nothinggoodhashappenedyet
Mitglied
Dieses Problem habe ich schon seit ein paar Jahren.
Ich dachte erst, dass es an meiner Schüchternheit liegt, aber sobald ich etwas von meiner wahren Persönlichkeit zeige, stoße ich erst recht auf Abneigung oder Verwirrung.
Ich kann mich selbst nicht mal wirklich leiden. Ich glaube, dass die einzigen Menschen, die sich noch mit mir abgeben wollen, sich nur mit mir (meinem Aussehen) schmücken wollen, aber meinen Charakter gar nicht schätzen. Ich schätze ihn selbst nicht.
Ich ertrage es nicht, mich zu langweilen. Und ich langweile mich verdammt schnell. Alleine der Unterricht deprimiert mich, weil ich mich unendlich langweile. Ich bin auch gar nicht dazu in der Lage, länger als zwei Minuten aufzupassen. Das ist so unheimlich anstrengend. Irgendwie habe ich seit einem Monat nicht mehr ausgeschlafen. Ich habe keinen Plan, woran das liegt. Ich lege mich um zehn Uhr ins Bett, liege tatenlos da und warte, bis ich endlich einschlafe. Stundenlang passiert einfach nichts. Und kaum komme ich in die Schule, heißt es was ich die Nacht über gemacht hätte und dann bekomme ich wieder sowas von einen Hals, weil sie einfach nicht im Geringsten eine Ahnung haben. Ich kann einfach nicht schlafen, was mich den Tag über noch antriebsloser macht als zuvor.
Ich fühle mich so allein, ständig so allein.
Ich habe lediglich oberflächliche und erst recht keine langwidrigen Freundschaften, da ich so lange brauche um mich zu öffnen. Und wenn ich mich bemühe mich zu öffnen, komme ich mir dabei so seltsam, lächerlich und peinlich vor, wenn ich nicht sofort Bestätigung erhalte.
Mein Leben macht mir keinen Spaß. Ich kann auf Partys gehen und Spaß haben, kaum bin ich wieder Zuhause ist das Leben wieder ein Haufen Dreck. Ich meine, meine Einstellung zum Leben ändert sich nie - auch, wenn andere Menschen behaupten würden, dass mein Leben gut läuft. Zumindest auf sozialer Ebene. (Schultechnisch ... darüber wollen wir lieber mal nicht reden. Noch ist nichts verloren, aber so etwas wie ein Wille ist auch nicht im Geringsten vorhanden.)
Für mich klingt das Wort Tod schon seit Langem viel netter als das Wort Leben. Ich bin zu feige oder nicht unglücklich genug, um meinem Leben ein Ende zu setzen, auch wenn ich mir das wünsche.
Ich fühle mich regelrecht dumm, weil ich anscheinend nicht wirklich kompliziert geschriebene Texte über beispielsweise Politik/Geschichte nicht auch nur im Ansatz verstehe. Das könnte eventuell auch damit zusammen liegen, dass ich mich dermaßen anstrengen muss, mich auf Dinge zu konzentrieren, die mich nicht interessieren. Dieses Leben ist so langweilig, wie können die meisten Menschen damit zufrieden sein? Was bietet das Leben schon?
Seit etwa einem Jahr habe ich Selbstmordgedanken. Neulich hat sich mein Onkel erschossen - gerade in dem Moment, als es mitunter noch am Extremsten war. Als ich meine Familie trauern gesehen habe (mich hat es nur am Rande berührt, traurig aber wahr - ich war nicht allzu eng mit meinem Onkel, auch wenn er mir vielleicht sympathisch war - das hört sich fies an, oder?), konnte ich nicht. Aber allmählich kommen diese Gedanken wieder zurück. Sollen sie doch um mich weinen, sterben werde ich sowieso. Und wenn ich nicht vor ihnen sterbe, muss ich ihren Tod verschmerzen. Was soll das? Ist doch scheißegal, wir sterben sowieso alle.
Nichts können wir behalten. Nicht das Baby, das wir geboren haben oder den Welpen, den wir uns gekauft haben oder was auch immer. Irgendwann zwingt uns dieses Leben dazu, von schönen Dingen loszulassen. Dieser Gedanke zieht mich runter.
Mein Text ist wieder mal zu ausschweifend und zusammenhangslos geworden, aber ich lasse es mal so stehen - auch, wenn ich wahrscheinlich doppelt und dreifach für meine Gehirnkotze abgestempelt werde. Es musste einfach mal raus.
