Ich bin ein Paradoxon. Wer bin ich?
Hey Leute,
bin durch Zufall hier gelandet. Meine Google Suchmaske war das ich nicht mehr leben will. Tja...hier bin ich.
Wer bin ich und wieso bin ich hier ?
Ich bin 38j, gelernter Industriemechaniker "noch" verheiratet und habe 2 Kinder im Alter von 5j und 11j.
....
Aber wer bin ich wirklich? Versteht mich nicht falsch, ich bin auf keinem Selbstfindungstrip oder so, die Zeiten sind vorbei. Ich weiß einfach nur nicht wer ich bin. Ich habe mich nicht irgendwann verloren oder dergleichen, nein, ich bin nicht ich. War ich nie. Seit ich denken kann versuche ich mich mit mir selber zu identifizieren. Schaffe es aber nicht. Diesen Gedanken wer in meinem Körper steckt hatte ich das erste Mal als ich ca. 4j alt war, definitiv noch in der Kindergartenzeit. Ich schaue in den Spiegel und jemand Fremdes schaut mich an, manchmal bekomme ich auch Angst vor meinem Spiegelbild. Immer wieder sage ich zu mir wer bist du eigentlich und was willst du von mir? Das geht schon mein ganzes Leben so. Ich selbst bin total leer und bin im Grunde die Summe von anderen Menschen. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Wenn mir von einem anderen Menschen gefällt wie er/sie lacht dann versuche ich das zu kopieren. Das geht sogar soweit das ich bestimmte, im Grunde uninteressante, Mimiken kopiere. Das ist aber nicht die Art von Kopie wie es vlt manche aus der Jugendzeit kennen, man schaut sich einen guten Film an und am Schauspieler XY gefällt einem eine coole Pose/Spruch und man macht das dann nach.
So ist das bei mir aber nicht, ich kopiere um mich zu füllen! Das ist aber nicht nur die Kopie von Verhaltensmustern, nein das geht sogar soweit das ich mich in andere Menschen hineinversetzen kann und versuche deren Gefühle und Gedanken zu kopieren. Teilweise gelingt mir das auch, aber das ist zu komplex zu erklären und würde gern ein ander mal darüber schreiben.
Was stimmt nicht mit mir?
….
Das ist aber nur die Spitze vom Eisberg.
Seit meiner Jugendzeit habe ich immer wieder Probleme gemacht... Diebstahl, Betrug, Vandalismus, Drogenkonsum-Handel... Die Liste ist lang.
Aber warum? Ich bin nicht dumm, eher das Gegenteil. Ich bin ein logischer Mensch der gerne komplexe Probleme und Muster löst. Einfache Sachen langweilen mich, ein Problem muss für mich nahezu unlösbar sein, erst dann bin ich befriedigt. (Zu einer späteren Zeit hat sich ergeben das ich als Kind unterfordert war und hätte eigentlich Schulklassen überspringen sollen, naja der Zug ist abgefahren)
Wieso also gerät ein intelligenter Mensch mit so banalen Sachen immer wieder in Konfrontation mit dem Gesetz?
Wenn es nur mein Leben wäre das darunter gelitten hätte wäre ja noch alles im Lot. Nein, meine armen Eltern, Geschwister und zuletzt eigene Familie haben das volle Programm mit Polizei und Hausdurchsuchungen erleben müssen. Es ist nicht schön für die Familie wenn plötzlich 10-15 Beamte die Wohnräume durchsuchen. Und das tut mir so wahnsinnig Leid.
Mit 14 Jahren habe ich angefangen Ärger zu machen bis zu meinem 34 Lebensjahr. Bin immer wieder mit einem blauen Auge davon gekommen weil meine sozialen Prognosen für mich sprachen. Zum Teil liegt es auch daran das ich Menschen manipulieren kann und auf Knopfdruck zu einem Redner werde, sprich ich habe mich ohne Anwalt vor dem Gefängnis bewahrt. Und falls die Frage auftaucht, ich weiß sehr wohl was Recht und Unrecht ist. Was man darf und nicht, Trotzdem wollte ich das. Ein stummer Schrei? Seltsam ich weiß…
Wir halten also fest das ich vorbestraft bin.
