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Hilflos

  • Starter*in Starter*in Thaline
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T

Thaline

Gast
Mein Vater ist am 11.5. gestorben.Er hatte vor fast 12 Jahren einen schweren Autounfall, hat sich aber wieder nach oben gekämpft und ist auch wieder arbeiten gegangen. Nur die Folgeschäden mit den Jahren waren einfach zu groß. Er ist an einem kleinem Stückchen Putenfleisch erstickt. Mein Problem ist nun meine Mutter, die meinen Vater immer wieder auf das übelste beschimpft hat. Er hat sie abgöttisch geliebt und so lange es ihm gut ging alles für sie getan. Gut, meine Mutter hat ihn gepflegt, aber ich habe das Gefühl das sie froh ist das er gestorben ist. Mein Sohn und ich haben uns wirklich um die beide gekümmert, aber die Schimpfereien haben nicht aufgehört. Seit über einem Jahr war mein Vater Bettlägerig und hat sich nicht getraut meine Mutter zu rufen wenn er etwas brauchte, oder er Hilfe brauchte. Jetzt mache ich mir Vorwürfe das ich vielleicht doch nicht genug getan habe. Es heisst doch in guten wie in schlechten Zeiten, aber ich habe das Gefühl das für meine Mutter nur die guten Zeiten galten. Sie zeigt keinerlei Trauer und langsam kommt richtig Wut in mir hoch weil sie so gefühlskalt ist.
 

Hallo Thaline,

schau mal hier: Hilflos. Hier findest du vielleicht was du suchst.

hallo thaline,
du hast getan, was in deiner macht stand, das was du für richtig empfunden hast in dem moment, wenn du bei ihm warst.

schau nicht mehr in die vergangenheit, du kannst sie nicht zurückholen.
sei dankbar für die zeit, die du mit deinem vater erleben durftest.

was deine mutter angeht, sprich sie liebevoll an, vertrau ihr deine gedanken an, frag sie warum und wieso sie sich so verhalten hat, aber mach ihr keine vorwürfe, vergib ihr.
vielleicht gibt es dinge von denen du gar nichts weißt.
 
Erstmal mein herzlichstes Beileid!
Ich weiß es ist schwer ein Lebewesen zu verlieren, dass einem viel bedeutet.
Aber glaubt mir er lebt weiter und zwar in dir...und ich glaube wenn er dir auf deine Selbstvorwürfe antworten könnte, würde er es tun und dir DANKE sagen, dass du für ihn weiterlebst und DANKE dafür, dass du alles menschenmögliche getan hast um deinem Vater bzw. deinen Eltern zu helfen und du keine Schuld trägst (für nichts)!
Denn als Kind ist es nicht einmal deine Aufgabe dich (zumindestens städnig) um deine Eltern zu kümmern...sicher tut man das automatisch (kenne ich selbts auch) und man tut es ja auch eig. gerne (aber wir lasten in dem Fall zu viel auf uns und man hat ja auch sein eigenes Leben), denn eig. hätte auch deine Mutter auf dich schauen sollen, wie es dir dabei geht!

Und ich kann deine Wut verstehen, die du gegen deine Mutter entwickelts, wenn sie sich so gefühlskalt gibt; aber versuch wirklich (wenn du sonst eig. einen guten Draht zu ihr hast) die zu fragen, wieso sie so ist, ob es ihr echt so egal ist, oder ob sie einfach nur eine Maske aufbaut, damit keiner sieht, wie nahe es ihr wirklich geht!
Und wann du ihr vergibst bestimmst ganz allein du...lass dich von niemandem zu etwas drängen, denn es sind deine Gefühle und deine Grenzen!

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und kämpfe für dein Leben und lass dich von niemandem unterkriegen, denn jeder Mensch ist gut so wie er ist und keiner hat es verdient sich wegen irgendwas Vorwürfe zu machen!

Alles Liebe, Melanie
 

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