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Hilflos

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Gast

Gast
Hallo zusammen,
Ich weis nicht was mit mir los ist ....
Meine Job macht mich fertig, ich Quäle mich nur noch meiner Kinderwegen dort hin.
Ich habe extreme Zukunfstängste, Angst alles zu verlieren.
Ich muss in letzter Zeit immer an meine früh verstorbenen Eltern denken.
Wenn ich alleine bin fange ich häufig an zu heulen und das als Mann, ich schäme mich und versuche das vor meiner Frau und den Kindern zu verbergen .
Ich bin einfach am Ende meiner Kräfte und sehe auch keinen Ausweg.
Kennt jemand solch eine Situation, und kann mir helfen ?
 

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Gast

Gast
Einfach alles, ich kann es nich im Detail wiedergeben..
Dazu dieses Gefühl der Hilflosigkeit, das aber aufgrund der Verantwortung die ich trage nicht sein darf macht mich fertig
Habe seit Monaten Ess und Schlafstörungen, schlafe maximal 4 Std pro Nacht und habe zwischenzeitlich mal 13 kg in kurzer Zeit abgenommen ...
Will eigentlich auch nicht mehr jammern, brauche aber echt einen guten Rat der mir aus diesem Loch hilft
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Du solltest dringend mal einen Arzt aufsuchen.. Offentsichtlich hat dir der Tod deiner Eltern zu gesetzt. Auch als Mann darf man ruhig schwach sein. Kannst du dich nicht mal ein wenig krank schreiben lassen.. Oder beantrage eine Reha , um mal wieder auf die Füsse zu kommen..
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
So wie Du das alles beschreibst und so hilflos und überfordert Du Dich fühlst, würde ich eine Psychotherapie in Erwägung ziehen.

Vorher würde ich allerdings über diverse Ärzte abklären lassen, ob es nicht eine körperliche Ursache für dein Schwächegefühl, Eß- und Schlafstörungen, Gewichtsschwankungen etc. geben kann.

Ich habe mich mal in ähnlicher Situation befunden und bin wie von mir beschrieben vorgegangen. Und nachddem körperliche Ursachen ausgeschlossen werden konnten und mir die Ärzte übereinstimmend eine Psychotherapie nahegelegt haben, bin ich diesen Weg gegangen.

Zum Glück bin ich bei einem guten Psychotherapeuten gelandet. Ich habe bei ihm viel erkennen und lernen dürfen. Veränderungen kamen dann ganz automatisch. Zunächst hatte ich auch gedacht, daß ich mich nur im Beruf überfordert fühle. Nach kurzer Zeit spielte Berufliches in unseren Gesprächen kaum noch ein Rolle, da ich aufgrund der persönlichen Entwicklung durch die Therapie in dem Bereich wieder ganz entspannt und sicher war. Dafür gab es vieles andere was aufzuarbeiten und zu verändern war.


Ich sehe da schon in Deinem kurzen Eingangstext einige Punkte, die zu beleuchten wären.
  • Dein Gefühl der Überforderung und Hilflosigkeit
  • Die Überzeugung, das nicht fühlen zu dürfen
  • starke Ängste
  • Trauer um die Eltern
  • Dein Schamgefühl (warum solltest Du Dich denn nicht in bestimmten Phasen Deines Lebens mal schwach und hilflos fühlen dürfen?)
  • Der Versuch, Deine Gefühle vor Deiner Familie zu verbergen
  • Das Gefühl, nicht jammern zu dürfen
Schau mal, was für ein Selbstbild dahinter steht. Ich sehe da schon jemanden, der sehr hohe Ansprüche an sich hat und versucht einem Bild zu entsprechen und sich damit überfordert.


Ich würde aber auch mal ganz gelassen in Betracht ziehen, daß alles vielleicht nicht so dramatisch und ausweglos ist, wie es Dir erscheint. Allein die Tatsache, daß Du so wenig Schlaf bekommst und Du Dich offenbar auch nicht ausreichend ernährst, trägt schon mit dazu bei, daß Dein Körper geschwächt ist und Deine Psyche sehr leidet.