…..
Mit 25 habe ich die Liebe meines Lebens gefunden, ich wusste sofort sie ist es. Diese großen wunderschönen Augen, … echte tiefe Liebe. Die Art von Liebe wo man sein eigenes Leben eintauschen würde. Ohne zu zögern.
Und ich wünsche mir so sehr ich hätte sie nie kennengelernt dann hätte sie nicht das alles erleben müssen was auf uns zukam. Ich habe ihr in den 13 Jahren Ehe oft weh getan und enttäuscht. Einige Male auch körperlich worauf ich nicht Stolz bin und das Schlimme ist das meine Kinder das mitbekommen haben und dafür brenne ich innerlich und dieses Feuer soll und darf nicht aufhören damit ich erinnert werde was ich getan habe. (Nein ihr fehlt nichts falls ihr euch das fragt) Aber ich kannte Gewalt aus dem Elternhaus, und genau das ist eine schlechte Kopie von meinem Vater das ich mir da abgeschaut habe. Ich füge hinzu das meine Eltern/Großeltern nach DE zugewandert sind in den 70ern und hatten es selber nicht leicht. Überhaupt nicht. Es ist keine Entschuldigung dafür das mein Vater mich sehr oft grundlos geschlagen hat aber ich verstehe es irgendwie.
Zurück zu meiner (Noch) Ehefrau… diese Frau und meine Kinder die mein letzter Anker auf dieser Welt waren sind jetzt weg. Zu Recht und das ist auch gut so, denn zum Schluss hin hatte ich mich komplett verändert gehabt. Ich war wieder irgendjemand anders, ein Dämon aus einer längst vergangen Zeit das ich verdrängt hatte. Dieser Dämon das die Welt brennen sehen will weil es die Menschen nicht versteht, sich selbst nicht versteht…
Wir haben uns gestritten und sie ist mit den Kindern fort, keine Panik es ist niemandem was passiert in dieser Nacht. Aber ich habe meiner Familie sehr viel Angst eingejagt. Mittlerweile können meine Frau und ich wieder reden ohne zu streiten und meine Kinder sind nahezu jedes Wochenende bei mir aber es ist einfach nicht mehr das Selbe. Seit der Trennung habe ich den Mut gefasst und bin zu Ärzten zwecks neurologischer/psychologischer Behandlung. Nicht nur wegen der Trennung, hauptsächlich wegen meinen Dämonen. Bei meiner Behandlung wurde das oben erwähnte erkannt. Meine hohe logische Intelligenz. Erste Diagnose war ADHS gepaart mit Depression aber da die Medikamente das genaue Gegenteil bewirkten fällt das flach. Außerdem ist das Problem mit meiner Identität nicht geklärt. Momentan habe ich meine Gedanken etwas unter Kontrolle und ich bemerke Veränderungen an mir. So ganz furchtlos ist die Therapie nicht. Aber der unendlich lange Zeitraum zum nächsten Termin macht das alles nahezu zu einem Witz.
Dennoch bin ich so leer und mittlerweile so müde jeden Tag. Nicht körperlich müde. Müde von allem. Am liebsten würde ich gar nicht aus dem Bett aufstehen niemand sehen, nicht sprechen, nicht denken, nicht da sein.
Erst letzte Woche habe ich mir wieder ein Bad eingelassen, links neben mir Rasierklinge. Hätte ich keine Familie die um mich trauern würde wäre ich längst nicht mehr da. Der Gedanke das meine Kinder keinen Vater mehr hätten und meine Mutter kein Sohn hält mich irgendwie am Leben. Noch
Wer bin ich? Was suche ich?
