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Ich bin das schwarze Schaf der Familie

Bei mir war es genauso.
Ich habs im Sand verlaufen lassen.
Zwei mal im Jahr Kontakt, wenn es mies lief, bin ich einfach gegangen.
Was soll man bei Leuten, die einem alles schlecht machen und denen man mit der bloßen Anweseinheit alles schlecht macht.
Ich umgebe mich nur noch mit Menschen die mir gut tun und vice versa.
 
Hey Luna,
so, wie dir ging es mir in meiner ganzen Kindheit und Jugend.

Ich war an allem schuld… ich war nicht richtig, ich war „faul, dumm und blöd“
„hatte sie nicht alle“, hab mir nie genug Mühe gegeben, mich angestellt, war unvernünftig, eine Enttäuschung, usw, usf
Meine Schwester, fünf Jahre jünger, war das strahlende Gegenstück, süßer, lieber, mutiger als ich, klüger und weiß ich was noch…

Ich könnte etliche Beispiele aufzähle, aber das ist ja dein Faden.
Nur das noch:
Ich habe, als ich älter wurde, das gemacht, was du auch gemacht hast und war kaum noch Zuhause. Ich habe den Kontakt irgendwann bis auf seltene Telefonate mit meiner Mutter abgebrochen.
Irgendwann, nach vielen Jahren, gab es dann eine Annäherung, aber alles, was damals gesagt wurde, sitzt noch tief, und bis heute ist es nicht gut.

Ständig abgewertet und gedemütigt zu werden ist eins der Schlimmsten Dinge, die einem Kind zuhause passieren können.

Und bei dir ging es ja bis jetzt immer weiter! Du wirst ausgegrenzt, niemand hat auch nur das geringste Verständnis für dich und meine Güte - die nehmen dich ja nicht mal richtig wahr!

So darf eine sogenannte „Familie“ niemanden behandeln, das ist eine riesige Sauerei und du bist alles andere als überempfindlich ( ich kenne solche Gedanken)

Dreh dich um und geh weiter, lass diese Personen hinter dir und wende dich den Menschen zu, die dich wertschätzen und wahrnehmen.
Ich freu mich sehr für dich, dass du solche gefunden hast und trotz all diesem fürchterlichen Hintergrund einen guten Weg beschritten hast.

Du. bist. wertvoll.
Vergiss das nie!
 
Ich staune darüber wieviele Leute hier im Forum sehr ähnliche Erfahrungen machten wie Du...Luna.
Ich vermute, dass man darüber vergleichsweise wenig hört und liest,
liegt an den Selbstzweifeln der Betroffenen.
wie die TE denken viele, dass sie vielleicht einfach zu empfindlich sind,
sich "anstellen",
dass an ihrer Wahrnehmung was nicht stimmt,
dass es bei anderen ja viel schlimmer war...
Man wiederholt quasi das, was einem immerzu eingehämmert wurde.
Nicht selten geht diese psychische Misshandlung auch mit Gaslighting einher:
Du hörst ständig, dass du dir etwas nur einbildest, dass du "nicht richtig tickst" oder eine "blühende Fantasie" hast.
Und dann traut man sich selbst nicht mehr..
...und vertraut es niemandem an.
 
Ich staune darüber wieviele Leute hier im Forum sehr ähnliche Erfahrungen machten wie Du...Luna.
Ja ich hatte tatsächlich ein bisschen Angst hier überhaupt erst reinzuschreiben, bin nicht davon ausgegangen, dass es doch so viel gibt die leider ähnliches erleben oder erlebt haben. Das tut mir so leid zu hören 🙁
Ich denke das Thema wird viel verschwiegen, weil man Angst hat, dass man eifersüchtig wirkt oder man zu viel Aufmerksamkeit der Familie abverlangt oder undankbar gegenüber den Eltern. Aber wenn ich mir durchlese, was andere schreiben und die mich nach Rat fragen, was sie machen sollen, würde ich auch direkt sagen, dass man nicht so mit sich umgehen lassen sollte. Nur das selber dran halten ist dann wieder ne andere Nummer 🙁
 
