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Hilferuf einer Mutter :bin ich nur eure Putze

  • Starter*in Starter*in Mama
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    mutter
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M

Mama

Gast
Hallo Leute entlich habe ich eine seite gefunden wo ich mich auch aussprechen kann.
Es ist schwer für mich geworden weiter zu Leben wie früher , ich habe eine große Familie ich habe ganz alleine meine Kinder großgezogen ohne viel hilfe von meinem Mann .Ich selbst habe bis vor kurzem gearbeitet ,den ganzen Haushalt geschmissen und alles was für eine frau zusteht . Meine Familie ist noch im takt alles auf dem boden zu schmeissen nicht auf zuräumen oder mir ihrendwie zu helfen das uns Haus sauber bleibt , nach dem motto Mutter macht das schön . Nur wenn ich schreie versuchen sie oberflächlich auf zu räumen , wenn ein papier auf dem boden liegt können alle ein parr mal an diesem papier vor bei gehen aber keiner kommt auf die Ide diese papierfetzen auf zu heben .Mutter macht das schon .
Wenn ich den sage bitte räumt eure zimmer auf ,dan heist es :Morgen oder eine andere ausrede,wie ich bin kaput oder so .
Ich konnte noch mehr schreiben aber ich fertig mit meinen Nerven.
Das heist nicht bitte verstäht mich nicht falsch das ich meine Familie nicht lieb habe , aber manchmal überkommt mich eine wüt mit hass die ich nicht beschreiben kann.
Wenn ihr Tipps habt was ich machen kann dan Bitte schreibt mir .
Die einsame Mama
 
Hallo einsame Mama,
die Kinder sind genau so wie du sie erzogen hast.Wenn du jahrelang alles geputzt, gebügelt und aufgehoben hast, ist es für die Kinder völlig unverständlich und uneinsehbar, warum sie das nun selbst machen sollen.
Ganz kleine Kinder trauen sich fast alles zu und wollen alles alleine machen.
Dann heißt es oft.. das kannst du noch nicht.. und später wollen sie dann nicht.Da hast du ein ordentliches Stück Arbeit vor dir und laut werden bringt dich überhaupt nicht weiter.
Kinder brauchen von ganz klein auf Regeln und Grenzen.
Vielleicht kannst du dir das Buch "Familienkonferenz" mal kaufen. Das sagt einiges recht gut zu diesem Thema.
Ich würde als erstes ein großes Schild an die Küchentüre hängen mit der Aufschrift " Eure Mutter ist hier nicht angestellt" Dann kommen sicher viele Fragen dazu, die ich erst Abends in vollständiger Runde, das heißt wenn alle Kinder da sind beantworten würde.
Du solltest denen dann klipp und klar sagen, das du sie sehr lieb hast, das die Arbeit aber sofort von allen gemeinsam erledigt werden MUSS, weil es so einfach nicht mehr geht.
Dann müsst ihr die Pflichten verteilen: was macht jeder für sich z.B. sein Zimmer. Dann aufschreiben was dazu gehört z.B. 1 x wöchentlich aufräumen, staubwischen, saugen. Jeder schreibt seinen Pflichtenzettel selbst.
Frag jeden was er für nötig hält und das aufschreiben nicht vergessen.
Wer kocht, wer kauft Brot (?)ein. Wer erledigt den wöchentlichen Einkauf. Wer legt Wäsche zusammen? Vielleicht abwechselnd Wohnzimmer oder Küche reinigen... ich weiss nicht wie alt deine Lieben sind??
Die Arbeitsblätter mit den Kinderpflichten und den Elternpflichten gehören gut sichtbar irgendwo aufgehängt. Frag gleich, was passieren soll, wenn sich jemand nicht dran hält und das auch aufschreiben und auch durchhalten, auch wenns mal was wehtut, weil man die Lieblingssendung im TV nicht sehen kann oder das Taschengeld verkürzt wird.
Wenn alles nicht geht, bleibt dir nur die Möglichkeit bei z.B pro Familia eine Familienberatung zu besuchen in die dann auch die ganze Familie einbezogen wird.Das ist auch keine Strafe, sondern eine Hilfe auf dem Weg zu einer besseren Familie.
LG knotti
 
Hallo "mama",
hmm, schwierige Situation. ICh vermute mal, dass reden nicht viel hilft, dass wirst du wahrscheinlich schon oft genug versucht haben.
Ich würde es mal mit der ganz harten tour versuchen und die hausarbeit komplett einstellen. Du wäscht nur noch deine wäsche, spülst nur noch dein geschirr und kochst nur für dich selber. Zu richtig auf stur. Und geputzt wird nix mehr. Totalstreik.
Deine Family wird nach kurzer Zeit merken, was sie an dir hat und dann könnt ihr euch gemeinsam zusammensetzen und ne art plan überlegen,w er für was verantwortlich ist.
Viel erfolg
 
