S
Serotonin-junkie
Gast
Hallo!
ich weiss eigentlich nicht, wieso ich was schreibe. Ich bin sicher, ihr könnt mich nicht verstehen- ich verstehe mich selber gar nicht. Ich muss es aber irgendwie loswerden, bevor es mich von innen leerfrisst...
Also, womit soll ich anfangen? Ich hasse mein Leben. Ich hasse es so dermaßen, dass jede weitere Minute meiner Existenz eine Qual für mich ist. Ich weiss nicht genau warum ich das tue, aber das Leben scheint mir mit so einer gigantischen Sinnlosigkeit erfüllt zu sein, dass ich das einfach nicht mehr lange aushalte. Wozu lebe ich überhaupt? Um was zu tun oder erreichen? Wenn man nicht gerade Paris Hilton ist, dann ist man eigentlich nichts anderes als ein Sklave. Jeder drum herum will einen nur ausnutzen. Das ist schlimmer als in einem Krieg: da weiß ich zumindest, wo meine Freunde und Gegner sind. Hier muss ich annehmen, dass jeder ein Feind ist, auf eine andere Weise kann man in dieser Gesellschaft gar nicht überleben. Es gibt so viel Regeln, dass ich mich wie ein Automat vorkomme. Befolgt man nicht diese schwachsnnigen Regeln- kriegt man keinen Abschluss, oder kein Geld, oder landet gar im Gefängis- die ganze Zeit verbringe ich damit, herauszufinden, wie ich dem Regelapparat noch dienen könnte. Jeder Aspekt des Lebens ist geregelt, man hat weder Chancen noch Freiheiten. Roboterexistenz ist das einzige,was man hat.
Ich kriege gewaltige Depressionen und Konzentrationssstörungen. zum Weiterleben hab ich schon längst kein Bock mehr. Letztens wo ich beim Artz war, hat der Artz einen Verdacht auf Hepathitis ausgesprochen, und sofort versucht mich zu beruhigen- "das ist doch gar nicht immer lethal, und solche Werte kommen bei vielen Menschen vor, die Wahrscheinlichkeit geht sowieso gegen Null". Ich bin einfach da gesessen und gedacht- Mann, das ist mir doch sowas von Scheißegal, ob ich an Hepathitis sterbe oder nicht. Der Gedanke, an einer tödlichen Krankheit zu sterben, ist mir sogar wie eine Erleichterung vorgekommen. Ich hab zwar keine Lust, Selbstmord zu begehen, aber zu sterben würde mir gar nichts ausmachen.
Die Amokläufer kann ich echt gut verstehen. "Computerspiele" sollen dran schuld sein, sowas Lächerliches....
fühlt vielleicht jemand dasselbe wie ich? wäre schön zu wissen, dass ich nicht alleine auf diesem dämlichen Planeten bin.......
ich weiss eigentlich nicht, wieso ich was schreibe. Ich bin sicher, ihr könnt mich nicht verstehen- ich verstehe mich selber gar nicht. Ich muss es aber irgendwie loswerden, bevor es mich von innen leerfrisst...
Also, womit soll ich anfangen? Ich hasse mein Leben. Ich hasse es so dermaßen, dass jede weitere Minute meiner Existenz eine Qual für mich ist. Ich weiss nicht genau warum ich das tue, aber das Leben scheint mir mit so einer gigantischen Sinnlosigkeit erfüllt zu sein, dass ich das einfach nicht mehr lange aushalte. Wozu lebe ich überhaupt? Um was zu tun oder erreichen? Wenn man nicht gerade Paris Hilton ist, dann ist man eigentlich nichts anderes als ein Sklave. Jeder drum herum will einen nur ausnutzen. Das ist schlimmer als in einem Krieg: da weiß ich zumindest, wo meine Freunde und Gegner sind. Hier muss ich annehmen, dass jeder ein Feind ist, auf eine andere Weise kann man in dieser Gesellschaft gar nicht überleben. Es gibt so viel Regeln, dass ich mich wie ein Automat vorkomme. Befolgt man nicht diese schwachsnnigen Regeln- kriegt man keinen Abschluss, oder kein Geld, oder landet gar im Gefängis- die ganze Zeit verbringe ich damit, herauszufinden, wie ich dem Regelapparat noch dienen könnte. Jeder Aspekt des Lebens ist geregelt, man hat weder Chancen noch Freiheiten. Roboterexistenz ist das einzige,was man hat.
Ich kriege gewaltige Depressionen und Konzentrationssstörungen. zum Weiterleben hab ich schon längst kein Bock mehr. Letztens wo ich beim Artz war, hat der Artz einen Verdacht auf Hepathitis ausgesprochen, und sofort versucht mich zu beruhigen- "das ist doch gar nicht immer lethal, und solche Werte kommen bei vielen Menschen vor, die Wahrscheinlichkeit geht sowieso gegen Null". Ich bin einfach da gesessen und gedacht- Mann, das ist mir doch sowas von Scheißegal, ob ich an Hepathitis sterbe oder nicht. Der Gedanke, an einer tödlichen Krankheit zu sterben, ist mir sogar wie eine Erleichterung vorgekommen. Ich hab zwar keine Lust, Selbstmord zu begehen, aber zu sterben würde mir gar nichts ausmachen.
Die Amokläufer kann ich echt gut verstehen. "Computerspiele" sollen dran schuld sein, sowas Lächerliches....
fühlt vielleicht jemand dasselbe wie ich? wäre schön zu wissen, dass ich nicht alleine auf diesem dämlichen Planeten bin.......