Hallo zusammen!
Momentan sehe ich keinen Ausweg mehr. Ich hab zwischendrin immer mal wieder Hoffnung, aber ich denke, dass mein Leben so ziemlich gelaufen ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich denke wirklich ab und zu auch mal an Suizid.
- mit 20 mein Abi gemacht (spät eingeschult und musste 1 Jahr wiederholen während der Schulzeit)
- ein Jahr FSJ im Ausland
- Ingenieur Bachelor mit 25 und 2,6 abgeschlossen (miese Note)
Ich habe zum Ende des Studiums hin gemerkt, dass das nichts für mich ist. Aus Planlosigkeit und extremen Drängen meiner Eltern wollte ich der Sache wenigstens mal eine Chance geben und fing ein Praktikum an. Da wurde ich dann danach auch übernommen, fand es aber soooo schrecklich (und ich fand mich selbst auch richtig schlecht in dem was ich tag), sodass ich nach einem Jahr die Reißleine zog und kündigte. Über einen Freund habe ich dann ein anderes Praktikum bekommen (6 Monate im In und 6 Monate im Ausland). Diese Praktikum war so übermäßig gut bezahlt (2000 netto) und habe auch ein Mädel in der Zeit kennengelernt, sodass ich dieses komplett durchzog - obwohl ich wieder wusste, dass das einfach nicht mein Ding ist.
Letzten Monat endete das Praktikum, nun stand ich wieder da, ohne Plan, ohne Zukunft, ohne Job. Auf erneutem Drängen meiner Eltern und absoluter Planlosigkeit habe ich dann jetzt ein Masterstudium angefangen, was mich zu Beginn immerhin einigermaßen interessierte, mir nun aber auch nicht wirklich gefällt - und obendrein auch absolut keinen Sinn macht (ist im Ausland, geht nur 1 Jahr, ist nur halbwegs fachbezogen -> Aber dadurch, dass es nur ein 1-jähriger Master ist kann ich mir den wahrscheinlich nicht mal in Deutschland anrechnen lassen). Meine Eltern haben die Vorstellung hauptsache "du hast einen Abschluss", aber beziehen in keinster Weise weitere Umstände mit ein.
Seitdem ich den Master angefangen habe, lebe ich in absoluter Isolation. Habe seit einem Monat meine Wohnung nur für die Uni-Veranstaltungen verlassen und arbeite halbherzig an den Aufgaben, die wir im Studium bekommen. Ich lasse mich komplett hängen, obwohl ich immer ein Outgoing-Typ war, viele Freunde hatte und auch immer Erfolg bei Frauen hatte (immerhin etwas in meinem Leben). Jetzt bin ich aber in einem unfassbar tiefen Loch, dass ich das schon als extrem starke Depression bezeichnen würde.
Ich habe meinen Eltern gebeichtet, dass ich in meinem aktuellen Berufsfeld keine Zukunft sehe. Meine Mutter ist vor Tränen fast zusammengebrochen und meinem Vater geht es auch nicht gut. Sie versuchen mich immer wieder zum Weitermachen zu motivieren und schaffen das auch irgendwie immer wieder. Ich selbst will ja auch mal meine eigenen Brötchen verdienen und habe die letzten 2 Jahre auch gehaltsmäßig relativ gut leben können. Jetzt bin ich wieder ein armer Student ohne alles, was mich zusätzlich extremst runterzieht.
Ich fühle mich wie der aller allerletzte Versager. Ich weiß es geht immer schlimmer, aber ich habe meine Ansprüche an mich selbst nicht erfüllt und fühle mich daher einfach richtig richtig scheisse. Ich schmiede sogar schon Pläne wie ich das diesjährige Weihnachtsessen mit der ganzen Familie schwänzen kann. Die Ächtung kann ich mir einfach nicht geben (Onkel im Vorstand bei VW, denkt er wär super toll und kritisiert mich jedes mal bei Familientreffen)
Den einzigen Ausweg, den ich sehe, ist nächstes Jahr ein Medizinstudium im Ausland zu beginnen. Ich bin jetzt 27 und Medizin ist so ziemlich das einzige, in welchem einem ein Alter >30 Jahren beim Berufseinstieg noch verziehen wird und mich auch sehr interessiert. Ansonsten sehe ich hier schwarz. Problem ist hier natürlich die Finanzierung (ich müsste fette fette Kredite aufnehmen - und meine Eltern bürgen).
Ich wüsste aber auch nicht was ich sonst neues studieren sollte. Ich habe mich seit 2 Jahren auch immer auf Pflegeausbildungen und Rettungssanistellen beworben, wurde aber nie zu Vorstellungsgesprächen o.Ä. eingeladen (zugegebenermaßen waren es aber auch immer Großstädte, wo ich mich bewarb). Ich wurde bloß einmal zum Auswahlverfahren zum Rettungssanitäter eingeladen, bin aber in der 2. Auswahlrunde ausgeschieden (es gab 1100 Bewerber auf 3 Stellen).