Hey Leute,
bin durch Zufall hier gelandet. Meine Google Suchmaske war das ich nicht mehr leben will. Tja...hier bin ich.
Wer bin ich und wieso bin ich hier ?
Ich bin 38j, gelernter Industriemechaniker "noch" verheiratet und habe 2 Kinder im Alter von 5j und 11j.
....
Aber wer bin ich wirklich? Versteht mich nicht falsch, ich bin auf keinem Selbstfindungstrip oder so, die Zeiten sind vorbei. Ich weiß einfach nur nicht wer ich bin. Ich habe mich nicht irgendwann verloren oder dergleichen, nein, ich bin nicht ich. War ich nie. Seit ich denken kann versuche ich mich mit mir selber zu identifizieren. Schaffe es aber nicht. Diesen Gedanken wer in meinem Körper steckt hatte ich das erste Mal als ich ca. 4j alt war, definitiv noch in der Kindergartenzeit. Ich schaue in den Spiegel und jemand Fremdes schaut mich an, manchmal bekomme ich auch Angst vor meinem Spiegelbild. Immer wieder sage ich zu mir wer bist du eigentlich und was willst du von mir? Das geht schon mein ganzes Leben so. Ich selbst bin total leer und bin im Grunde die Summe von anderen Menschen. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Wenn mir von einem anderen Menschen gefällt wie er/sie lacht dann versuche ich das zu kopieren. Das geht sogar soweit das ich bestimmte, im Grunde uninteressante, Mimiken kopiere. Das ist aber nicht die Art von Kopie wie es vlt manche aus der Jugendzeit kennen, man schaut sich einen guten Film an und am Schauspieler XY gefällt einem eine coole Pose/Spruch und man macht das dann nach.
So ist das bei mir aber nicht, ich kopiere um mich zu füllen! Das ist aber nicht nur die Kopie von Verhaltensmustern, nein das geht sogar soweit das ich mich in andere Menschen hineinversetzen kann und versuche deren Gefühle und Gedanken zu kopieren. Teilweise gelingt mir das auch, aber das ist zu komplex zu erklären und würde gern ein ander mal darüber schreiben.
Was stimmt nicht mit mir?
….
Das ist aber nur die Spitze vom Eisberg.
Seit meiner Jugendzeit habe ich immer wieder Probleme gemacht... Diebstahl, Betrug, Vandalismus, Drogenkonsum-Handel... Die Liste ist lang.
Aber warum? Ich bin nicht dumm, eher das Gegenteil. Ich bin ein logischer Mensch der gerne komplexe Probleme und Muster löst. Einfache Sachen langweilen mich, ein Problem muss für mich nahezu unlösbar sein, erst dann bin ich befriedigt. (Zu einer späteren Zeit hat sich ergeben das ich als Kind unterfordert war und hätte eigentlich Schulklassen überspringen sollen, naja der Zug ist abgefahren)
Wieso also gerät ein intelligenter Mensch mit so banalen Sachen immer wieder in Konfrontation mit dem Gesetz?
Wenn es nur mein Leben wäre das darunter gelitten hätte wäre ja noch alles im Lot. Nein, meine armen Eltern, Geschwister und zuletzt eigene Familie haben das volle Programm mit Polizei und Hausdurchsuchungen erleben müssen. Es ist nicht schön für die Familie wenn plötzlich 10-15 Beamte die Wohnräume durchsuchen. Und das tut mir so wahnsinnig Leid.
Mit 14 Jahren habe ich angefangen Ärger zu machen bis zu meinem 34 Lebensjahr. Bin immer wieder mit einem blauen Auge davon gekommen weil meine sozialen Prognosen für mich sprachen. Zum Teil liegt es auch daran das ich Menschen manipulieren kann und auf Knopfdruck zu einem Redner werde, sprich ich habe mich ohne Anwalt vor dem Gefängnis bewahrt. Und falls die Frage auftaucht, ich weiß sehr wohl was Recht und Unrecht ist. Was man darf und nicht, Trotzdem wollte ich das. Ein stummer Schrei? Seltsam ich weiß…
Wir halten also fest das ich vorbestraft bin.