Hallo Mama,

an sich bringt schreien auf DAuer nix....man sollte beherrscht und selbstbewusst herrschen....das zieht immer! Wenn du deine Rolle einzig auf Mutter definierst und nicht mehr dich selber darunter als Person wahrnimmst, Grenzen setzt, deinen Selbstwert verteidigst, dann sehen dich die Menschen deiner Umgebung auch nicht als Person sondern eher in einer dir von ihnen zugeschriebenen Rolle. Mein Rat: schreib am Drehbuch eurer Familie mal aktiv mit, damit du selber nen besseren Schnitt machst.
Alle Menschen funktionieren nach dem Prinzip Eigennutz...was dazu führt, das dominantere Menschen andere Menschen schonmal ausnutzen können, wenn diese sich nicht abgrenzen können und auch durchsetzen können, was in welchem Maße o.k. ist.
In Familien herrschen auch immer gewisse Machtstrukturen und Rollenverteilungen...ich denke du hast ne ganze Zeit lang dort ne Grenzziehung schleifen lassen, was es jetzt zwar etwas schwierig aber immerhin nicht unmöglich macht alte Rollenschemata mal aufzubrechen und was grundlegend zu ändern.

Der einzige Weg aus dem "Mutter macht das schon"-Dings ist, dass Mutter halt nicht mehr macht....Putzplan, Arbeitsplan für die gesamte Bande und dann mit Konsequenz durchsetzen...setz deine Machtmittel ruhig gezielt ein...wenn Ressourcenabhängigkeit besteht...dann streich taschengeld oder Privilegien...lass keinen mehr an deinen Fernseher ran etc. Zeig, dass du mehr bist als ne Putze und benimm dich auch so! Nur dann klappt das auch mit ein wenig mehr Gleichberechtigung!
Übrigens hat es überhaupt nichts mit Liebe zu tun seinen Kids oder auch Ehemann oder sonstwem immer Arbeiten abzunehmen, sich alles von ihnen gefallen zu lassen. Im GEgenteil: ich finde so was ist eher schädlich, denn dadurch entwickeln sich die Kinder zu kleinen Egoisten und Soziopathen, die nicht lernen auch ihre Mutter als gleichberechtigten Menschen zu achten...Eine Liebe ohne Achtung ist nämlich Murks!
Achtung fängt mit Selbstachtung an und daher achte dich selber etwas mehr, dann findest du an sich intuitiv Wege die Achtung anderer zu erlangen....Wie heißt der Titel eines ERziehungsratgebers so treffend: Fordern statt verwöhnen!!

Was immer ganz hervorragend funktioniert ist sich zu relativieren, d.h. den Kids mal zu zeigen: Mutti ist nicht nur für uns, sondern auch für sich selber da, hat eigene Interessen, ist UNABHÄNGIG! Damit ist das Spielchen emotionaler Erpressung auch wunderbar ausgehebelt...Zeig, dass du dir nicht alles gefallen lässt und auch anders kannst, zeig dass deine Liebe nicht für umsonst ist, sondern da auch was von der anderen Seite her kommen muss, nämlich gleichfalls mit Achtung gekoppelte Liebe! Tit for tat= wie du mir so ich dir ist immer die beste Verhaltensweise...Grundhaltung freundlich, aber bestimmt und wenn andere nicht gut zu dir sind, d.h. dich nicht achten, nicht darauf achten, was du sagst und meinst, dann gib Contra.
Allerdings nicht mit Ausrasterei...wer brüllt hat schon verloren, denn an sich signalisiert das Unsicherheit..und hat den einzigen Nutzen, dass du mal aufgestauten Druck rauslassen kannst...Mit Brüllen schüchtert man an sich ggf. Kinder auch ein...ich finde diese Variante nicht o.k. Es geht an sich total locker ohne Brüllerei...schon Kleinkinder ab 3 kann man verbal in altersgerechter Sprache vermitteln, was Sache ist...und mit steigendem Alter wird das ja auch immer leichter. Also Familienrat einberufen und mal ein wenig Ordnung in die Strukturen bringen, mal ne Arbeitsteilung organisieren, Pflichten verteilen, um dich selber zu entlasten. Familie umdefinieren von "Hotel Mama" in ein Gemeinschaftsprojekt, in dem Familienangehörigen gleichermaßen ihre REchte und Pflichten haben...und wem das nicht passt oder wer sich nicht an gewisse Spielregeln, hält der kann je nach Altersklasse gehn oder kriegt halt Privilegien wie Taschengeld oder was weiss ich...erstmal gestrichen....DAt ganze nicht autoritär sondern autoritativ...also bestimmend und erklärend aufziehn, damit kommen Kids oder Jugendliche erfahrungsgemäß bestens klar. Und natürlich konsequent bleiben...mit liebevoller und ruhiger Konsequenz die neuen Regeln durchsetzen...die Umbruchphase ist ne Testphase und ist schwierig, aber bei ausreichender Konsequenz ist danach erstmal Ruhe im Karton.

