A
Angelo999
Gast
Hallo leute ich schreibe mir hier gerade mal alles von der Seele. Bitte verzeiht mit meine Rechtschreibung.
Wisst ihr, ich bin 35 Jahre alt und weiss einfach nicht mehr weiter. Schon damlas in der Schule, eigentlich schon seit dem Kindergarten war ich voll der Außenseiter. Ich bin immer von anderen ausgeschlossen wurden und hatte dementsprechend schlechte Noten in der Schule. Schon damls war ich oft in psychatrien wegen diversen Diagnosen. Unteranderem wegen Borderline, Depressionen sowie PTBS. Trotzdem habe ich es dank dem Jugendamt geschafft einen sehr guten Hauptschulabschluss zu machen. Danach ging es in die Lehre zur Bürokraft (Förderberuf). Im Anschluss habe ich dann gearbeitet. Im Callcenter, im Straßenbau und letztendlich im Lager. Derzeit arbeite ich schon über 10 Jahre im Onlinehandel als Lagerist. Und auch während der letzten 10 jahre habe ich eine psychatrie aufgesucht. Ich weiss garnicht so genau wie oft ich schon in irgendwelchen Klinken war. Jedenfalls steht jetzt bald im Mai der nächste Stationäre aufenthalt an. Und solangsam frage ich mich ob dies je ein ende haben wird.
Momentan fühle ich mich sehr überlastet und dies obwohl ich seit Anfang Aprill bis zum 1. Mai krankgeschrieben bin. Ich habe sehr sehr viele Überstunden gesammelt, wegen der Pandemie. Ich fühle mich ausgebrannt, und weiss zugleich dass ich in meinen jetzigen Beruf in der Zukunft nicht weiterarbeiten kann. Was mich stört ist neben meinen psychischen Beschwerden meine perspektivlosigkeit. Ich habe irgendwie keine möglichkeiten beruflich etwas zu verändern bzw. finde ich diese nicht. Die Agentur für arbeitet bietet keine Umschulungen an für Menschen die in arbeit sind. Ebenso wüsst ich auch nicht wie ich meine laufenden Kosten ohne meine Arbeit decken sollte. Ich kann einfach keine zwei oder drei Schichten mehr machen. Mir fällt das aufstehen schwer, mein Tagesrhytmus ist total gestört. Jeder Tag besteht aus Aufstehen, Arbeiten, Essen, Schlafen, und aufstehen.
Für Freizeit ist keine Zeit mehr. Es gibt keine Abwechslung in meinen Leben. Und umso mehr oder länger ich in dieser Firma oder diesen Beruf arbeite umso mehr angst bekomme ich mein Leben nicht gelebt zu haben. Ich würde gerne mit Menschen arbeiten oder zumindest in einem beruf arbeiten der meinen Tagesrhytmus nicht so zerstört und meine Gesundheit so mitnimmt. Und so manchmal, also nicht immer, denke ich dass es besser wäre garnicht mehr zu arbeiten. Mein Gehalt reicht sowieso nur für die Fixkosten (ich verdiene 1.500,00 EUR/Netto). Zudem kotzt mich der immergleiche Zwang "zu MÜSSEN" an. Ich MUSS aufstehen, ich MUSS arbeiten, ich MUSS Leistung bringen, ich MUSS am Wochenende arbeiten, Ich MUSS ich MUSS ich MUSS! Was mit mir ist interessiert nur sehr wenige personen.
Ich möchte etwas von meinen Leben haben. Dieses Hamsterad mit einer angeblichen Pseudofreiheit widert mich an. Der Mensch ist doch nicht frei wenn er immerzu muss oder? Klar könnte ich meinen Job kündigen aber zu welchem Preis? Ich würde von jetzt auf gleich alles verlieren, vorallem da ich keine finanziellen Rücklagen habe. Also bin ich nicht frei, weil ich MUSS. Selbstverständlich ist dieses denken irgendwo egoistisch oder? oder zumindest nicht sozial?
Ich möchte einfach aussteigen aus diesem Leben (Keine Suizidankündigung)
Raus aus dem müssen, rein ins Leben aber ich weiss nicht wie ich das anstellen soll.
Vor drei Wochen hatte ich eine, meine erste Panikattake bei meinen Hausarzt. Ich musste sogar in ein Krankenhaus gefahren werden. Zudem habe ich psychosomatische Brustschmerzen, die sich immer dann bemerkbar machen wenn ich unter druck komme.
Bestimmt hören sich meine Probleme für viele jetzt nach "Luxusproblemen" an. Vielleicht bekomme ich ja die ein oder andere Rückmeldung.