Bitte kann mir hier irgendjemand helfen? Bitte :wein:
Momentan sehe ich keinen Ausweg mehr. Ich hab zwischendrin immer mal wieder Hoffnung, aber ich denke, dass mein Leben so ziemlich gelaufen ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich denke wirklich ab und zu auch mal an Suizid.
- mit 20 mein Abi gemacht (spät eingeschult und musste 1 Jahr wiederholen während der Schulzeit)
- ein Jahr FSJ im Ausland
- Ingenieur Bachelor mit 25 und 2,6 abgeschlossen (miese Note)
Ich habe zum Ende des Studiums hin gemerkt, dass das nichts für mich ist. Aus Planlosigkeit und extremen Drängen meiner Eltern wollte ich der Sache wenigstens mal eine Chance geben und fing ein Praktikum an. Da wurde ich dann danach auch übernommen, fand es aber soooo schrecklich (und ich fand mich selbst auch richtig schlecht in dem was ich tag), sodass ich nach einem Jahr die Reißleine zog und kündigte. Über einen Freund habe ich dann ein anderes Praktikum bekommen (6 Monate im In und 6 Monate im Ausland). Diese Praktikum war so übermäßig gut bezahlt (2000 netto) und habe auch ein Mädel in der Zeit kennengelernt, sodass ich dieses komplett durchzog - obwohl ich wieder wusste, dass das einfach nicht mein Ding ist.
Letzten Monat endete das Praktikum, nun stand ich wieder da, ohne Plan, ohne Zukunft, ohne Job. Auf erneutem Drängen meiner Eltern und absoluter Planlosigkeit habe ich dann jetzt ein Masterstudium angefangen, was mich zu Beginn immerhin einigermaßen interessierte, mir nun aber auch nicht wirklich gefällt - und obendrein auch absolut keinen Sinn macht (ist im Ausland, geht nur 1 Jahr, ist nur halbwegs fachbezogen -> Aber dadurch, dass es nur ein 1-jähriger Master ist kann ich mir den wahrscheinlich nicht mal in Deutschland anrechnen lassen). Meine Eltern haben die Vorstellung hauptsache "du hast einen Abschluss", aber beziehen in keinster Weise weitere Umstände mit ein.
Seitdem ich den Master angefangen habe, lebe ich in absoluter Isolation. Habe seit einem Monat meine Wohnung nur für die Uni-Veranstaltungen verlassen und arbeite halbherzig an den Aufgaben, die wir im Studium bekommen. Ich lasse mich komplett hängen, obwohl ich immer ein Outgoing-Typ war, viele Freunde hatte und auch immer Erfolg bei Frauen hatte (immerhin etwas in meinem Leben). Jetzt bin ich aber in einem unfassbar tiefen Loch, dass ich das schon als extrem starke Depression bezeichnen würde.
Ich habe meinen Eltern gebeichtet, dass ich in meinem aktuellen Berufsfeld keine Zukunft sehe. Meine Mutter ist vor Tränen fast zusammengebrochen und meinem Vater geht es auch nicht gut. Sie versuchen mich immer wieder zum Weitermachen zu motivieren und schaffen das auch irgendwie immer wieder. Ich selbst will ja auch mal meine eigenen Brötchen verdienen und habe die letzten 2 Jahre auch gehaltsmäßig relativ gut leben können. Jetzt bin ich wieder ein armer Student ohne alles, was mich zusätzlich extremst runterzieht.
Ich fühle mich wie der aller allerletzte Versager. Ich weiß es geht immer schlimmer, aber ich habe meine Ansprüche an mich selbst nicht erfüllt und fühle mich daher einfach richtig richtig scheisse. Ich schmiede sogar schon Pläne wie ich das diesjährige Weihnachtsessen mit der ganzen Familie schwänzen kann. Die Ächtung kann ich mir einfach nicht geben (Onkel im Vorstand bei VW, denkt er wär super toll und kritisiert mich jedes mal bei Familientreffen)
Den einzigen Ausweg, den ich sehe, ist nächstes Jahr ein Medizinstudium im Ausland zu beginnen. Ich bin jetzt 27 und Medizin ist so ziemlich das einzige, in welchem einem ein Alter >30 Jahren beim Berufseinstieg noch verziehen wird und mich auch sehr interessiert. Ansonsten sehe ich hier schwarz. Problem ist hier natürlich die Finanzierung (ich müsste fette fette Kredite aufnehmen - und meine Eltern bürgen).
Ich wüsste aber auch nicht was ich sonst neues studieren sollte. Ich habe mich seit 2 Jahren auch immer auf Pflegeausbildungen und Rettungssanistellen beworben, wurde aber nie zu Vorstellungsgesprächen o.Ä. eingeladen (zugegebenermaßen waren es aber auch immer Großstädte, wo ich mich bewarb). Ich wurde bloß einmal zum Auswahlverfahren zum Rettungssanitäter eingeladen, bin aber in der 2. Auswahlrunde ausgeschieden (es gab 1100 Bewerber auf 3 Stellen).
Bitte kann mir hier irgendjemand helfen? Bitte :wein: