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@ e. na zumindest weiß ich , das Menschen , die sich aufgeben immer depressiv werden und sich nicht alle Depressiven aufgeben.
Das ist übrigens der erste Schritt , wenn man sich aufgegeben hat , aber Besserung will, es nicht mehr zu tun , hört sich einfach an , ist es aber nicht .

Glücklicherweise hat jeder Mensch das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden .

Die Entscheidungen die man trifft bestimmen das Leben , das man führt .

So einfach ist das.
 
@ e. na zumindest weiß ich , das Menschen , die sich aufgeben immer depressiv werden und sich nicht alle Depressiven aufgeben.
Das ist übrigens der erste Schritt , wenn man sich aufgegeben hat , aber Besserung will, es nicht mehr zu tun , hört sich einfach an , ist es aber nicht .

Glücklicherweise hat jeder Mensch das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden .

Die Entscheidungen die man trifft bestimmen das Leben , das man führt .

So einfach ist das.

Glaube ich nicht.
So einfach ist das nicht immer.

Wie kommst Du darauf?


LG
Landkaffee
Die auch gerne positv denkt, aber/und Grenzen sieht.
 
@ landkaffee

mystische Dinge , kann man glauben oder auch nicht ..das die Entscheidungen , die Du triffst das Leben bestimmen das Du führst , das brauchst Du nicht glauben , das kannst Du erfahren.

Beispiel : Du bist Raucher und willst ja so gerne aufhören , jammerst immer rum , unternimmst mehrere Versuche aufzuhören , fängst immer wieder an und bei jeder Zigarette , kreisen Deine Gedanken um Lungenkrebs , Gefäßkrankheiten , hast Du ein ungutes Gefühl , rauchst aber trotzdem , so geht es jahrelang ......

Die andere Möglichkeit - Du entscheidest Dich aufzuhören und tust es . D.H. Du rauchst nicht . Dann bist Du Nichtraucher .

So einfach ist das .


Warum probierst Du es nicht einfach mal aus, dann mußt Du nicht sagen Du glaubst( oder nicht ) , sondern kannst sagen Du weißt ( oder weißt, dass es nicht ) ?



Aber mal ganz wissenschaftlich , solange dem Menschen nicht klar ist , dass er aufgrund der Art seines Verhaltens, seines Denkens mit jedem Gedanken die neurologische Bahn in seinem Kopf breiter macht und damit leichter gehbar , so lange wird er sich auch nicht entscheiden eine breit asphaltierte Autoban mit günstiger Tankstelle und toller Rasttätte , leckerem Essen , netten Bekanntschaften , vielen Lichtern , schöner Landschaft , tollen Kurven , super Radioempfang ,
für ne holprige Steinschlagpiste einzutauschen fernab jeder bekannten Zivilisation irgendwo in der Pampa ....


es sei , er hat ein gesundes Auto und den Entscheidungs GPS !!!


So einfach ist das !!!


🙂
 
Aber mal ganz wissenschaftlich , solange dem Menschen nicht klar ist , dass er aufgrund der Art seines Verhaltens, seines Denkens mit jedem Gedanken die neurologische Bahn in seinem Kopf breiter macht und damit leichter gehbar , so lange wird er sich auch nicht entscheiden eine breit asphaltierte Autoban mit günstiger Tankstelle und toller Rasttätte , leckerem Essen , netten Bekanntschaften , vielen Lichtern , schöner Landschaft , tollen Kurven , super Radioempfang ,
für ne holprige Steinschlagpiste einzutauschen fernab jeder bekannten Zivilisation irgendwo in der Pampa ....

Es stimmt, dass man sich Verhaltensweisen an- und wieder abgewöhnen kann. Dies erfordert Zeit, genauer gesagt, ein paar Monate (ich weiß nicht mehr wieviel genau), bis sich das Gehirn sozusagen umgestellt bzw. umprogrammiert hat. Nach diesem Prinzip funktioniert ja auch (Verhaltens-)Therapie.

So einfach ist das !!!

Aber "so einfach" ist das nun doch nicht. Bei Depressionen braucht man m.M.n. auf jeden Fall Hilfe von außen, denn selbst kann man kaum noch Motivation aufbringen oder echte Lösungsansätze finden. Da reicht es nicht zu sagen, man müsse nur die Einstellung ändern. Das ist zwar korrekt, aber wie gesagt nicht einfach. Konkrete Vorschläge sind gefordert, intensive Betreuung, Gespräche, aktive Unterstützung im Alltag... hier im Forum kann man helfen, aber diese Hilfe geht nicht weit genug.
Nun kommt aber noch Verbitterung seitens des TEs dazu, die ich nachvollziehen kann. Aber sie bleibt ein Hindernis bei der Suche nach Hilfe außerhalb dieses Forums.
 
