Habe aber nach wie vor schon auch Angst, mein Geld an der Börse zu verlieren. Aber letztlich: wer in gute Unternehmen gutem Geschäftsmodell investiert kann eigentlich langfristig nichts falsch machen (so sagt man...)
Ganz
wichtig: Beginne mit "
Spielgeld". Völlig egal ob das 100, 500 oder 1000 EUR sind. Ich hatte mit 1000 EUR angefangen. Die ersten 300 EUR waren ganz schnell weg, allerdings nur weil ich zu ungeduldig war. Aber auch als ich geduldiger wurde, habe ich Geld verloren und später durch andere Aktien wieder ausgeglichen.
Von all den Zeitschriften kann ich "Der Aktionär" empfehlen. Ob man sich allerdings das Jahresabo für 200 EUR leisten möchte, muss jeder für sich entscheiden. Ich kaufe sie mir einmal pro Monat oder wenn mich Themen interessieren. Darin hatte ich bspw. vom
Amazon Aktiensplit gelesen und als sie bei ca. 100 EUR stand, 10 Stück gekauft - außerdem sehen Analysten einen Gewinnzuwachs in 2023 bei über 100% und danach immerhin noch zweistellig, entsprechend wird die Aktie voraussichtlich bis 2025 gehalten. Ebenso
Apple für 130 EUR/Stk. Allerdings habe ich bereits den
S&P 500 IT der Apple mit 25% enthält. Daher waren dies nur kurze Gewinnmitnahmen von 25%. Amazon wird gehalten und bei günstigem Einstieg nachgekauft, beim S&P habe ich einen Sparplan und kaufe auch mal bei steilen Abstiegen nach (wie zuletzt bei 15 EUR).
B2T: An Hand der bisherigen Posts empfehle ich nicht den Coach im Sinne eines Freiberuflers. Zumal wie schon geschrieben, es gibt sie wie Sand am Meer. Freiberufler werden zudem oft von größeren Institutionen (deren Namen ich nicht nennen möchte) "abgezockt". Im Freundes- und Bekanntenkreis gabs da schon so manche Story.
Entweder möchte man grundsätzlich jüngere MA ausbilden bspw. als Ausbildungsbeauftragter (nicht mit Ausbilder verwechseln) oder allgemein alle MA innerhalb der Abteilung (Coach). Das kann auch in der gleichen Position gemacht werden, muss allerdings abgestimmt werden, da der zeitliche Faktor doch erheblich ist. In meinem Team habe ich zwei Ausbildungsbeauftragte und einen Coach (ca. 10-30% der Wochenarbeitszeit, allerdings kommt es auch stark auf den zu fördernden MA an). Dadurch werde ich als Führungskraft schon merklich entlastet, aber auch diese wollen geführt bzw. gecoached werden.
Zur
Planung deiner Wochenarbeitszeit noch als Tipp: Deine Projekte sollten nicht mehr als 80% belasten einschließlich der Berücksichtigung von Zeit für interne Absprachen, ggf. Laufwege usw. Die restlichen 20% sind Urlaub, Krankheit, Abwesenheiten für Seminare etc. Je mehr Mitarbeiter du betreust, umso mehr reduziert sich die produktive Arbeitszeit.
Bezüglich der Uhrzeiten und auch eurer Möglichkeiten. Ich lasse meine Fachabteilung weitestgehend selbst entscheiden, einschließlich der Kundenbetreuung, so dass die meisten schon 7 Uhr beginnen und spätestens 16 Uhr gehen. Die Kundenbetreuung muss zwar bis 17 Uhr besetzt sein, allerdings reicht dafür auch 1 MA, falls Anrufe reinkommen. Wer das jeweils für eine Woche übernimmt, teilen sich die Kollegen selbst ein.
Überstunden hingegen gibt es nur nach vorheriger Freigabe und sie müssen zeitnah ausgeglichen werden. Das klappt nun seit mehreren Jahren prima.
Ich bin verantwortlich für meine Abteilung, unterstütze wo es nötig ist und verteidige im Zweifel auch nach außen. Natürlich wollen meine Vorgesetzten am liebsten noch mehr Arbeit delegieren, aber ich muss auch die Gesundheit meiner MA verteidigen. Trete ich damit meinen Vorgesetzten auf die Füße? Ja, täglich. Vermeiden das die meisten Führungskräfte? Leider viel zu oft.
Wer aber wird verantwortlich gemacht, wenn der AN aufgrund von Müdigkeit einen Unfall hat? Sowas brauche ich nicht.