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Ich fühle mich wie ein Lohnsklave

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121924
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Kopf schlägt Kapital oder so? Ich habe das Buch gelesen.

Also Coches, PMJ gibt es so viele und mir kommt es vor....wie aus der Not geboren. Ich glaube, so einfach haben die das nicht....dann lieber Lehrer...

Ich Gründe mir nebenberuflich auch was kleines, wobei ich gerade merke, wie viel das ist, wo ich gerade im Aufbau bin....ich merke einfach dass man dem System nicht entrinnen kann. Aufstockung vom Amt, Geld anderer Leute ist überhaupt nicht mein Ding.

Ich arbeite aber au h nicht so viel.

Gehe erstmal auf 40 Stunden Woche runter und gucke dann weiter. Daran solltest Du arbeiten, nein zu sagen, sonst passiert Dir das bei der nächsten Arbeit wieder. Als Unternehmer, ich beziehe mich auf das Buch, musst Du auch Deine Preise und Konditionen durchsetzen und wie gesagt Coach sprießen wie die Pilze aus der Erde....für was wollen die Leute für viel Geld gecoacht werden? Selbstoptimierung kann auch zur Zwangsjacke werden

Kolya
Ich sehe Coach auch teilweise auch als Therapeut. Es gibt viele Nischen.
Es gibt genug mental kranke depressive die jemanden brauchen.
Ja klar. Jeder Beruf Kann in einer Zwangsjacke enden. Balance ist wichtig.

Wie viel Geld braucht man wirklich um zufrieden zu sein?
 
Habe aber nach wie vor schon auch Angst, mein Geld an der Börse zu verlieren. Aber letztlich: wer in gute Unternehmen gutem Geschäftsmodell investiert kann eigentlich langfristig nichts falsch machen (so sagt man...)
Ganz wichtig: Beginne mit "Spielgeld". Völlig egal ob das 100, 500 oder 1000 EUR sind. Ich hatte mit 1000 EUR angefangen. Die ersten 300 EUR waren ganz schnell weg, allerdings nur weil ich zu ungeduldig war. Aber auch als ich geduldiger wurde, habe ich Geld verloren und später durch andere Aktien wieder ausgeglichen.
Von all den Zeitschriften kann ich "Der Aktionär" empfehlen. Ob man sich allerdings das Jahresabo für 200 EUR leisten möchte, muss jeder für sich entscheiden. Ich kaufe sie mir einmal pro Monat oder wenn mich Themen interessieren. Darin hatte ich bspw. vom Amazon Aktiensplit gelesen und als sie bei ca. 100 EUR stand, 10 Stück gekauft - außerdem sehen Analysten einen Gewinnzuwachs in 2023 bei über 100% und danach immerhin noch zweistellig, entsprechend wird die Aktie voraussichtlich bis 2025 gehalten. Ebenso Apple für 130 EUR/Stk. Allerdings habe ich bereits den S&P 500 IT der Apple mit 25% enthält. Daher waren dies nur kurze Gewinnmitnahmen von 25%. Amazon wird gehalten und bei günstigem Einstieg nachgekauft, beim S&P habe ich einen Sparplan und kaufe auch mal bei steilen Abstiegen nach (wie zuletzt bei 15 EUR).

B2T: An Hand der bisherigen Posts empfehle ich nicht den Coach im Sinne eines Freiberuflers. Zumal wie schon geschrieben, es gibt sie wie Sand am Meer. Freiberufler werden zudem oft von größeren Institutionen (deren Namen ich nicht nennen möchte) "abgezockt". Im Freundes- und Bekanntenkreis gabs da schon so manche Story.
Entweder möchte man grundsätzlich jüngere MA ausbilden bspw. als Ausbildungsbeauftragter (nicht mit Ausbilder verwechseln) oder allgemein alle MA innerhalb der Abteilung (Coach). Das kann auch in der gleichen Position gemacht werden, muss allerdings abgestimmt werden, da der zeitliche Faktor doch erheblich ist. In meinem Team habe ich zwei Ausbildungsbeauftragte und einen Coach (ca. 10-30% der Wochenarbeitszeit, allerdings kommt es auch stark auf den zu fördernden MA an). Dadurch werde ich als Führungskraft schon merklich entlastet, aber auch diese wollen geführt bzw. gecoached werden.

Zur Planung deiner Wochenarbeitszeit noch als Tipp: Deine Projekte sollten nicht mehr als 80% belasten einschließlich der Berücksichtigung von Zeit für interne Absprachen, ggf. Laufwege usw. Die restlichen 20% sind Urlaub, Krankheit, Abwesenheiten für Seminare etc. Je mehr Mitarbeiter du betreust, umso mehr reduziert sich die produktive Arbeitszeit.

Bezüglich der Uhrzeiten und auch eurer Möglichkeiten. Ich lasse meine Fachabteilung weitestgehend selbst entscheiden, einschließlich der Kundenbetreuung, so dass die meisten schon 7 Uhr beginnen und spätestens 16 Uhr gehen. Die Kundenbetreuung muss zwar bis 17 Uhr besetzt sein, allerdings reicht dafür auch 1 MA, falls Anrufe reinkommen. Wer das jeweils für eine Woche übernimmt, teilen sich die Kollegen selbst ein.
Überstunden hingegen gibt es nur nach vorheriger Freigabe und sie müssen zeitnah ausgeglichen werden. Das klappt nun seit mehreren Jahren prima.

