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Ich bin verwirrt

Hallo @Thalion94 ,

in einem Krimi habe ich den Satz gehört: "Jeder kann nur tun, was ihm möglich ist". Erst habe ich ihn als Ausrede abgetan und mich geärgert. Aber dann fiel mir wie eine Last von den Schultern und ich habe auch das einige Tage nicht verstanden. Bis ich begriffen habe, dass ich mich selbst immer unter Druck gesetzt habe. Ich wollte auch besser, schneller und intelligenter sein, habe mich ständig mit anderen verglichen und wollte von ihnen lernen. Ich hatte ja gesehen, dass das jeder so macht. Es klingt im ersten Moment nicht unvernünftig.

Aber was für mich in all den Jahren zu einem Problem geworden ist, dass ich eben manche Dinge nicht noch schneller und noch besser machen konnte. Manches kann ich sehr gut, anderes weniger. So habe ich mich auf all das konzentriert, was ich nicht so gut konnte und mich abgerackert. Und so entstand bei mir der Eindruck, dass ich nur Mittelmaß bin, dass ich es einfach nicht drauf hatte, denn es gab immer jemanden, der schneller und besser war. Mein Selbstbewusstsein war im Keller. Und dann kam dieser Satz aus der ersten Zeile da oben zu mir und ich habe meine Prioritäten überdacht.

Was ist Dir wichtig? Warum gehst Du in dieses Fitness-Studio? Warum bleibst Du in einem Job, in dem Du den ganzen Tag niemanden hast, mit dem Du reden kannst? Lässt sich das nicht ändern? Willst Du das nicht ändern? Wenn Du schon 2 Jahre dort arbeitest, dann machst Du Deine Arbeit offenbar gut, sonst hätte man Dich entlassen. Und übrigens: durch Schweigen wird man nicht "bekloppt". 😀

Aber wenn Du ein geselliger Typ bist, dann fehlt Dir eben was. Du hast schon viel auf die Reihe bekommen. Vielleicht ist es nun an der Zeit, Deinen "gesellschaftlichen Umgang" zu verändern und mehr Kontakte zu knüpfen? Mach Dich dabei nicht selbst schlecht, denn Du tust, was Dir möglich ist und lernst dazu. Lass Dich dabei nicht entmutigen. Na und? Dann hast Du eben noch einige "äh"s im Satz. Mit mehr Übung kriegst Du die weg. Hab auch mit Dir Geduld und sei gut zu Dir selbst.


Ich möchte mal auf die Frage "was hält dich dort" eingehen. Es ist im Prinzip erstmal die arbeit, weil ich bin die Art Mensch die nicht vom Staat leben kann. Ich muss eine beschäftigung haben, da mir dieses "das leben ist ein geben und ein nehmen" vom großteil meiner Familie so eingetrichtert wurde. Der zweite Punkt wäre mein Kollege, von dem ich einiges lerne wöllte. Der Mann ist halt der komplette allrounder. Vom Schlosserhandwerk, über Elektronik bis hin zu Gartenanbau oder auch , ich nenne es jetzt mal "BAU" kann der Typ halt einfach alles. Natürlich quatscht er auch jede Menge, aber er labbert hallt nicht nur sondern kann es halt auch wirklich. Davon wöllte ich mir halt gerne einiges abschauen, da es für meinen eigenen wissenstand,denke ich mal, nicht schlecht ist.

Aber ich, naja. Ich bin zwar gelernter Logistiker, aber vom inneren her komplett teilweise kaputt.

Man sagt ja immer das die ersten 18 Jahre lang prägend sind für einen Menschen. Und wenn ich auf diese fast 18 Jahre schaue, da ist dort vieles schief gelaufen. Wobei ich mich da expliziet auf meine Mutter und ihre Beziehungspartner beziehe- nicht etwa auf Oma, Tante und c.o. . Man hatte mir als Kind einmal asberger Autismus diagnostieziert... als ich mit 18 dann die Tiefenpsyschologie begann stellte sich raus , das die diagnose kompletter nonsense war. Aber als Kind war einem nun mal nicht bewusst das die Gewalt sowohl körperlich auch seelischer natur seitens meiner Mutter und ihren besoffenen Partnern falsch ist. Ich spreche nicht von Vergewaltigung , sondern das man verprügelt wurde bis zum geht nicht mehr und immer wieder gesagt bekam das man doch ein dummes stück müll sei, für das man sich schämen müsse. Das sind Dinge die hängen mir 12 Jahre später immer noch nach, auch wenn ich teilweise immer versuche mich selber zu reflektieren und zu hinterfragen.
 
