Silent Heaven
Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich bin zur Zeit verzweifelt, denn ich glaube, ich schlittere wieder in ein übles Tief hinein. Das liegt auch daran, dass ich vielleicht trotz Fortschritte in meinem Leben viele Dinge noch nicht ganz be-/verarbeitet habe…
Ich bin jetzt 32 Jahre alt, arbeite schon seit einigen Jahren fest in einem recht anspruchsvollen Bürojob. Man hat mir eine zeitlang mal gesagt, ich sei in meiner Arbeit sorgfältig und man wäre zufrieden. Mir macht meine Arbeit an sich sehr viel Spaß, aber zur Zeit ist das Klima übel. Ich arbeite auch geteilt auf zwei Halbtagsstellen. Dann kommt der furchtbare Kleinkrieg des Bürolebens dazu, Missgunst, Getratsche. Ich war anfangs auch zu manchen Kollegen viel zu offen und naiv, was meine persönlichen Dinge betrifft, das schadet natürlich massiv, weil es Angriffsfläche bietet.
Kindheit war von schlimmen Mobbingerfahrungen geprägt, ich habe eine Sozialphobie, schon ein paar Therapien und Tagesklinik- sowie Klinikaufenthalte hinter mir, leide an rezidivierenden Depressionen.
Jede kleine und große Krise im Leben wirft mich schon mal schnell in ein Loch. Es kommt darauf an, wie stabil und einigermaßen sicher mein Umfeld ist.
Letzte Krise war eine sehr toxische Beziehung zu einem psychopathischen Ex, der mich oft runtergemacht hat. Am Ende meine Wohnung komplett zerstört hat in einem wütenden, alkoholisierten Rauschzustand. Es war eine furchtbare Zeit.
Seit einem halben Jahr habe ich eine wundervolle Beziehung zu einem sehr liebevollen Mann. Diese Beziehung tut mir sehr gut. Ich habe das Gefühl, ich kann wachsen mit ihm. Er ist geduldig und sehr empathisch und vieles mehr. Der Mensch, den ich immer gesucht habe. Wir sind sehr glücklich miteinander, lachen viel, reden über alles wichtige.
Leider ist es eine Fernbeziehung, 400 km trennen uns. Wir sehen uns in Urlauben und fast jedes Wochenende. Es gelingt eigentlich ganz gut. Ich bin gern mal allein und kann, wenn ich halbwegs stabil bin, damit gut umgehen.
Diese Corona-Situation hat mich mitgenommen. All die Stationen meines Lebens habe ich noch nicht ganz verarbeitet, da hängt noch so viel in und an mir…
Die Situation auf Arbeit wird schlimmer. Das Klima ist übel. Es wird viel Kritik an mich herangetragen, oft auch sehr berechtigt, aber ich kann sie nicht sachlich sehen, da ich immer gleich denke, ich bin nichts wert und ungeeignet. Weil die Kritik oftmals durch den Stress der anderen auch schroff an mich herangetragen wird. Ich kann nicht einschätzen, was ich leiste. Ich bin oft unkonzentriert, weil Sorgen und depressive Stimmungen durch eben irgendwelche (aufgebauschten) Sorgen mich so rausbringen, runterziehen.
Ich rutsche gerade in ein Loch. Corona macht mir ja schon Sorgen. Und die letzten Krisen hab ich wohl noch nicht ganz verwunden. Dann wird die Stimmung auf Arbeit immer schlechter. Ich fühle mich furchtbar unwohl und sehr angespannt. Morgens komme ich schon nicht mehr aus dem Bett, ich fühle mich labil und weinerlich, all den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Bin in Grübelschleifen gefangen. Ich kenne diese Gefühle von meinen depressiven Phasen. Ich fühle mich so unter Druck gesetzt von meiner Umwelt. Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als meine Arbeit gut zu machen. Ich bemühe mich sehr. Auch wenn ich nicht immer so leistungsfähig bin. Ich will auch in meiner Freitzeit mir etwas gutes tun und an mir arbeiten. Aber ich versuche auch, mir Pausen zu gönnen. Im Moment geht eh nicht viel.
