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ich bin traurig

S

smily77

Gast
innerhalb der letzten 6 monate starb erst mein onkel, der unerwartet einen herzinfarkt hatte und nach der reanimation nen schlaganfall bekam und dann nach ca 8 wochen koma starb. danach bekam meine oma einen schlaganfall (seine mutter) wurde pflegefall, bekam wohl nochmal nen schlag und ist dann silvester mit trombose ins krankenhaus.
am 2.1. war ich ncoh mit meinem vater da und es ging ihr ganz gut. der arzt meinte, es sei soweit alles ok, keine lebensgefahr und so und als ich dann am anderen tag ins krankenhaus bin, um sie zu besuchen, lag sie im sterben.
ich mußte meine eltern anrufen. als ich wiederkam vom telefon, starb sie gerade. dannm ußte ich meiner mutter sagen, daß sie zu spät kam und der ganzen restlichen verwandtschaft die gut 250 km entfernt wohnte und sie besuchen wollten und auch ne stunde zu spät kamen, mußten wir es auch beibringen.
ich hatte bis da noch nie jemanden sterben sehen und auch niemanden gesehen, der tod ist.
das ganze beschäftigt mich noch heute sehr.
ich weiß nicht, wie ich mit all dem umgehen soll.
 
Nun, jetzt brauchst du auf jedenfall erstmal Ablenkung! Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber du musst es i-wie versuchen! Ich kann dir nicht direkt helfen da ich so eine extreme 'Sterbesituation' noch nie hatte, doch du musst dich ablenken! Vielleicht mit viel Sport oder sprich dich einfach mal mit deinen Freunden aus, bei solchen harten Situationen tut es gut mit Leuten zu reden, denen man vertrauen kann! Vielleicht haben sie ja auch einen Rat für dich! Naja, ich weiß nicht was ich noch schreiben soll, eben wusste ich noch was aber ich habs wohl vergessen ... ich schreibs nach wenn es mir wieder einfällt!

Viel Glück und komme bloß nicht auf komische Gedanken ...

Dessile
 
Zuletzt bearbeitet:
jeder hat eine andere art mit schmerz, verlust oder trauer umzugehen. wenn du mal ehrlich bist, ist das mit allen gefühlen so. daher ist es auch schwer dir einen rat zu geben.
wenn ich dir jetzt damit komme, dass ich ganz fest glaube..... hilft dir das?
verstehst du was ich meine?

wichtig ist seine gefühle auszuleben... hoffentlich kannst du das (ich bin da nicht so toll drin)
suche dir menschen bei denen du dich fallen lassen kannst
mit denen du reden, weinen und auch lachen kannst

ich hatte gaaaaanz viele jahre schwere probleme mich mit dem tod auseinander zu setzen. weiß ich doch das er unumgänglich ist und zum leben genauso dazu gehört wie der tod. es kommt (jedenfalls für mich, heute) auf die betrachtungsweise an.
was ist es das den tod so schlimm macht?

als ich damals mit einer sehr guten bekannten sprach fragte sie mich "was macht dir so angst".... das endgültige.... nicht mehr sehen.... nie mehr fühlen.... nie mehr sprechen..... usw.
ist es wirklich endgültig? für mich heute nicht mehr, denn (aber das gilt halt nur für mich) verschwindet nichts.... gar nichts..... es macht nicht puff und der mensch ist weg. es lebt weiter, wenn auch nicht mehr so wie ich es kannte.
ein baum, der vor zig mio. jahren abgestorben ist.... ist immer noch da.
verstehst du was ich meine?
jetzt hätte ich beinahe gesagt "ein vorteil des todes..." sorry, aber mir fällt fast nichts besseres ein. ein vorteil ist, das nach und nach alle schlimmen und traurigen erinnerungen verschwinden, übrig bleibt eine schöne erinnerung.

sicher finden sich hier noch einige menschen ein, die eine andere sichtweise haben. ich hoffe einfach nur, das du einen weg findest mit dem verlust fertig zu werden. ich wünsche dir von herzen "die schönen erinnerungen".
 
ich schließ mich den beiden an!

Es ist wahrlich äußerst schwer dir einen tipp zu geben!
Vergiss die beiden nicht, aber nimmes dir auch nicht zu sehr zu herzen, ja ich weiß leichter gesagt als es ist, aber das Leben ist so, es ist vergänglich..
Ich drück dich und hoffe ebenfalls das du einen Weg findest, die schönen Dinge zu behalten u die schlechten damit ein wenig wegschieben zu können...
 

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