Ich vermute, dass man darüber vergleichsweise wenig hört und liest,
liegt an den Selbstzweifeln der Betroffenen.
wie die TE denken viele, dass sie vielleicht einfach zu empfindlich sind,
sich "anstellen",
dass an ihrer Wahrnehmung was nicht stimmt,
dass es bei anderen ja viel schlimmer war...
Man wiederholt quasi das, was einem immerzu eingehämmert wurde.
Nicht selten geht diese psychische Misshandlung auch mit Gaslighting einher:
Du hörst ständig, dass du dir etwas nur einbildest, dass du "nicht richtig tickst" oder eine "blühende Fantasie" hast.
Und dann traut man sich selbst nicht mehr..
...und vertraut es niemandem an.
Ja meine Mutter meinte ja auch immer ich will sie nur böse dastehen lassen und mich in eine Opferrolle quasi drängen und das sie das alles nie gemacht oder getan hat. Das ging so weit, dass sie teilweise Sätze geleugnet hat, die sie wenige Minuten davor sagte. Vielleicht wird auch einfach nicht mehr wahrgenommen was da von sich gelassen wird..
 
Hey Luna,
so, wie dir ging es mir in meiner ganzen Kindheit und Jugend.

Ich war an allem schuld… ich war nicht richtig, ich war „faul, dumm und blöd“
„hatte sie nicht alle“, hab mir nie genug Mühe gegeben, mich angestellt, war unvernünftig, eine Enttäuschung, usw, usf
Meine Schwester, fünf Jahre jünger, war das strahlende Gegenstück, süßer, lieber, mutiger als ich, klüger und weiß ich was noch…

Ich könnte etliche Beispiele aufzähle, aber das ist ja dein Faden.
Nur das noch:
Ich habe, als ich älter wurde, das gemacht, was du auch gemacht hast und war kaum noch Zuhause. Ich habe den Kontakt irgendwann bis auf seltene Telefonate mit meiner Mutter abgebrochen.
Irgendwann, nach vielen Jahren, gab es dann eine Annäherung, aber alles, was damals gesagt wurde, sitzt noch tief, und bis heute ist es nicht gut.

Ständig abgewertet und gedemütigt zu werden ist eins der Schlimmsten Dinge, die einem Kind zuhause passieren können.

Und bei dir ging es ja bis jetzt immer weiter! Du wirst ausgegrenzt, niemand hat auch nur das geringste Verständnis für dich und meine Güte - die nehmen dich ja nicht mal richtig wahr!

So darf eine sogenannte „Familie“ niemanden behandeln, das ist eine riesige Sauerei und du bist alles andere als überempfindlich ( ich kenne solche Gedanken)

Dreh dich um und geh weiter, lass diese Personen hinter dir und wende dich den Menschen zu, die dich wertschätzen und wahrnehmen.
Ich freu mich sehr für dich, dass du solche gefunden hast und trotz all diesem fürchterlichen Hintergrund einen guten Weg beschritten hast.

Du. bist. wertvoll.
Vergiss das nie!
Es tut mir so leid, dass du ähnliches erlebt hast, ich spüre den Schmerz in den Worten🙁

Danke für deinen lieben und aufmunternden Worte und den Rat. Es hilft ungemein zu hören, dass man doch in seiner Wahrnehmung bestätigt wird
 
Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich hatte lange ebenfalls deine "Rolle" in der Familie. Bis heute werde ich sogar von nahezu Fremden darauf angesprochen, dass man gehört hat, was für eine furchtbare Person ich sei, weil sie irgendwen aus meiner Familie kennen. Was ich Schlimmes verbrochen habe, kann mir aber keiner sagen.



Achjaa... immer wieder schön, Leute nach ihren "Kindergartensünden" zu beurteilen. Sieh es positiv. Anscheinend hast du echt nicht viel verbockt, wenn sie auf so einen Mist zurückgreifen müssen.



Das würde ich abdrehen.



Leider oft so. Vermutlich ist er schlicht froh, dass ER nicht in der Schusslinie steht.😳 Feig, aber möglich.



Vermutlich nicht. Wenn sie drüber nachdenkt, wird sie auch einfach froh sein, dass sie das nicht abbekommt.

Ich denke, man kann sich auch den Kontakt mit einzelnen Familienmitgliedern weiter pflegen, ohne sich alles gefallen lassen zu müssen. Dazu muss man es aber erst einmal schaffen, dass einem bestimmte Leute halbwegs egal werden.

Willst du dich mal so drüber austauschen per PN?
Danke für deine Antwort, gerne können wir uns da Mal über PN austauschen, vorausgesetzt ich versteh dann wie das hier auf der Seite funktioniert 😅
 

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