Mitte nächster Woche habe ich einen Termin bei der Mitarbeiterpsychologin, dann später noch einen neuen Therapeutentermin – ich kann nicht ohne Hilfe weiter.
Für Anfang nächsten Jahres habe ich im Wohnort meines Freundes ein Vorgespräch zur Aufnahme in die psychiatrische Tagesklinik. Mein Selbstwert ist so im Keller und ich will endlich mal weiterkommen im Leben, mein Potenzial entfalten, glücklich werden. Ich brauche dafür Unterstützung. Jetzt weiß man ja nicht, ob diese Aufnahme pandemiebedingt überhaupt stattfinden wird.
Aber was mache ich jetzt? Meine Stimmung schwankt sehr. Ich war dieses Jahr schon über dreißig Tage krank, weil sich bestimmt die Anspannung und das Grübeln offenbar auf mein Immunsystem ausgewirkt haben, ich habe ständig unspezifisch gekränkelt, wie bei einer Erkältung mit Schwäche- und Fiebergefühl.
Nächstes Jahr würde ich eben die Tagesklinik gern machen.
Ich bin hier im öffentlichen Dienst und unbefristet angestellt, ich weiß, so leicht kann mir nichts passieren.
Dumm, damals nach dem Klinikaufenthalt habe ich die Wiedereingliederungsphase nicht wirklich ausgenutzt, ich hatte mich bemüht, schnell wieder zu Arbeiten und war nach zwei Wochen wieder voll eingestiegen. Jetzt ärgere ich mich sehr darüber. Es dankt einem sowieso keiner und ich bin einfach nicht fit.
Aber ich muss ja arbeiten können, ich muss Geld verdienen. Eigentlich macht mir das auch spaß und ich wünsche mir so sehr, leistungsfähig zu sein und gut zu machen, was ich anpacke.
Aber ich schaffe das nicht.
Ich weiß nicht, wie lange ich zur Zeit durchhalte, was ich tun soll. Ich sitze oft hier und könnte heulen. Ich will meine Fehler eigentlich sachlich sehen und an mir arbeiten. Aber ich schaffe es nicht. Und das schlechte Klima macht mich fertig.
Ich kann auch nicht wechseln.
Für Mitte nächsten Jahres möchte ich mich im Wohnort meines Freundes bewerben, um dann bald dorthin zu ziehen. Wir passen sehr gut zusammen und er tut mir unglaublich gut… Ich will mit ihm leben. Wir werden uns dann ein Jahr kennen und dann kann ich das gut einschätzen. Aber schon jetzt… es ist alles so anders, als bisher mit den Menschen. Er tut mir gut, aber auch diese Beziehung kann nicht abwenden, wie ich mich gerade im Rest des Lebens fühle.
Versetzen kann man mich offenbar hier im Klinikum nicht, ich kann und will mich auch hier im Ort nicht erst noch nach einem neuen Job umsehen. Auch reicht ja meine Energie gar nicht. Müsste ich also durchhalten, bis ich hier weggehe. Mit etwas Glück dauert das vielleicht nicht so lange, aber… mein Selbstbewusstsein ist so im Keller, dass ich mich sehr inkompetent fühle. Und dann diese verdammte Energielosigkeit.
Was kann ich nur machen? Wenn ich dann – und ich fühle mich so auf der Kippe, dass es schon morgen oder nächste Woche passieren kann – wieder zu meinem Hausarzt gehe und krank geschrieben bin… das ist doch Mist. Ich bin so viel Krank. Und bei mir auf Arbeit staut sich dann natürlich noch mehr auf und meine Kollegen sind dann noch wütender.
Außerdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Und trotzdem Angst, dass man mich rausschmeißt, obwohl das eigentlich nicht so schnell gehen sollte und wir hier ganz andere Dauerkranke haben.
Ich fühle mich sehr hilflos. Mein Freund hört mir zu und unterstützt mich, wo er kann, aber er hat mit meinem Zustand kaum Erfahrungen und ich will ihn nicht runterziehen. Ich versuche, alle Hilfen zu nutzen, die ich nutzen kann.