Wisst ihr, ich bin 35 Jahre alt und weiss einfach nicht mehr weiter. Schon damlas in der Schule, eigentlich schon seit dem Kindergarten war ich voll der Außenseiter. Ich bin immer von anderen ausgeschlossen wurden und hatte dementsprechend schlechte Noten in der Schule. Schon damls war ich oft in psychatrien wegen diversen Diagnosen. Unteranderem wegen Borderline, Depressionen sowie PTBS. Trotzdem habe ich es dank dem Jugendamt geschafft einen sehr guten Hauptschulabschluss zu machen. Danach ging es in die Lehre zur Bürokraft (Förderberuf). Im Anschluss habe ich dann gearbeitet. Im Callcenter, im Straßenbau und letztendlich im Lager. Derzeit arbeite ich schon über 10 Jahre im Onlinehandel als Lagerist. Und auch während der letzten 10 jahre habe ich eine psychatrie aufgesucht. Ich weiss garnicht so genau wie oft ich schon in irgendwelchen Klinken war. Jedenfalls steht jetzt bald im Mai der nächste Stationäre aufenthalt an. Und solangsam frage ich mich ob dies je ein ende haben wird.
Momentan fühle ich mich sehr überlastet und dies obwohl ich seit Anfang Aprill bis zum 1. Mai krankgeschrieben bin. Ich habe sehr sehr viele Überstunden gesammelt, wegen der Pandemie. Ich fühle mich ausgebrannt, und weiss zugleich dass ich in meinen jetzigen Beruf in der Zukunft nicht weiterarbeiten kann. Was mich stört ist neben meinen psychischen Beschwerden meine perspektivlosigkeit. Ich habe irgendwie keine möglichkeiten beruflich etwas zu verändern bzw. finde ich diese nicht. Die Agentur für arbeitet bietet keine Umschulungen an für Menschen die in arbeit sind. Ebenso wüsst ich auch nicht wie ich meine laufenden Kosten ohne meine Arbeit decken sollte. Ich kann einfach keine zwei oder drei Schichten mehr machen. Mir fällt das aufstehen schwer, mein Tagesrhytmus ist total gestört. Jeder Tag besteht aus Aufstehen, Arbeiten, Essen, Schlafen, und aufstehen.
Für Freizeit ist keine Zeit mehr. Es gibt keine Abwechslung in meinen Leben. Und umso mehr oder länger ich in dieser Firma oder diesen Beruf arbeite umso mehr angst bekomme ich mein Leben nicht gelebt zu haben. Ich würde gerne mit Menschen arbeiten oder zumindest in einem beruf arbeiten der meinen Tagesrhytmus nicht so zerstört und meine Gesundheit so mitnimmt. Und so manchmal, also nicht immer, denke ich dass es besser wäre garnicht mehr zu arbeiten. Mein Gehalt reicht sowieso nur für die Fixkosten (ich verdiene 1.500,00 EUR/Netto). Zudem kotzt mich der immergleiche Zwang "zu MÜSSEN" an. Ich MUSS aufstehen, ich MUSS arbeiten, ich MUSS Leistung bringen, ich MUSS am Wochenende arbeiten, Ich MUSS ich MUSS ich MUSS! Was mit mir ist interessiert nur sehr wenige personen.
Ich möchte etwas von meinen Leben haben. Dieses Hamsterad mit einer angeblichen Pseudofreiheit widert mich an. Der Mensch ist doch nicht frei wenn er immerzu muss oder? Klar könnte ich meinen Job kündigen aber zu welchem Preis? Ich würde von jetzt auf gleich alles verlieren, vorallem da ich keine finanziellen Rücklagen habe. Also bin ich nicht frei, weil ich MUSS. Selbstverständlich ist dieses denken irgendwo egoistisch oder? oder zumindest nicht sozial?
Ich möchte einfach aussteigen aus diesem Leben (Keine Suizidankündigung)
Raus aus dem müssen, rein ins Leben aber ich weiss nicht wie ich das anstellen soll.
Vor drei Wochen hatte ich eine, meine erste Panikattake bei meinen Hausarzt. Ich musste sogar in ein Krankenhaus gefahren werden. Zudem habe ich psychosomatische Brustschmerzen, die sich immer dann bemerkbar machen wenn ich unter druck komme.
Bestimmt hören sich meine Probleme für viele jetzt nach "Luxusproblemen" an. Vielleicht bekomme ich ja die ein oder andere Rückmeldung.