Ich bin verantwortlich für meine Abteilung, unterstütze wo es nötig ist und verteidige im Zweifel auch nach außen. Natürlich wollen meine Vorgesetzten am liebsten noch mehr Arbeit delegieren, aber ich muss auch die Gesundheit meiner MA verteidigen. Trete ich damit meinen Vorgesetzten auf die Füße? Ja, täglich. Vermeiden das die meisten Führungskräfte? Leider viel zu oft.
Wer aber wird verantwortlich gemacht, wenn der AN aufgrund von Müdigkeit einen Unfall hat? Sowas brauche ich nicht.
 
Nein ich lebe Noch vom Krankengeld und was danach passiert Weiss ich nicht. Wahrscheinlich brauch ich eine Grundsicherung weil die Rente nicht ausreicht.

Wenn wir das aber alle so machen, geht‘s ganz schön bergab. Die Mehrheit der Menschen muss Gas geben und kann nicht nur mal kurz Dinge tun, die Spaß machen. Funktioniert eben nicht.

Lieber TE,
Du hast Dir den Beruf mit 60 Stunden und entsprechendem Gehalt ausgesucht. Alternative: 40-Stunden-Woche mit weniger Gehalt.
 
Wenn wir das aber alle so machen, geht‘s ganz schön bergab. Die Mehrheit der Menschen muss Gas geben und kann nicht nur mal kurz Dinge tun, die Spaß machen. Funktioniert eben nicht.

Lieber TE,
Du hast Dir den Beruf mit 60 Stunden und entsprechendem Gehalt ausgesucht. Alternative: 40-Stunden-Woche mit weniger Gehalt.
Wenn es gesundheitlich Oder psychisch nicht geht. Den stress in der Arbeit ist gerade auch nicht lebensfördernd.
Am besten kaputt arbeiten bis 67 Oder Wie Lange das auch sein wird und dann sofort an erschöpfung sterben.das hat Mal jemand im Thread erwähnt. Wow tolles Leben.
 
Wenn es gesundheitlich Oder psychisch nicht geht. Den stress in der Arbeit ist gerade auch nicht lebensfördernd.
Am besten kaputt arbeiten bis 67 Oder Wie Lange das auch sein wird und dann sofort an erschöpfung sterben.das hat Mal jemand im Thread erwähnt. Wow tolles Leben.

Wenn man wirklich körperlich oder psychisch ein Wrack ist, kann man natürlich nicht arbeiten. Aber solange es mir einigermaßen gut geht, erwarte ich von mir selbst, mich alleine und ggf meine Familie finanzieren zu können und auch beruflich etwas Sinnvolles für die Gesellschaft zu tun und Steuern zu zahlen. Das geht nicht mit ein paar wenigen Stunden in der Woche….
40 Stunden sind üblich. Wenn man wie der Fragesteller 60 arbeitet, kann man sich überlegen, ob das wirklich sein muss… Dann muss man aber nicht darüber jammern, dass man sich wie ein Lohnsklave fühlt, sondern eben wechseln und dann kürzer arbeiten und aber auch weniger verdienen….
 
Ich kann TE sehr gut verstehen.
Gute Leute wachsen nicht auf Bäumen, sondern die sind in bestimmten Branchen und ab bestimmten Hierarchieebenen bereits quasi handverlesen. Man kann nicht einfach mehr Leute einstellen und damit die Arbeitslast reduzieren, weils Spitzenleute nur in geringer Anzahl gibt. Man kann nicht einfach irgendeinen Durchschnitt auf so einen Posten setzen und das läuft dann nach Einarbeitung.

Einfach schreiben: reduziere die Arbeitszeit! - ist unfassbar naiv.
In bestimmten Bereichen bedeutet das: kündige deinen Job, wechsle die Branche, mache komplett was anderes.

Ob TE so einen Posten hat, muss er selber wissen.
 
Wenn wir das aber alle so machen, geht‘s ganz schön bergab. Die Mehrheit der Menschen muss Gas geben und kann nicht nur mal kurz Dinge tun, die Spaß machen. Funktioniert eben nicht.

Lieber TE,
Du hast Dir den Beruf mit 60 Stunden und entsprechendem Gehalt ausgesucht. Alternative: 40-Stunden-Woche mit weniger Gehalt.
Naja, so ist es nicht - meine Expertise ist im Markt einfach sehr gefragt. Ich könnte auch x-beliebig wo anders arbeiten. Habe aber herausgefunden, dass es "an mir liegt". Daher finde ich die Hinweise hier bezüglich "wie plane ich meine Woche/wie mache ich effektives Zeitmanagement" sehr gut.
Und ja, ich fühle mich dafür sogar noch unterbezahlt, weil ich sehe, dass ich zwar hoch eingestuft werde, aber meinen Job extrem gut mache und sehr gut im Verkauf bin. Feedback von vielen Kollegen, die mich in Kundenterminen erleben: "man glaubt dir jedes Wort und du wirkst sehr kompetent" - und das nach nur wenigen Wochen in der neuen Rolle.
Entsprechend bin ich jeden Euro Wert. Ich muss nur einen Weg finden, wie ich mir persönlich "das Leben leichter mache" indem ich besser werde in der Planung und der entsprechenden Kommunikation.
Ich kenne übrigens auch Kollegen, die 40 Stunden arbeiten, dennoch völlig fertig und ausgebrannt sind. Es hat am Ende nichts mit den Stunden zu tun, sondern damit, wie du dich in dieser Zeit fühlst und dich organisierst.
 

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