Aber ich weiß gerade nicht, wie ich mich verhalten soll.
Ich möchte alles richtig machen!
Ich möchte wieder stabil werden und selbstsicherer, ich möchte mir mein neues Leben ab Mitte/Ende nächsten Jahres mit meinem Partner 400 km weiter weg organisieren – hier hält mich nichts – und einen schönen Job finden, der zu mir passt. Nur die Umgebung, nur ein Neuanfang an sich ändert nicht alles- auch ich selbst muss an mir arbeiten, damit ich ENDLICH stabiler werde und glücklicher. Ich versuche alles, was geht… von den Plänen hab ich euch ja berichtet.
Aber nun? Wie verhalte ich mich im Moment? Habt ihr Tipps? Ich könnte manchmal nur noch schreien.
Mir fällt nicht viel ein, außer mich krank schreiben zu lassen für ein paar Wochen, immer mal wieder, wenn es gerade nicht geht. Aber da staut sich halt die Arbeit auf, ich hab ein schlechtes GEwissen, das Klima wird immer schlimmer... aber eigentlich, rausschmeißen können sie mich nicht so schnell, andere sind hier auch ständig krank. Unnötig zu sagen, dass ich natürlich lieber fröhlich vor mich hinarbeiten würde, ich mag meine Arbeit, aber die Kollegen... furchtbar. Dabei suche ich die Schuld ja nicht nur bei anderen, gar nicht. Im Gegenteil. Das macht mich sehr fertig.
Verbessern wird sich nur was, wenn ich an mir selbst arbeite und mich um meine Gesundheit kümmere. Aber ich muss Geld verdienen und habe Angst, mal nichts mehr gutes zu finden... oder den Job zu verlieren... Pläne habe ich ja bereits, aber man weiß nicht, ob das klappt.
Ich fühle mich verdammt unfähig, inkompetent, ängstlich wegen der Welt.
Danke für´s Lesen....
ich bin zur Zeit verzweifelt, denn ich glaube, ich schlittere wieder in ein übles Tief hinein. Das liegt auch daran, dass ich vielleicht trotz Fortschritte in meinem Leben viele Dinge noch nicht ganz be-/verarbeitet habe…
Ich bin jetzt 32 Jahre alt, arbeite schon seit einigen Jahren fest in einem recht anspruchsvollen Bürojob. Man hat mir eine zeitlang mal gesagt, ich sei in meiner Arbeit sorgfältig und man wäre zufrieden. Mir macht meine Arbeit an sich sehr viel Spaß, aber zur Zeit ist das Klima übel. Ich arbeite auch geteilt auf zwei Halbtagsstellen. Dann kommt der furchtbare Kleinkrieg des Bürolebens dazu, Missgunst, Getratsche. Ich war anfangs auch zu manchen Kollegen viel zu offen und naiv, was meine persönlichen Dinge betrifft, das schadet natürlich massiv, weil es Angriffsfläche bietet.
Kindheit war von schlimmen Mobbingerfahrungen geprägt, ich habe eine Sozialphobie, schon ein paar Therapien und Tagesklinik- sowie Klinikaufenthalte hinter mir, leide an rezidivierenden Depressionen.
Jede kleine und große Krise im Leben wirft mich schon mal schnell in ein Loch. Es kommt darauf an, wie stabil und einigermaßen sicher mein Umfeld ist.
Letzte Krise war eine sehr toxische Beziehung zu einem psychopathischen Ex, der mich oft runtergemacht hat. Am Ende meine Wohnung komplett zerstört hat in einem wütenden, alkoholisierten Rauschzustand. Es war eine furchtbare Zeit.
Seit einem halben Jahr habe ich eine wundervolle Beziehung zu einem sehr liebevollen Mann. Diese Beziehung tut mir sehr gut. Ich habe das Gefühl, ich kann wachsen mit ihm. Er ist geduldig und sehr empathisch und vieles mehr. Der Mensch, den ich immer gesucht habe. Wir sind sehr glücklich miteinander, lachen viel, reden über alles wichtige.
