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How to: Pendeln

Patrick89

Neues Mitglied
Hallo liebes Forum,

Nachdem ich eine Weile hier mitgelesen habe, möchte ich mich nun auch beteiligen.
Erst einmal zu mir: Mein Name ist Patrick, ich bin 27 Jahre und komme aus Thüringen. Seit einer Weile bin ich schon in einer depressiven Phase gefangen (in ärztlicher Behandlung). Langsam scheint sich herauszukristallisieren, dass meine Arbeit daran schuld ist. Nachdem ich nun schon den Arbeitsplatz gewechselt habe (jedoch die Tätigkeit mehr oder weniger die selbe blieb) habe ich den Entschluss gefasst, mich in meiner "Traumbranche" zu bewerben.
Jedoch gibt es da nun das Problem, dass die passenden Stellen alle nur in größeren Städten (München, Berlin, Hamburg,...) vorhanden sind.
Ich habe hier eine Freundin die dual studiert, daher kommt es für mich nicht wirklich in Frage im Fall der Fälle alle Zelte einfach abzubrechen. Nun bleibt da nur eine Alternative: Das Pendeln.
Jedoch wie stellt man das an? Bei einem möglichen Gespräch mit zukünftigen Arbeitgebern würde ich im Verlauf des Gesprächs damit herausrücken, dass ich vor Ort "nur" wegen der Arbeit sein möchte.
Meint ihr, dass ich so Unterstützung vom Arbeitgeber für eine Wohnung oder die wöchentliche Fahrt erhalten könnte ? (Klar, ist das vom Arbeitgeber abhängig).
Wie stellt ihr das an? Lohnt es sich überhaupt über so eine große Distanz zu pendeln oder meint ihr, dass das keinen Sinn hat? Wie sehen eure Erfahrungen damit aus?
Vielleicht könnt ihr mir ja die Ängste oder auch Illusionen nehmen.

Beste Grüße,
Patrick
 
Hallo,

dein Arbeitgeber ist daran interessiert, dass du deine Arbeit auch leisten kannst. Das heißt, es könnte dir passieren, dass du abgelehnt wirst, wenn du über eine längere Strecke pendeln willst. Du kannst davon ausgehen, dass du im Vorstellungsgespräch gefragt wirst wie du die Distanz überwinden willst. (täglich pendeln oder umziehen)
Diese Frage bekam ich auch gestellt. Ich antwortete darauf einfach, dass ich in die Stadt ziehen möchte. Es geht dem Arbeitgeber aber nichts an, aus welchen Gründen ich in der Stadt eine Stelle gesucht habe und warum ich hinziehen möchte.
Eine 'einsilbige', klare Antwort würde reichen.

Wenn du pendeln willst, musst du dir gut überlegen, ob du das auch wirklich längerfristig jeden Tag kannst. Es kann nämlich ganz schön anstrengend werden auf Dauer. (Kann, muss aber nicht)
 
Hallo liebes Forum,

Nachdem ich eine Weile hier mitgelesen habe, möchte ich mich nun auch beteiligen.
Erst einmal zu mir: Mein Name ist Patrick, ich bin 27 Jahre und komme aus Thüringen. Seit einer Weile bin ich schon in einer depressiven Phase gefangen (in ärztlicher Behandlung). Langsam scheint sich herauszukristallisieren, dass meine Arbeit daran schuld ist. Nachdem ich nun schon den Arbeitsplatz gewechselt habe (jedoch die Tätigkeit mehr oder weniger die selbe blieb) habe ich den Entschluss gefasst, mich in meiner "Traumbranche" zu bewerben.
Jedoch gibt es da nun das Problem, dass die passenden Stellen alle nur in größeren Städten (München, Berlin, Hamburg,...) vorhanden sind.
Ich habe hier eine Freundin die dual studiert, daher kommt es für mich nicht wirklich in Frage im Fall der Fälle alle Zelte einfach abzubrechen. Nun bleibt da nur eine Alternative: Das Pendeln.
Jedoch wie stellt man das an? Bei einem möglichen Gespräch mit zukünftigen Arbeitgebern würde ich im Verlauf des Gesprächs damit herausrücken, dass ich vor Ort "nur" wegen der Arbeit sein möchte.
Meint ihr, dass ich so Unterstützung vom Arbeitgeber für eine Wohnung oder die wöchentliche Fahrt erhalten könnte ? (Klar, ist das vom Arbeitgeber abhängig).
Wie stellt ihr das an? Lohnt es sich überhaupt über so eine große Distanz zu pendeln oder meint ihr, dass das keinen Sinn hat? Wie sehen eure Erfahrungen damit aus?
Vielleicht könnt ihr mir ja die Ängste oder auch Illusionen nehmen.

Beste Grüße,
Patrick

Der AG wird dich in diesem Fall finanziell nicht unterstützen. Anders wäre es wenn der AG dir woanders einen Arbeitsplatz gibt. Dann kommt er für Wohnung und Reise auf.

Auf die Distanzen wird es wohl eher auf Wochenend-Beziehung hinauslaufen, weil täglich nicht machbar ist.

Du musst Dir Gedanken darüber machen wie die Zukunft ausschauen könnte wenn deine Freundin mit ihrem Studium fertig ist, sie zum Bsp. auch nach München möchte.

Und hast Du überhaupt mit deiner Freundin schon darüber gesprochen ? Wie steht sie dazu ?
 
Ich bin auch längere Zeit gependelt, bis zu ca. 120km am Tag. Weitere Strecken kann ich wirklich nicht empfehlen. Mit der Bahn wäre es für mich unbezahlbar gewesen, also habe ich mir einen sparsamen Kleinwagen gekauft. Auch das ging sehr ins Geld! Und es kostet eine Menge Zeit. Gerade im Winter war ich da schon mal 5 Stunden unterwegs, wenn sich auf den Landstraßen ein LKW gedreht hat.
Das ist nicht immer spaßig und bei weiteren Strecken würde ich mich klar dagegen aussprechen. Hol dir lieber ein WG-Zimmer in der Stadt, in der du arbeitest!
 
Warum willst du in einem Bewerbungsgespräch direkt betonen, dass du "nur wegen der Arbeit kämst" und dich die Stadt ansonsten nicht interessiert? Denkst du, der Che klopft dir dann auf die Schulter, bietet dir eine Wohnung zum fVorzugspreis an und übernimmt die Fahrkosten? 😕
Ich würde keinesfalls damit anfangen. Du katapultierst dich mit so einer Ansage direkt raus aus dem Bewerberkreis.
Wie man pendelt, hängt ab von den finanziellen Mitteln und der Distanz zum Hauptwohnsitz. Würdest du eine gemeinsame Wohnung mit deiner Freundin behalten? Was hält sie überhaupt von deinem Plan? Wird sie dich unterstützen? Und wollt ihr euch dann bis zur Rente nur am WE und im Urlaub sehen?

Viel Erfahrung hast du nicht?
Bist du da Personalchef, oder woher deine Weisheit, was in dieser Firma wichtig ist was nicht?
Und wer hat heute schon das Ganze Leben nur ( einen ) Job bis zur Rente, sehr weltfremd!
Ich habe das Gefühl das du erst sehr spät einen Partner gefunden hast, und deine Meinung diesem Zustand entspricht, oder?
 

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