Erst mal herzlichen Glückwunsch, dass du keinen Alkohol mehr trinkst. Du kannst stolz auf dich sein, denn du hast etwas geschafft, womit manche ihr ganzes Leben kämpfen.

Warum bist du der Meinung, dass du blöde Fragen gestellt hast?
Wie hat der Mitarbeiter reagiert?

Ich habe selbst einige Jahre im Fitnessstudio gearbeitet und es gab für mich keine blöden Fragen. Es gab Leute, die haben sich verkehrt herum aufs Gerät gesetzt, oder komplett falsch bedient. Alles kein Problem.
Ich sage, lieber Fragen, als etwas falsch bedienen und sich deshalb evtl. verletzen.
Ich hatte nur eine Person, die mir zu "dumm" war. Hat aber weniger mit Fragen zu tun gehabt. Die hatte sich dann auch bei der Studioleitung beschwert, weil meine Ansage zu viel Wahrheit für sie war.


Weil sie schon mit denn Augen gerollt hat und Seufzer von sich gab. Meine Menschenkentniss funktioniert halt trotz 8 Jahre gamings immer noch super.

Vielleicht hat der Alkohol auch einiges kaputt gemacht, damit hatte ich damals im ersten lockdown angefangen da ich mit dem dauernden zu Hause sein nicht zu recht kam und man teilweise ja zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste was dieses Corona nun genau sein soll (klingt erst mal blöd, mir fällt aber gerade keine andere Formulierung ein)
 
So wenig die folgende Denkweise funktionieren mag: diese ersten 18 Jahre hast Du hinter Dir. Du hast sie nur noch nicht hinter Dir gelassen. Du bist heute ein erwachsener Mann, der selbst entscheiden kann und leider auch muss, was für ihn heute gilt. Ich weiß, dass das nicht einfach ist, denn eine "Beerdigung" muss organisiert und durchgestanden werden. Was brauchst Du, um "das" wirklich hinter Dir zu lassen? Das musst Du herausfinden oder Du schleppst diesen Mist noch Jahre mit. In aller Regel wird niemand kommen, um Dich zu retten. Du musst Dich selbst heilen und dafür sorgen, dass Du weiter kommst.

Ob Du das nun sehen kannst oder nicht, Du hast jeden Tag die Wahl, wie Du entscheidest. Dass das nicht immer die besten Entscheidungen mit den besten Ergebnissen sein werden ist manchmal nicht zu verhindern. Dann machst Du eben Fehler. Schau, was Dir wichtig ist. Lerne dazu. Mach Dich nicht selbst schlecht. Gib nicht auf. Wage hin und wieder etwas. Oder beschäftige Dich weiter mit Deinen Gründen. Das muss manchmal sein, das ist wahr. Aber sie dürfen kein Selbstzweck werden. Das lässt Dich nur immer um Dich selbst drehen.
 
So wenig die folgende Denkweise funktionieren mag: diese ersten 18 Jahre hast Du hinter Dir. Du hast sie nur noch nicht hinter Dir gelassen. Du bist heute ein erwachsener Mann, der selbst entscheiden kann und leider auch muss, was für ihn heute gilt. Ich weiß, dass das nicht einfach ist, denn eine "Beerdigung" muss organisiert und durchgestanden werden. Was brauchst Du, um "das" wirklich hinter Dir zu lassen? Das musst Du herausfinden oder Du schleppst diesen Mist noch Jahre mit. In aller Regel wird niemand kommen, um Dich zu retten. Du musst Dich selbst heilen und dafür sorgen, dass Du weiter kommst.

Ob Du das nun sehen kannst oder nicht, Du hast jeden Tag die Wahl, wie Du entscheidest. Dass das nicht immer die besten Entscheidungen mit den besten Ergebnissen sein werden ist manchmal nicht zu verhindern. Dann machst Du eben Fehler. Schau, was Dir wichtig ist. Lerne dazu. Mach Dich nicht selbst schlecht. Gib nicht auf. Wage hin und wieder etwas. Oder beschäftige Dich weiter mit Deinen Gründen. Das muss manchmal sein, das ist wahr. Aber sie dürfen kein Selbstzweck werden. Das lässt Dich nur immer um Dich selbst drehen.