Leider ist es eine Fernbeziehung, 400 km trennen uns. Wir sehen uns in Urlauben und fast jedes Wochenende. Es gelingt eigentlich ganz gut. Ich bin gern mal allein und kann, wenn ich halbwegs stabil bin, damit gut umgehen.
Diese Corona-Situation hat mich mitgenommen. All die Stationen meines Lebens habe ich noch nicht ganz verarbeitet, da hängt noch so viel in und an mir…
Die Situation auf Arbeit wird schlimmer. Das Klima ist übel. Es wird viel Kritik an mich herangetragen, oft auch sehr berechtigt, aber ich kann sie nicht sachlich sehen, da ich immer gleich denke, ich bin nichts wert und ungeeignet. Weil die Kritik oftmals durch den Stress der anderen auch schroff an mich herangetragen wird. Ich kann nicht einschätzen, was ich leiste. Ich bin oft unkonzentriert, weil Sorgen und depressive Stimmungen durch eben irgendwelche (aufgebauschten) Sorgen mich so rausbringen, runterziehen.
Ich rutsche gerade in ein Loch. Corona macht mir ja schon Sorgen. Und die letzten Krisen hab ich wohl noch nicht ganz verwunden. Dann wird die Stimmung auf Arbeit immer schlechter. Ich fühle mich furchtbar unwohl und sehr angespannt. Morgens komme ich schon nicht mehr aus dem Bett, ich fühle mich labil und weinerlich, all den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Bin in Grübelschleifen gefangen. Ich kenne diese Gefühle von meinen depressiven Phasen. Ich fühle mich so unter Druck gesetzt von meiner Umwelt. Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als meine Arbeit gut zu machen. Ich bemühe mich sehr. Auch wenn ich nicht immer so leistungsfähig bin. Ich will auch in meiner Freitzeit mir etwas gutes tun und an mir arbeiten. Aber ich versuche auch, mir Pausen zu gönnen. Im Moment geht eh nicht viel.
Mitte nächster Woche habe ich einen Termin bei der Mitarbeiterpsychologin, dann später noch einen neuen Therapeutentermin – ich kann nicht ohne Hilfe weiter.
Für Anfang nächsten Jahres habe ich im Wohnort meines Freundes ein Vorgespräch zur Aufnahme in die psychiatrische Tagesklinik. Mein Selbstwert ist so im Keller und ich will endlich mal weiterkommen im Leben, mein Potenzial entfalten, glücklich werden. Ich brauche dafür Unterstützung. Jetzt weiß man ja nicht, ob diese Aufnahme pandemiebedingt überhaupt stattfinden wird.
Aber was mache ich jetzt? Meine Stimmung schwankt sehr. Ich war dieses Jahr schon über dreißig Tage krank, weil sich bestimmt die Anspannung und das Grübeln offenbar auf mein Immunsystem ausgewirkt haben, ich habe ständig unspezifisch gekränkelt, wie bei einer Erkältung mit Schwäche- und Fiebergefühl.
Nächstes Jahr würde ich eben die Tagesklinik gern machen.
Ich bin hier im öffentlichen Dienst und unbefristet angestellt, ich weiß, so leicht kann mir nichts passieren.
Dumm, damals nach dem Klinikaufenthalt habe ich die Wiedereingliederungsphase nicht wirklich ausgenutzt, ich hatte mich bemüht, schnell wieder zu Arbeiten und war nach zwei Wochen wieder voll eingestiegen. Jetzt ärgere ich mich sehr darüber. Es dankt einem sowieso keiner und ich bin einfach nicht fit.
Aber ich muss ja arbeiten können, ich muss Geld verdienen. Eigentlich macht mir das auch spaß und ich wünsche mir so sehr, leistungsfähig zu sein und gut zu machen, was ich anpacke.
Aber ich schaffe das nicht.