Über Antworten wäre ich euch dennoch sehr dankbar.
Ich dachte erst, dass es an meiner Schüchternheit liegt, aber sobald ich etwas von meiner wahren Persönlichkeit zeige, stoße ich erst recht auf Abneigung oder Verwirrung.
Ich kann mich selbst nicht mal wirklich leiden. Ich glaube, dass die einzigen Menschen, die sich noch mit mir abgeben wollen, sich nur mit mir (meinem Aussehen) schmücken wollen, aber meinen Charakter gar nicht schätzen. Ich schätze ihn selbst nicht.
Ich ertrage es nicht, mich zu langweilen. Und ich langweile mich verdammt schnell. Alleine der Unterricht deprimiert mich, weil ich mich unendlich langweile. Ich bin auch gar nicht dazu in der Lage, länger als zwei Minuten aufzupassen. Das ist so unheimlich anstrengend. Irgendwie habe ich seit einem Monat nicht mehr ausgeschlafen. Ich habe keinen Plan, woran das liegt. Ich lege mich um zehn Uhr ins Bett, liege tatenlos da und warte, bis ich endlich einschlafe. Stundenlang passiert einfach nichts. Und kaum komme ich in die Schule, heißt es was ich die Nacht über gemacht hätte und dann bekomme ich wieder sowas von einen Hals, weil sie einfach nicht im Geringsten eine Ahnung haben. Ich kann einfach nicht schlafen, was mich den Tag über noch antriebsloser macht als zuvor.
Ich fühle mich so allein, ständig so allein.
Ich habe lediglich oberflächliche und erst recht keine langwidrigen Freundschaften, da ich so lange brauche um mich zu öffnen. Und wenn ich mich bemühe mich zu öffnen, komme ich mir dabei so seltsam, lächerlich und peinlich vor, wenn ich nicht sofort Bestätigung erhalte.
Mein Leben macht mir keinen Spaß. Ich kann auf Partys gehen und Spaß haben, kaum bin ich wieder Zuhause ist das Leben wieder ein Haufen Dreck. Ich meine, meine Einstellung zum Leben ändert sich nie - auch, wenn andere Menschen behaupten würden, dass mein Leben gut läuft. Zumindest auf sozialer Ebene. (Schultechnisch ... darüber wollen wir lieber mal nicht reden. Noch ist nichts verloren, aber so etwas wie ein Wille ist auch nicht im Geringsten vorhanden.)
Für mich klingt das Wort Tod schon seit Langem viel netter als das Wort Leben. Ich bin zu feige oder nicht unglücklich genug, um meinem Leben ein Ende zu setzen, auch wenn ich mir das wünsche.
Ich fühle mich regelrecht dumm, weil ich anscheinend nicht wirklich kompliziert geschriebene Texte über beispielsweise Politik/Geschichte nicht auch nur im Ansatz verstehe. Das könnte eventuell auch damit zusammen liegen, dass ich mich dermaßen anstrengen muss, mich auf Dinge zu konzentrieren, die mich nicht interessieren. Dieses Leben ist so langweilig, wie können die meisten Menschen damit zufrieden sein? Was bietet das Leben schon?
Seit etwa einem Jahr habe ich Selbstmordgedanken. Neulich hat sich mein Onkel erschossen - gerade in dem Moment, als es mitunter noch am Extremsten war. Als ich meine Familie trauern gesehen habe (mich hat es nur am Rande berührt, traurig aber wahr - ich war nicht allzu eng mit meinem Onkel, auch wenn er mir vielleicht sympathisch war - das hört sich fies an, oder?), konnte ich nicht. Aber allmählich kommen diese Gedanken wieder zurück. Sollen sie doch um mich weinen, sterben werde ich sowieso. Und wenn ich nicht vor ihnen sterbe, muss ich ihren Tod verschmerzen. Was soll das? Ist doch scheißegal, wir sterben sowieso alle.
Nichts können wir behalten. Nicht das Baby, das wir geboren haben oder den Welpen, den wir uns gekauft haben oder was auch immer. Irgendwann zwingt uns dieses Leben dazu, von schönen Dingen loszulassen. Dieser Gedanke zieht mich runter.
Mein Text ist wieder mal zu ausschweifend und zusammenhangslos geworden, aber ich lasse es mal so stehen - auch, wenn ich wahrscheinlich doppelt und dreifach für meine Gehirnkotze abgestempelt werde. Es musste einfach mal raus.
Über Antworten wäre ich euch dennoch sehr dankbar.