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Homeoffice wirklich so negativ

L

Lena 1

Gast
Natürlich können nicht alle Tätigkeiten im Homeoffice ausgeführt werden.
Auch hat nicht jeder zuhause den nötigen Platz.
Trotzdem ist die Frage: Warum wird Homeoffice so negativ gesehen?
Da wird von: Bewegungsmangel, zu viel Essen, zu viel Ablenkung etc. gesprochen.
Dabei hat Homeoffice sehr viele Vorteile: - nicht jeder kann sich im Großraum oder Mehrpersonenbüro gut konzentrieren
- man kann in Ruhe Frühstücken und Mittag Essen ( kann sich auch etwas frisches zubereiten. Im Büro muss man sich mit aufgewärmten Essen begnügen oder teuer
Essen gehen und es gibt immer wieder Kuchen und Süßigkeiten
- Durch die wegfallende Fahrzeit hat man mehr Zeit für Bewegung und Hobbys
- man ist weniger gestresst, weil die Fahrten wegfallen
- Das Risiko wegen Krankheit auszufallen ist geringer
- private Termine können leichter organisiert werden
- Die Bereitschaft flexibel zu arbeiten ist eventuell höher
Nicht jeder braucht ständig Unterhaltung und Gesellschaft. Zumal ein Büro auch kein Verein oder Bekanntenkreis ist.
Vielleicht ist man mit den Kollegen gar nicht auf einer Wellenlänge und kann mit den Gesprächen nichts anfangen.
Der Wohnungsmarkt könnte auch entlastet werden.
Der Umwelt kommt es auch zu gute und ÖPNV und Straßen sind frei für Leute die nicht im Homeoffice arbeiten könenn.
Was ist so schlecht an Homeoffice?
 
Was ist so schlecht an Homeoffice?
Verstehe ich auch nicht. Mag jetzt arrogant klingen, aber ich fühle mich als Krisen-Gewinnler durch Corona: endlich hat es auch der eine oder andere stinkkonservative, kontroll- und machtsüchtige Chef kapiert, dass Home-Office selbst für ihn und sein Konto nur Vorteile hat. Dinge, die bei unseren netten Nachbarn (NL) schon 10,15 Jahre totale Normalität sind, kommen dank Corona laaaaangsaaam auch bei uns an.

Ich verstehe viel mehr die Arbeitnehmer nicht, die immer noch brav ins Büro dackeln, unnötig Zeit und Geld dafür aufbringen, nur um ein paar belanglose Worte an der Kaffeemaschine mit Leuten zu wechseln, mit denen man im privaten Leben keine Sekunde verbringen würde und das Ganze "unverzichtbares Sozialleben" nennen. Ich suche mir schön meine Plauderbekanntschaften im Café um die Ecke in der Mittagspause selber aus. Oder bleibe zu Hause und koche schnell etwas, das trotzdem noch besser als Kantine ist.
Außerdem habe ich jeden Arbeitstag 3 Stunden mehr Freizeit bei besserer Arbeitsleistung und weniger AU-Tagen.

Und wenn ich mir meinen ökologischen Fußabdruck der letzten 2 Jahre angucke, könnte ich mir sogar 2 Fern-Flugreisen leisten und habe immer noch eine bessere Bilanz, als wenn ich jeden Tag ins Büro fahren würde.
 
Also ich sehe auch nur Vorteile im Home-Office.
Ultra fkexibel (Man muss sich bei Niemandem rechtfertigen, warum ich genau jetzt mal bis zu ner halben Stunde weg muss).
Großer Vorteil, wenn kleine Kinder im Haushalt leben. Keine Fahrtkosten.
Neuerdings bekommem wir sogar Wertgutscheine für die Mehrkosten die uns entstehen durch Stromverbrauch z.B.
Auf den ganzen Tratsch und die unnützen Meetings und Gespräche, die man teils aus Gruppenzwang im Büro dann halt eben mitgemacht hat, kann ich nun so endlich verzichten.
 
Ich war während der Corona Zeit 6-7 Monate im Homeoffice und nur in der Firma, wenn wir im Rechenzentrum neue Server für zusätzliche Kapazitäten in Betrieb nehmen mussten.