Ja, das hatten wir damals auch in der Therapie gelernt, das dieses ich nenne es mal "Grübeln" über die Vergangenheit einen nicht weiter bringt, so lese ich das zumindest aus deinem Text heraus, korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Und das nur ich mich retten kann , ist mir schon bewusst, ich schreibe ja nicht aus reiner lw hier, sondern um vielleicht meinen Horizont in die ein oder andere Richtung vielleicht zu erweitern.
 
Ja, das hatten wir damals auch in der Therapie gelernt, das dieses ich nenne es mal "Grübeln" über die Vergangenheit einen nicht weiter bringt, so lese ich das zumindest aus deinem Text heraus, korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Und das nur ich mich retten kann , ist mir schon bewusst, ich schreibe ja nicht aus reiner lw hier, sondern um vielleicht meinen Horizont in die ein oder andere Richtung vielleicht zu erweitern.
Ja, Du kannst es auch "Grübeln" nennen. Es bringt nach so und so vielen Gedankenschleifen einfach nichts mehr. Es ist, als ob Du in eine leere Dose ehemals voller leckerer Tomaten starrst. Du kannst sie nur entsorgen und eine neue kaufen. Aber dazu musst Du Dich aufraffen. Was bedeutet "Deinen Horizont erweitern"? Das geht nur, wenn Du Dich in Richtung Horizont aufmachst. Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte Dich nicht zu purem Aktionismus ermuntern.

Ich würde Dir gerne ein Geheimrezept verraten, wie Du erfolgreich wirst, was immer Erfolg für Dich bedeutet. Dem Grübeln zu entkommen geht, in dem Du Dich auf andere Dinge konzentrierst. Also schau, was Dir wichtig ist, denn alles andere ist nur "Zeit totschlagen".
 
Ja, Du kannst es auch "Grübeln" nennen. Es bringt nach so und so vielen Gedankenschleifen einfach nichts mehr. Es ist, als ob Du in eine leere Dose ehemals voller leckerer Tomaten starrst. Du kannst sie nur entsorgen und eine neue kaufen. Aber dazu musst Du Dich aufraffen. Was bedeutet "Deinen Horizont erweitern"? Das geht nur, wenn Du Dich in Richtung Horizont aufmachst. Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte Dich nicht zu purem Aktionismus ermuntern.

Ich würde Dir gerne ein Geheimrezept verraten, wie Du erfolgreich wirst, was immer Erfolg für Dich bedeutet. Dem Grübeln zu entkommen geht, in dem Du Dich auf andere Dinge konzentrierst. Also schau, was Dir wichtig ist, denn alles andere ist nur "Zeit totschlagen".


Zeit totschlagen oder irgendwie versuchen die lw rum zu kriegen ist das dümmste was man tun kann, da man am ende kein Thema hat über das man irgendwie reden könnte. Das tue ich schon seit langem nicht mehr. Der erste schritt ist immer der schwierigste, deswegen rede ich ja auch gerade hier damit ich selber vielleicht auchmal, wie ich bereits sagte ins nachdenken komme oder andere Ideen entwickele.

Denn jetzt mal im ernst, ich könnte auch einfach sagen "ich zieh durch und mir ist einfach alles egal, meine Probleme schlucke ich einfach runter in dem ich trinke oder irgendwelche Kollegah lieder höre". Aber ich sag mal so, jeden denn ich bisher gekannt habe, der so eine einstellung zum leben hatte, ist im persönlichen 2 gespräch meist schon bei der 2 oder 3 frage denn tränen nahe gewesen. Man kann dann auf ein "warum haben deine eltern sich getrennt ?" nicht mit "weil papa voll der alpha ist" antworten...
 
Magst du vllt. eine von deinen Fragen hier teilen? So kann man besser beurteilen, ob es denn wirklich so schlimm war, wie du es wahrgenommen hast.


Ein paar Fragen hatte ich ja schon geschrieben, direkt in denn ersten Antworten. Ich hatte aber auch versucht so ein wenig was über sie raus zu bekommen. Also wie lange machst das hier schon? Bist du zufrieden? Etc. Das hatte ich auch versucht so ein wenig zu erklären... in meinem ersten fiti hatte ich aller 2 Monate einen neuen Trainer, weil der cheff dort naja... er war nicht ganz menschlich und beim 2 war es auch nicht besser, nur das ich dort dann überhaupt keinen Trainer hatte und er selber war nie da.
 
Ist vielleicht nicht die beste Idee, gleich beim ersten Einweisen einen "Flirt" zu starten.
Du sollst Fragen stellen, aber mehr sportliche Fragen als die Mitarbeiterin zu interviewen.
 

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