Ich wünsche Dir die Geduld und Kraft, für Dich einzustehen und Dir Hilfe zu holen. Die gibt es nämlich. Da darfst Du zuversichtlich sein.
 
G

Gast7643

Gast
Also, für mich liest sich das so als wärst du gegenwärtig mit der Situation komplett überfordert und versuchst einfach nur alles irgendwie am Laufen zu halten. Als Sofortmaßnahme wäre deshalb eine Auszeit durch Urlaub oder Krankmeldung nicht schlecht, in der du erstmal zur Ruhe kommst und Zeit hast Probleme genau zu identifizieren und die nächsten Schritte zu überlegen; vielleicht brauchst du z.B. einen anderen Job. Vielleicht reicht es aber auch, deine Einstellung/Verhältnis zum Job zu verändern. Bei letzterem könnte ein Psychologe helfen.
 
G

Gast

Gast
Fühl dich erst einmal herzlich von mir gedrückt! Ich denke du suchst hier die Lösung für dein Problem. Der Punkt ist dass es dir Besch... geht. Das habe ich verstanden. Jetzt kommt mein Rat: du kannst das nur für dich selbst ändern. Behalte deinen Job aber Suche parallel nach einer anderen Anstellung. So riskierst du nichts aber schaffst dir selbst wieder eine Perspektive. Ich hoffe du hast eine liebe Frau, dann vertraue ihr und sprich mit ihr über deine Zukunftsangst, Männer müssen nicht immer die starken sein! Ich denke du denkst in letzter Zeit so oft an deine Eltern weil du dich bei jemandem geborgen und verstanden fühlen möchtest für den du dich nicht verantwortlich fühlst sondern bei dem du dich anlehnen kannst. Das ist nur menschlich und nichts wofür man(n) sich schämen muss! Als Mann auch mal seine Grenzen und Schwächen zuzugeben zeigt wahre Stärke und Größe. Du schaffst es sicher alles was dich belastet und dir nicht gut tut zu ändern... Nicht auf einmal sondern kontrolliert nach und nach... Versuch es einfach und ich bin sicher es wird dir besser gehen.
 

Passiondancer

Mitglied
hey
so wie du das alles schreibst und schilderst würde ich dir dringend raten, mal einen Arzt bestenfalls einen psychologen aufzusuchen. Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, finde auch ich, dass man als Mann auch ruhig zu seinen schwächen stehen darf. Keiner ist perfekt und hat wir alle sind mnachmal einfach durch gewisse umstände belastet. Das ist ganz normal. Mache dir das bitte bewusst. es ist also keine Schande, wenn du dir professionelle Hilfe suchst

Fühl dich gedrückt
Vanessa
 

kraeiouss

Aktives Mitglied
Gehe bald zum Arzt und er soll das Blut untersuchen. Vielleicht ist es "nur" die Schilddrüse, die deine Beschwerden mit dem schlechten Gemütszustand verursacht:

Schilddrüsenüberfunktion:
Bei der Schilddrüsenüberfunktion befinden sich schlicht gesagt zu viele Hormone im Regelkreis. Betroffene sind häufig nervös oder aggressiv, sie sind irritierbar, ängstlich oder extrem schreckhaft. Es fällt ihnen schwer, sich zu entspannen, sie schwitzen schnell, haben Schlafstörungen, Herzrasen oder Vorhofflimmern. Oftmals zittern die Patienten auch stark. Viele klagen über Durchfälle, starken Gewichtsverlust, Müdigkeit und Schwäche.

Diese Symptome wie auch das Schwitzen, können leicht mit den Anzeichen der Wechseljahre verwechselt werden. Nur sehr milde ausgeprägte Funktionsstörungen der Schilddrüse können außerdem mit vermehrtem Angstempfinden einhergehen. Im schlimmsten Fall tritt zusätzlich eine Psychose auf, und es kommt bei falscher Diagnose zur Einweisung in die Psychiatrie.
 

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