Sitzt man da den ganzen Tag in so einer kleinen 70qm² Wohnung im Homeoffice, ist das schon ätzend nach einer Zeit.
Ja, man kann viele Sachen in Ruhe abarbeiten. Kommt man allerdings mit seiner Arbeit nicht weiter, weil man irgendwie fest steckt, ist es vor Ort einfacher sich einen Kollegen zu schnappen und zu zweit man in den Bildschirm zu schauen.

Jetzt wo wir ein Haus gebaut haben, ist Homeoffice ganz gut. Man hat mehr Platz und mehr Bewegung.
Bis zu zwei Tage pro Woche haben wir in der Firma Anspruch auf Homeoffice, die wenigsten nehmen dies in Anspruch.
 
Ich bin jedenfalls froh, einen Job zu haben, den man sogut wie vollständig im Home-Office ausüben kann. Inzwischen wäre es ein Verlust für mich, aufs HomeOffice verzichten zu müssen. Wo sonst kann man so einfach Dienst nach Vorschrift machen ohne dass es auffällt?!? Und eigentlich arbeite ich sogar effizienter im Home-Office als früher im Büro. Der ganz Kaffeklatsch fällt ja z.B. weg. Kommt sicher auf den Arbeitgeber an. Hier hab ich halt Glück.
Man muss halt nur aufpassen, dass man sich dennoch körperlich und physisch fit genug hält, damit man nicht in Depressionen versinkt weil einem bspw. die Decke auf den Kopf fällt.
 
Natürlich können nicht alle Tätigkeiten im Homeoffice ausgeführt werden.
Auch hat nicht jeder zuhause den nötigen Platz.
Trotzdem ist die Frage: Warum wird Homeoffice so negativ gesehen?
Da wird von: Bewegungsmangel, zu viel Essen, zu viel Ablenkung etc. gesprochen.
Dabei hat Homeoffice sehr viele Vorteile: - nicht jeder kann sich im Großraum oder Mehrpersonenbüro gut konzentrieren
- man kann in Ruhe Frühstücken und Mittag Essen ( kann sich auch etwas frisches zubereiten. Im Büro muss man sich mit aufgewärmten Essen begnügen oder teuer
Essen gehen und es gibt immer wieder Kuchen und Süßigkeiten
- Durch die wegfallende Fahrzeit hat man mehr Zeit für Bewegung und Hobbys
- man ist weniger gestresst, weil die Fahrten wegfallen
- Das Risiko wegen Krankheit auszufallen ist geringer
- private Termine können leichter organisiert werden
- Die Bereitschaft flexibel zu arbeiten ist eventuell höher
Nicht jeder braucht ständig Unterhaltung und Gesellschaft. Zumal ein Büro auch kein Verein oder Bekanntenkreis ist.
Vielleicht ist man mit den Kollegen gar nicht auf einer Wellenlänge und kann mit den Gesprächen nichts anfangen.
Der Wohnungsmarkt könnte auch entlastet werden.
Der Umwelt kommt es auch zu gute und ÖPNV und Straßen sind frei für Leute die nicht im Homeoffice arbeiten könenn.
Was ist so schlecht an Homeoffice?
Eigentlich hat ein Arbeitgeber den Arbeitsraum zu stellen, er hat darauf zu achten, dass z.B. Schreibtisch und Stuhl in einem guten und gesunden Abstand haben. Das ist daheim nicht so, jeder Tisch und Stuhl wird einfach zur Arbeitsfläche. Oder man hat diese Ausgaben selbst.

Homeoffice kostet den Arbeitnehmer unnötig weiteres Geld: Strom muss er zusätzlich bezahlen (Rechner, Licht, Wasser, Toilettenpapier usw.)

