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Homosexualität+Gott

  • Starter*in Starter*in mondfee73
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Die Bibel sagt, dass "Hurer und Ehebrecher" gerichtet werden. Darunter fallen auch Homosexuelle. Sie sagt auch, dass sie das Königreich Gottes nicht ererben.
Wie gesagt, die Aussage von Jesus haben manche Bibelschreiberlinge nicht verstanden. Die möglicherweise heute eine andere Sicht haben, und ihr Geschreibsel zutiefst bedauern.
Ich selbst bin froh, dass mich solch ein hanebüchener Mist weder tangiert noch mir den geringsten Schrecken einjagen kann.

Peter
 
Und dennoch wird es nie ein Ergebnis geben können in solchen threads, denn sie bleiben Glaubenssache.

Und NUR das wollte ich seinerzeit - als selbst Betroffene, ich erwähne es hier noch einmal bewusst ausdrücklich - sagen; leider wurde ich da komplett missverstanden. Vielleicht auch, weil es mir nicht gelang, das rüber zu bringen, was ich eigentlich, bezogen auf mein eigenes Leben, sagen wollte. Tut mir Leid.

Es gibt doch in diesen ganzen Auseinandersetzungen drei Komponete:

1. Gott

2. die Bibel

3. die Menschen

1.Glaube ich an Gott und wenn ja, wie? Denn da sind die Vorstellungen ja bereits sehr unterschiedlich.

2.Womit wir zur Bibel kämen - halte ich mich daran, weil ich der Ansicht bin, es ist Gottes uns gegebenes Wort, durch das wir Ihn kennen lernen und seinen Willen erfahren können, dann muss und will ich dem Folge leisten, so unbequem das manchmal auch scheinen mag.
Dass es allzu oft nicht geschieht und dass im Namen Gottes immer wieder Untaten geschehen, die aus der eigenen Fehlerhaftigkeit
resultieren, ist leider Fakt, stellt aber weder Gott noch den Wahrheitsgehalt der Bibel in Frage, wenn man daran glaubt.

3.Damit sind wir beim Menschen - wir ALLE machen Fehler, werden auf dieser Erde nie vollkommen sein und müssen eines Tages vor unserem Schöpfer dafür Rechenschaft ablegen.
Doch wir haben, wenn wir daran glauben, einen Fürsprecher: Jesus.
Nur duch Ihn haben wir die Chance auf ein Leben bei Gott lt. Bibel.

Ja, er IST die Liebe, er ist gerecht, aber er ist auch kompromisslos.
Denn er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich.

UND er fordert klare Nachfolge - glaube ich an ihn, dann muss und will ich so gut ich kann in dieser Nachfolge leben.

Es stimmt - Gott liebt in seinem Sohn ALLE Menschen.
Daran besteht kein Zweifel.
Aber er sagte auch z.B. zur Samariterin am Brunnen: Geh nun fort und sündige in Zukunft nicht mehr.

Es ist also nicht egal, ob wir, wenn wir uns Jesus verbunden fühlen,
seinen Willen tun oder interpretieren nach unserem. Jesu Worte sind klar und eindeutig - immer vorausgesetzt, man glaubt an ihn.

Jesu Liebe zu den Menschen, die er uns als Vorgabe mit auf den Weg gab, ist aber nicht gleichzusetzen mit seinem klaren Nein zu dem, was die Bibel deutlich als gegen Gottes Willen gerichtet bezeichnet.
Wir lieben ja auch unsere Kinder, ohne immer Ja zu all ihrem Tun zu sagen, hm?

Ich habe zum aktuellen Thema die Bibelstellen angegeben, in denen Gott sich ganz klar dazu äußert.

Und hier kommt immer wieder die Diskrepanz auf, die den Vorwurf der Diskriminierung nach sich zieht:

Will ich Gott folgen und nehme ich die Bibel ernst als sein Wort, dann muss ich mich auch daran halten und will es auch.