Eine Depression ist aber keine Verhaltensweise.

Habe ich doch gar nicht behauptet. Aber eine Depression geht mit Denk- und Verhaltensmustern einher, die die Depressionen auslösen und chronifizieren, wenn man nicht gegensteuert.

Und alleine mit gut zureden oder netten Worten wird sich der Zustand eines in eine Depression geratenen Menschen nicht verbessern. Häufig ist es aber leider so, dass man unterschwellig auch noch vorwürfe bekommt.

-du bist falsch
-du strengst dich nicht genug an
-du bist unfähig (oder anders übersetzt : es ist deine Entscheidung, ob du depressiv sein willst)

Dadurch wird jemand der depressiv ist auf eine Stufe mit einem nicht depressiven gehoben, soll das selbe leisten, obwohl man aufgrund der Depression eben niemals so leistungsfähig sein kann wie jemand, der keine Depression hat. Durch solche Vorwürfe wird der Zustand eines solchen Menschen oft noch verschlimmert.

Und dies habe ich auch nicht behauptet. Vielleicht könntest du aus meinem Text zitieren, was deiner Meinung nach nach Vorwürfen klingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich rede doch gar nicht von richtig oder falsch. Ich mache auch keine Vorwürfe. Im Gegenteil, ich habe vollstes Verständnis. Ich weiß wie es ist, unter Depressionen zu leiden.
 
Ich habe auch keine "unterschwelligen" Vorwürfe gemacht.

Depressionen zu besiegen kann ein harter Kampf sein. Es gibt keine Garantie, dass man es schafft, aber es ist möglich und hat bei vielen Menschen funktioniert. Ich versuche, Hoffnung zu machen. Niemand kann sagen, ob der TE es nicht doch irgendwann schafft.
 
Eine Depression ist aber keine Verhaltensweise.

Und alleine mit gut zureden oder netten Worten wird sich der Zustand eines in eine Depression geratenen Menschen nicht verbessern. Häufig ist es aber leider so, dass man unterschwellig auch noch vorwürfe bekommt.

-du bist falsch
-du strengst dich nicht genug an
-du bist unfähig (oder anders übersetzt : es ist deine Entscheidung, ob du depressiv sein willst)

Dadurch wird jemand der depressiv ist auf eine Stufe mit einem nicht depressiven gehoben, soll das selbe leisten, obwohl man aufgrund der Depression eben niemals so leistungsfähig sein kann wie jemand, der keine Depression hat. Durch solche Vorwürfe wird der Zustand eines solchen Menschen oft noch verschlimmert.
Das ist richtig.
Ich weiß auch wie es ist, keine hoffnung mehr zu haben. Ich wollte nur darauf hinaus, dass man bei einer Depression Worte mit Bedacht wählen sollte, was oft nicht passiert und ich schon oft hier gelesen habe, dass unterschwellige vorwürfe kommen. Auch in anderen Threads. Ich frage mich, wie es dem TE geht.
Nicht sehr gut. Ich hatte heute einen Termin bei einem neuen Therapeuten und der ist auch soweit ganz nett, aber was soll das bringen? War mir schon vorher klar, dass "Gespräche" keine Zukunft haben können. Hatten sie damals nicht, hatten sie heute nicht.
 
Ich kann es erklären: Der Spruch stimmt - wenn es eines Tages so ist, dass du noch lebst, dann ist es besser geworden. Wenn es schlechter geworden wäre, hättest du vllt Suizid begangen, und dann wäre es nicht so, dass du noch fragst: "Ist es jetzt besser oder nicht besser?"
 
Aber mal ganz wissenschaftlich , solange dem Menschen nicht klar ist , dass er aufgrund der Art seines Verhaltens, seines Denkens mit jedem Gedanken die neurologische Bahn in seinem Kopf breiter macht und damit leichter gehbar , so lange wird er sich auch nicht entscheiden eine breit asphaltierte Autoban mit günstiger Tankstelle und toller Rasttätte , leckerem Essen , netten Bekanntschaften , vielen Lichtern , schöner Landschaft , tollen Kurven , super Radioempfang ,
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Prima. Dann braucht man ja wirklich nur noch jemanden, der einem sagt, "entscheide dich - so einfach ist das".

Hört sich für mich auf alle Fälle nicht so an, als ob da irgendeine Ahnung daraus spricht, wie man ins Leben hineingeprügelt werden kann.
 

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