Micha300672
Mitglied
Hallo zusammen,
ich muss mal ein bisschen meinen Frust loslassen. Ich habe vor sieben Jahren das Haus meiner Eltern gekauft, in dem ich auch aufgewachsen bin. Hintergrund war, dass meine Mutter - mein Vater war schon vor zehn Jahren gestorben - mit der Unterhaltung der Immobilie überfordert war.
Jetzt wollte ich auf meinem Grundstück ein Carport bauen. Bei Antragsstellung der Baugenehmigung stellt sich heraus, dass es eine Baulast auf meinem Grundstück gibt. Heißt im Klartext: Der Nachbar zur linken hat die mal eintragen lassen mit Genehmigung meiner Eltern, als er einen Werkzeugschuppen gebaut hat und mit dem zu nah an unsere Grundstücksgrenze herankam. So weit, so gut - wusste ich nichts von. Die Überraschung kam dann vor ein paar Wochen.
Um meine Genehmigung zu bekommen, musste ich jetzt einen Ingenieur beauftragen, um das Grundstück neu eintragen zu lassen. Und das hat locker mal eben 1.386,35 gekostet.
Mich ärgert, dass mein Nachbar vor zig Jahren fleissig auf seinem Grundstück rumgebaut hat auf Baulasten der anderen Nachbarn und ich jetzt richtig in die Tasche greifen muss, um selbst was bauen zu können. Aber sicher wird der Nachbar sich nicht freiwillig an meinen Kosten beteiligen - muss er wohl rechtlich auch nicht.
Klar ist für mich: Sollte der Mann irgendwann nochmal wegen sowas um die Ecke kommen, kann er meine Zustimmung vergessen.
Danke Euch für's lesen, einen schönen zweiten Advent.
Liebe Grüße
Michaela
ich muss mal ein bisschen meinen Frust loslassen. Ich habe vor sieben Jahren das Haus meiner Eltern gekauft, in dem ich auch aufgewachsen bin. Hintergrund war, dass meine Mutter - mein Vater war schon vor zehn Jahren gestorben - mit der Unterhaltung der Immobilie überfordert war.
Jetzt wollte ich auf meinem Grundstück ein Carport bauen. Bei Antragsstellung der Baugenehmigung stellt sich heraus, dass es eine Baulast auf meinem Grundstück gibt. Heißt im Klartext: Der Nachbar zur linken hat die mal eintragen lassen mit Genehmigung meiner Eltern, als er einen Werkzeugschuppen gebaut hat und mit dem zu nah an unsere Grundstücksgrenze herankam. So weit, so gut - wusste ich nichts von. Die Überraschung kam dann vor ein paar Wochen.
Um meine Genehmigung zu bekommen, musste ich jetzt einen Ingenieur beauftragen, um das Grundstück neu eintragen zu lassen. Und das hat locker mal eben 1.386,35 gekostet.
Mich ärgert, dass mein Nachbar vor zig Jahren fleissig auf seinem Grundstück rumgebaut hat auf Baulasten der anderen Nachbarn und ich jetzt richtig in die Tasche greifen muss, um selbst was bauen zu können. Aber sicher wird der Nachbar sich nicht freiwillig an meinen Kosten beteiligen - muss er wohl rechtlich auch nicht.
Klar ist für mich: Sollte der Mann irgendwann nochmal wegen sowas um die Ecke kommen, kann er meine Zustimmung vergessen.
Danke Euch für's lesen, einen schönen zweiten Advent.
Liebe Grüße
Michaela