…..
Mit 25 habe ich die Liebe meines Lebens gefunden, ich wusste sofort sie ist es. Diese großen wunderschönen Augen, … echte tiefe Liebe. Die Art von Liebe wo man sein eigenes Leben eintauschen würde. Ohne zu zögern.
Und ich wünsche mir so sehr ich hätte sie nie kennengelernt dann hätte sie nicht das alles erleben müssen was auf uns zukam. Ich habe ihr in den 13 Jahren Ehe oft weh getan und enttäuscht. Einige Male auch körperlich worauf ich nicht Stolz bin und das Schlimme ist das meine Kinder das mitbekommen haben und dafür brenne ich innerlich und dieses Feuer soll und darf nicht aufhören damit ich erinnert werde was ich getan habe. (Nein ihr fehlt nichts falls ihr euch das fragt) Aber ich kannte Gewalt aus dem Elternhaus, und genau das ist eine schlechte Kopie von meinem Vater das ich mir da abgeschaut habe. Ich füge hinzu das meine Eltern/Großeltern nach DE zugewandert sind in den 70ern und hatten es selber nicht leicht. Überhaupt nicht. Es ist keine Entschuldigung dafür das mein Vater mich sehr oft grundlos geschlagen hat aber ich verstehe es irgendwie.
Zurück zu meiner (Noch) Ehefrau… diese Frau und meine Kinder die mein letzter Anker auf dieser Welt waren sind jetzt weg. Zu Recht und das ist auch gut so, denn zum Schluss hin hatte ich mich komplett verändert gehabt. Ich war wieder irgendjemand anders, ein Dämon aus einer längst vergangen Zeit das ich verdrängt hatte. Dieser Dämon das die Welt brennen sehen will weil es die Menschen nicht versteht, sich selbst nicht versteht…
Wir haben uns gestritten und sie ist mit den Kindern fort, keine Panik es ist niemandem was passiert in dieser Nacht. Aber ich habe meiner Familie sehr viel Angst eingejagt. Mittlerweile können meine Frau und ich wieder reden ohne zu streiten und meine Kinder sind nahezu jedes Wochenende bei mir aber es ist einfach nicht mehr das Selbe. Seit der Trennung habe ich den Mut gefasst und bin zu Ärzten zwecks neurologischer/psychologischer Behandlung. Nicht nur wegen der Trennung, hauptsächlich wegen meinen Dämonen. Bei meiner Behandlung wurde das oben erwähnte erkannt. Meine hohe logische Intelligenz. Erste Diagnose war ADHS gepaart mit Depression aber da die Medikamente das genaue Gegenteil bewirkten fällt das flach. Außerdem ist das Problem mit meiner Identität nicht geklärt. Momentan habe ich meine Gedanken etwas unter Kontrolle und ich bemerke Veränderungen an mir. So ganz furchtlos ist die Therapie nicht. Aber der unendlich lange Zeitraum zum nächsten Termin macht das alles nahezu zu einem Witz.
Dennoch bin ich so leer und mittlerweile so müde jeden Tag. Nicht körperlich müde. Müde von allem. Am liebsten würde ich gar nicht aus dem Bett aufstehen niemand sehen, nicht sprechen, nicht denken, nicht da sein.
Erst letzte Woche habe ich mir wieder ein Bad eingelassen, links neben mir Rasierklinge. Hätte ich keine Familie die um mich trauern würde wäre ich längst nicht mehr da. Der Gedanke das meine Kinder keinen Vater mehr hätten und meine Mutter kein Sohn hält mich irgendwie am Leben. Noch
Wer bin ich? Was suche ich?
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