Ich habe mich dafür entschieden, es so gut es irgend geht zu tun - mit aller Fehlerhaftigkeit, die gerade ich inne habe! - und deshalb gegen ein Leben in der Homosexualität entschieden. Und spüre, wie sie immer mehr aus meinem Leben verschwindet. Es ist so.

Damit verurteile ich aber NICHT Menschen, die homosexuell veranlagt sind oder leben - ich gehe mit ihnen genauso selbstverständlich um wie mit jedem anderen auch.
Sie müssen für sich selbst entscheiden, ob sie dieses Leben vor Gott verantworten können und wollen.
Es ist nicht meine Sache und auch nie meine Absicht gewesen (und ich bedaure sehr, dass es immer wieder so verstanden wurde), darüber zu richten.

Ich selbst konnte jedoch nicht so weiterleben und wäre fast daran zerbrochen und hätte Selbstmord begangen, weil ich mich damit von Gott sehr weit entfernt fühlte. Deshalb meine klare Entscheidung dagegen.

In diesem Sinne ein herzliches Shalom. Eines Tages werden wir es eh alle wissen - nach unserem Tod oder am Ende der Zeit.

Christa
 
Zitat:

WEnn ich nur Argumente sammle, um dieses Buch "Scheiße" zu nennen, hätte ich es wohl gern, wenn die neusten Forschungen, jetzt für immer statusquo bleiben. Ist es nicht in etwa so?
------------------------------------------------------------

Wer lesen kann, ist im Vorteil, Sigi.
Ich habe nicht das ganze Buch ( die Bibel ) als Scheiße bezeichnet - sondern ganz offenkundig die Zeilen betreffs der Homosexualität.
Natürlich kann man hoffen, das sich die Wissenschaft irgendwann mal wieder in eine andere Richtung dreht - und man damit doch sowas wie Recht hat, nicht wahr?
Ich fürchte aber das es umgekehrt kommen wird.
 
Wie gesagt, die Aussage von Jesus haben manche Bibelschreiberlinge nicht verstanden. Die möglicherweise heute eine andere Sicht haben, und ihr Geschreibsel zutiefst bedauern.
Ich selbst bin froh, dass mich solch ein hanebüchener Mist weder tangiert noch mir den geringsten Schrecken einjagen kann.

Peter


Man kann das so sehen wie du, das Liebe - Gebot hebt alle anderen auf und jeder kann das Liebe Gebot nach seinem Gutdünken auslegen.

Man kann aber auch sagen, alle anderen Gebot sind in dem Liebe-Gebot enthalten, auch wenn wir es noch nicht verstehen und nru da, wo keine anderen Gebote betehen, überlässt es uns Gott, das Liebe-Gebot nach unserem Dafürhalten anzuwenden.

Lieben Gruß

Sigi
 
Zitat:

WEnn ich nur Argumente sammle, um dieses Buch "Scheiße" zu nennen, hätte ich es wohl gern, wenn die neusten Forschungen, jetzt für immer statusquo bleiben. Ist es nicht in etwa so?
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Wer lesen kann, ist im Vorteil, Sigi.
Ich habe nicht das ganze Buch ( die Bibel ) als Scheiße bezeichnet - sondern ganz offenkundig die Zeilen betreffs der Homosexualität.
Natürlich kann man hoffen, das sich die Wissenschaft irgendwann mal wieder in eine andere Richtung dreht - und man damit doch sowas wie Recht hat, nicht wahr?
Ich fürchte aber das es umgekehrt kommen wird.


Hallo, ich wollte dich eigentlich gar nicht damit angreifen, ich habe eher deine Aussage herausgenommen und verallgemeinert, weil es diese Meinung evtl. noch öfter auch in der Verallgemeinerung gibt.

Wenn du dich angegriffen fühltest (was wohl dann berechtigt so gesehen werden könnte), bitte ich um Entschuldigung. Du hast dich ja auch schon selbst hier richtig gestellt. Alles. o.k. hoffe ich.

