicht verstehst du, wie ich, den Typ Mensch, wie auch immer man (/ich) ihn auch vorstellst nicht richtig, was wiederum gewisse Grundsymptome zum Autismus aufweist.

Versuche einfach, (Ich hasse es so Clisheehaft zu werden) "sich selbst zu finden", also sich weiterzuentwickeln, damit hört weder man selbst noch die Menscheit auf.

Und wenn ich manche Beiträge hier lese (meinen auch...) solltest du manches nicht als Angriff nehmen, überleg einfach ein zweites Mal ob deine Deutung richtig war, bzw. was richtig bedeutet.
 
Vorbildlich beschrieben, danke Gast!

oha. das kann schwer werden. wo und wie soll ich da am besten anfangen?
Ein Autistengehirn benötigt Details. Wenn du ihm einen Zusammenhang hinwirfst, denkt es, das wär ein Detail und fängt an, nach anderen Details zu suchen, um einen Zusammenhang daraus zu produzieren. So wird man natürlich keine gescheite Lösung finden. Wenn man dir keine Details vorgibt, dann mach dir selber welche.

erstaunlicherweise habe ich online keine so großen probleme, mit anderen zu kommunizieren.
liegt aber eher an der unpersönlichen Art des WWW
Ja, es sind nur Datensätze, keine Menschen. Das macht sie erträglicher.
 
Vorbildlich beschrieben, danke Gast!


Ein Autistengehirn benötigt Details. Wenn du ihm einen Zusammenhang hinwirfst, denkt es, das wär ein Detail und fängt an, nach anderen Details zu suchen, um einen Zusammenhang daraus zu produzieren. So wird man natürlich keine gescheite Lösung finden. Wenn man dir keine Details vorgibt, dann mach dir selber welche.


Ja, es sind nur Datensätze, keine Menschen. Das macht sie erträglicher.
seufz. schon Schade direkt abgestempelt zu werden. Ich selber gehe weiter nicht davon aus, Autist zu sein.
Ich liege nicht falsch, es ist die Welt, mit der etwas nicht in Ordnung ist.
 
Übers Internet eine solche Diagnose zu stellen, was soll das bringen? Wenn man bei 12 Psychologen war und dieser Verdacht auf Autismus das erste Mal hier im Internet gestellt wird, dann muss das nicht unbedingt stimmen.
 
Ich liege nicht falsch, es ist die Welt, mit der etwas nicht in Ordnung ist.

Was genau stört dich denn an dieser Welt? Es ist ja nicht so, dass du gar nichts tun könntest. Helfe aus in einem Obdachlosenheim, gründe Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen, Phobien, Opfer von Verbrechen, Mobbing; sei politisch aktiv; schließe dich einer Organisation an etc. Die Liste an Dingen, die man tun kann, um diese Welt erträglicher zu machen, ist lang. Aber hast du überhaupt Lust dazu, irgendetwas gegen diese Dinge, die dich quälen, zu unternehmen? Oder suchst du nur Ausreden, damit alles so bleiben kann, wie es ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
seufz. schon Schade direkt abgestempelt zu werden. Ich selber gehe weiter nicht davon aus, Autist zu sein.
Ich liege nicht falsch, es ist die Welt, mit der etwas nicht in Ordnung ist.

Na das sind doch alles nur Denkanstöße. Ich kenne von dir nur das, was du hier schreibst und daraus ergibt sich für mich ein Bild von dir. Ein Spiegelbild gewissermaßen. Ob es der Realität entspricht, kannst nur du selbst beurteilen.

Ich lese noch weiter mit, werde aber nun nichts mehr antworten, wenn dir diese Thematik nicht weiterhilft.
 

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