Auch wenn Kinder die mit daheim sind, lenken diese vom Arbeitspensum ab, welches man sich selbst oder der Arbeitgeber aufgebürdet hat. Sie kommen ja doch immer mit Kleinigkeiten und schon ist man raus aus der Konzentration. Man kann sie auch nicht wirklich beaufsichtigen

Man kann auch nicht überall eine 1/2 - 1 Stunde die Arbeit unterbrechen und einen Termin wahrnehmen oder Einkaufen erledigen, der Arbeitgeber kontrolliert die vereinbarten Zeiten durchaus, Oft sind die Zeiten ja mit den Öffnungszeiten des Unternehmens gekoppelt, da Kunden eine Rolle spielen und man selbst erreichbar zu sein hat

Wenn man überwiegend am Computer sitzt, hält man die dringenden und vorgegebenen Pausen nicht mehr ein, ein weiterer gesundheitlicher Nachteil Wobei die Konzentration auch noch nachlässt und man es selbst nicht merkt. Wenn möchte ja einen Vorgang schnell mal fertig machen.
Dadurch entstehen Fehler.
Ist man vor Ort im Unternehmen, kann der Chef das alles mit beurteilen, aber so hat er viel weniger Verständnis, er bekommt das ja nicht mit

Man bewegt sich nicht mehr viel.
Klar könnte man die eingesparte Zeit von Arbeit nach Hause für sportliche Tätigkeiten nutzen, in der Theorie, aber das macht keiner. Das hat die Praxis gezeigt.

Hilfe für die berufliche Ausübung wird sehr rar, wenn die Kollegen nicht sofort erreichbar sind, und ganz doof dann, wenn ein Fehler der Programme oder des Rechners auftauchen. Da kommt dann eben niemand mal schnell aus der EDV-Abteilung und bereinigt dass. Das kann dann mehrere Tage kosten, bis alles wieder einwandfrei läuft.

Ein weiterer Nachteil kann sein, dass die Kunden dann auch noch außerhalb der Arbeitszeit anrufen und verlangen das eine oder andere genau jetzt auf die Reihe zu bringen. Das kann ganz schön Überstunden geben, dem Chef kann man diese Zeiten fast nicht beweisen oder er sagt: Selbst schuld.

Der Gewerkschaftsmensch hat viel weniger Einfluß auf die Geschäftszeiten, kann bei div. Problemen nicht mehr wirklich einschreiten. Er wird überflüssig, was aber für die Arbeitnehmer ein großer Verlust sein kann, der Schutz durch die Gewerkschaft geht (teilweise) verloren.

Man hat keine Zeugen mehr bei einem Disput mit dem Chef. Im Unternehmen bekommt dann doch so der eine oder andere Kollege etwas mit

Das gute und freundschaftliche Verhältnis zu Kollegen nimmt ab, die Gemeinschaft hat weniger bis keinen Zusammenhalt mehr, was echt blöd sein kann, wenn der Chef gravierende Änderungen verlangt.

Ich finde , man sollte den Umweltschutz und die pers. Vor-/Nachteile die sich ergeben können auf jeden Fall trennen. Es nutzt ja nichts, wenn die Fahrtzeit und der damit verbundene Stress wegfällt, wenn dann div. Probleme auftauchen und man mit ihnen auf sich alleine gestellt ist

Edit: @Knirsch unsere Beiträge haben sich überschnitten
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liebe Home Office. Heute ist mal wieder so ein Tag, Nebel, arschkalt...früher hätte ich mich rausquälen müssen. Jetzt gehe ich ein paar Meter ins Arbeitszimmer. Im Dezember kommt zudem ständig der Paketmann, alles gut, ich bin ja zu Hause.

Das ist für mich persönlich DIE positive Seite von Corona.
 
Warum wird Homeoffice so negativ gesehen?

Wird es das denn?
Bezogen auf wen?
Arbeitgeber oder Arbeitnehmer?


ZITATE

"Homeoffice wird von vielen Unternehmern als Schlupfloch für den Arbeitnehmer abgetan, der dann aufgrund der “fehlenden Bewachung” weniger tut.

Kein Wunder also, dass nur 36% der Erwerbstätigen im Jahr 2020 die Möglichkeit zur mobilen Arbeit hatten."



"48% der Befragten möchten nach der Corona-Krise weiterhin genauso häufig im Homeoffice arbeiten, 39% weniger häufig und nur 13% möchten wieder komplett im Büro arbeiten. (Quelle: Hans-Böckler-Stiftung)"
 

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