Sigi😕🙂
 
Zitat:

In diesem Sinne ein herzliches Shalom. Eines Tages werden wir es eh alle wissen - nach unserem Tod oder am Ende der Zeit.
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Oder eben auch nicht!
Übrigens habe ich in meiner Zeit als nebenberuflicher Friedhofsgärtner und Fleurop-Ausfahrer lustige Dinge auf den Friedhöfen meiner Heimatstadt erlebt. Nicht nur, das man mir des öfteren mal "schöne" Leichen gezeigt hat. Nein, ich war auch hin und wieder dabei, wenn die Herren Leichenabholer beim Vesper saßen. Bei ihren Rettichen und Radieschen die sie sich an den Ecken mancher Gräber gezogen hatten.
 
Hallo Leser!

Die einzige relativ eindeutig antihomosexuelle Stelle des NT befindet sich meines Erachtens in Rö 1, 26f.

Die Bibel qualifiziert an dieser Stelle Homosexuelle als äußerst negativ (paqh atimias (Leidenschaften der Schande)).

Ich gehe davon aus, dass Homosexualität und Heterosexualität angeboren sind und nicht das Ergebnis eines selbstgewählten Aktes sind. Warum nur Homosexualität als schändlich bezeichnet wird, begründet die Bibel nicht.

Man muss wohl davon ausgehen, dass die Bibel an dieser Stelle die Homosexualität voraussetzungslos ablehnt. Es wird unreflektiert Homosexualität als schlecht gesetzt. Ich nehme an, dass hier wie so oft in der Bibel einfach die Meinung und das kulturelle Umfeld des Autoren als Norm benutzt wurden. Auf ähnliche Weise ist vermutlich auch das Frauenbild der Bibel geprägt.
 
Zitat:

Hallo, ich wollte dich eigentlich gar nicht damit angreifen, ich habe eher deine Aussage herausgenommen und verallgemeinert, weil es diese Meinung evtl. noch öfter auch in der Verallgemeinerung gibt.

Wenn du dich angegriffen fühltest (was wohl dann berechtigt so gesehen werden könnte), bitte ich um Entschuldigung. Du hast dich ja auch schon selbst hier richtig gestellt. Alles. o.k. hoffe ich
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Ich kenne viel zu wenig aus der Bibel, um das komplett klassifizieren zu können. Ich gehe davon aus, das z.B. ein gutes Karl-Mey-Buch weitaus aussagekräftiger ( für mich ) ist. Da braucht es keinen "Ausleger und Übersetzer" - sondern ich sehe klar. Und was Herr Mey über den Glauben, Gott und die Welt schreibt, fand ich zu keiner Zeit schlecht.
 
da sind wir uns ja dann mal einig.Ich habe Karl May Bücher immer geliebt, ob wohl der gute alte Karl May sein Christentum immer ziemlich selbstgefällig rausgehängt hat....naja vielleicht hab ich ja damals was abbekommen😀
 
Ums noch mal deutlich zu sagen:

Ich "gehöre" niemandem, und niemand brauch sich anzumassen, nach meinem Tod über mich richten zu können. Sollte ich in meinem Leben vom Weg abgekommen sein, sollte ich Anderen geschadet haben, werde ich das selbst erkennen und ausräumen.

Als über mir stehend erkenne ich nur den an, von dem ich in Sachen Liebe noch lernen kann, der reifer in seiner Entwicklung ist. Und ich bin mir sicher, dass sich solche Reife nur in den "Tälern" der Materie erwerben lässt, und nicht in rein geistigen Welten. Indem man viele Leben hindurch gestrauchelt, gefallen, aufgestanden, und weitergegangen ist, um da hin zu kommen.

Das ist die Entwicklung, die für alle zur Reife führt. Die ohne das, was als Sünde bezeichnet wird garnicht möglich ist.

Die "Sünde" - und da rechne ich sexuelle Orientierung überhaupt nicht zu - aus eigener Erkenntnis zu lassen, nicht weil irgendein "Gott" das so will und sonst angeblich straft - das ist Freiheit und keine Unterordnung unter einen fremden - "Gottes" - Willen.

In diesem Sinne: Schalom 🙂

Peter

PS: Hab hier grade was lustiges zum Thema gefunden.
 
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