Ich weiß nicht, wie lange ich zur Zeit durchhalte, was ich tun soll. Ich sitze oft hier und könnte heulen. Ich will meine Fehler eigentlich sachlich sehen und an mir arbeiten. Aber ich schaffe es nicht. Und das schlechte Klima macht mich fertig.
Ich kann auch nicht wechseln.
Für Mitte nächsten Jahres möchte ich mich im Wohnort meines Freundes bewerben, um dann bald dorthin zu ziehen. Wir passen sehr gut zusammen und er tut mir unglaublich gut… Ich will mit ihm leben. Wir werden uns dann ein Jahr kennen und dann kann ich das gut einschätzen. Aber schon jetzt… es ist alles so anders, als bisher mit den Menschen. Er tut mir gut, aber auch diese Beziehung kann nicht abwenden, wie ich mich gerade im Rest des Lebens fühle.
Versetzen kann man mich offenbar hier im Klinikum nicht, ich kann und will mich auch hier im Ort nicht erst noch nach einem neuen Job umsehen. Auch reicht ja meine Energie gar nicht. Müsste ich also durchhalten, bis ich hier weggehe. Mit etwas Glück dauert das vielleicht nicht so lange, aber… mein Selbstbewusstsein ist so im Keller, dass ich mich sehr inkompetent fühle. Und dann diese verdammte Energielosigkeit.
Was kann ich nur machen? Wenn ich dann – und ich fühle mich so auf der Kippe, dass es schon morgen oder nächste Woche passieren kann – wieder zu meinem Hausarzt gehe und krank geschrieben bin… das ist doch Mist. Ich bin so viel Krank. Und bei mir auf Arbeit staut sich dann natürlich noch mehr auf und meine Kollegen sind dann noch wütender.
Außerdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Und trotzdem Angst, dass man mich rausschmeißt, obwohl das eigentlich nicht so schnell gehen sollte und wir hier ganz andere Dauerkranke haben.
Ich fühle mich sehr hilflos. Mein Freund hört mir zu und unterstützt mich, wo er kann, aber er hat mit meinem Zustand kaum Erfahrungen und ich will ihn nicht runterziehen. Ich versuche, alle Hilfen zu nutzen, die ich nutzen kann.
Aber ich weiß gerade nicht, wie ich mich verhalten soll.
Ich möchte alles richtig machen!
Ich möchte wieder stabil werden und selbstsicherer, ich möchte mir mein neues Leben ab Mitte/Ende nächsten Jahres mit meinem Partner 400 km weiter weg organisieren – hier hält mich nichts – und einen schönen Job finden, der zu mir passt. Nur die Umgebung, nur ein Neuanfang an sich ändert nicht alles- auch ich selbst muss an mir arbeiten, damit ich ENDLICH stabiler werde und glücklicher. Ich versuche alles, was geht… von den Plänen hab ich euch ja berichtet.
Aber nun? Wie verhalte ich mich im Moment? Habt ihr Tipps? Ich könnte manchmal nur noch schreien.
Mir fällt nicht viel ein, außer mich krank schreiben zu lassen für ein paar Wochen, immer mal wieder, wenn es gerade nicht geht. Aber da staut sich halt die Arbeit auf, ich hab ein schlechtes GEwissen, das Klima wird immer schlimmer... aber eigentlich, rausschmeißen können sie mich nicht so schnell, andere sind hier auch ständig krank. Unnötig zu sagen, dass ich natürlich lieber fröhlich vor mich hinarbeiten würde, ich mag meine Arbeit, aber die Kollegen... furchtbar. Dabei suche ich die Schuld ja nicht nur bei anderen, gar nicht. Im Gegenteil. Das macht mich sehr fertig.
Verbessern wird sich nur was, wenn ich an mir selbst arbeite und mich um meine Gesundheit kümmere. Aber ich muss Geld verdienen und habe Angst, mal nichts mehr gutes zu finden... oder den Job zu verlieren... Pläne habe ich ja bereits, aber man weiß nicht, ob das klappt.
Ich fühle mich verdammt unfähig, inkompetent, ängstlich wegen der Welt.
Danke für´s Lesen....