Viel Erfolg dabei deinen Status mal ein wenig aufzumöbeln!
Gruss
Tyra

P.S. apropos einsame Mama...es ist immer echt blöd, wenn ne zu grosse Abhängigkeit zur family da ist...du solltest Freunde haben, alternative Sozialkontakte, auch außerhalb der family eigene Interessen,das stärkt dich in deinem Selbstbild und stärkt auch deine Macht im Familienrudel...wenn die Kids nämlich wissen...und das wissen sie in der Regel!...Mama hat uns lieb und ansonsten hat sie ja auch niemanden auf der Welt, öffnet das Tür und Tor für die Herrschaft dieser lieblichen und hochspezialisierten Raubtiere, die Menschen nunmal auch irgendwo sind...über einen. Herr oder Sklave ist stets die Frage...Machtspielchen gibt es überall...auch und gerade in Familien!
 
Streik einfach mal paar Wochen....sicher hast du schon öfter damit gedroht oder? Ich kenne solche Situationen auch...ich habe es aber nach Jahren umgesetzt...die putzen und helfen....die Zeit arbeitet für dich.

Gruß
 
Hallo Mutter.Ich auch Mutter von zwei Mädels 11u.13. Ich habe das gleiche Problem wie du.Ich putze und räume und dreh dabei durch. Wenn ich nur zwei Stunden das Haus verlasse schaffen es die beiden eine Müllhalde daraus zu machen. Ich bin seit 9 Jahren getrennt vom Vater und er kümmert sich nur um seine neue Familie.Seine erstgeborenen sind nur zum angeben gut.Sie sind bildhüpsch und schreiben super noten. Aber sich mal bei den Kindern melden kann er nicht.
Wir Mütter müssen den Kindern die Grenzen zeigen, und wenn sie nicht so sind wie es sich gehört dann haben wir die Schuld.Ich muss wohl sagen, dass ich nicht mehr die Kraft habe jetzt durch zu greifen. Bin müde. Dennoch versuche ich jeden Tag auf ein Neues sie umzuerziehen. Es sind meine Kinder und ich möchte doch, dass sie mal alleine leben können. Wir müssen da durch. Wir lieben doch unsere Kinder.Meine 13 Jährige ist jetzt auch noch in der Pupatät und nicht so einfach. Alles sind für sie gemein und doof. Wenn sie mal groß sind werden sie sich bei uns bedanken das wir durchgehalten haben.
Wir haben mit jeder Geburt eines Kindes ein Herz und für einen mehr Kraf bekommen. Mein Akku ist schon lange defekt, jeden Tag flicke ich es provisorisch zusammen. Eines Tages kommt der Tag an dem es leichter wird.
Tipp : Ich wasche nur noch wenn die Sachen im Wäschekorb lagen.Alle Sachen die auf dem Boden liegen stecke ich in einen Sack und stelle ihn in den Keller. Dann hat jeder von uns eine Tasse, einen Teller und ein Glas. Jeder muss es spülen wenn er es braucht. So vermeide ich denn Spülberg. Das andere Geschirr und Besteck habe ich eingeschlossen. Es gibt nur 4 Handtücher pro Woche pro Person. Leider mopst die großer der Kleinen immer alles. Auch die Schluderigkeit mit dem Essen habe ich bekämpft. Ständig lang essen im Müll.Es wurde einfach gekocht und wenn es nicht schmeckte wurde es weggeschmissen. Ich habe nun keine Reserven mehr. Jeder hat seine wurst und alles was er braucht für eine Woche genau ausgerechnet. Wenn sie ihr essen in die Tonne hauen, müssen sie mit Knurrebauch ins Bett. Ich schmeiße alles was in der Wohnung von den Kindern rumliegt in ihre Zimmer.
Melde mich später noch mal. Muss aufhören weil ich in der Schule bin. Liebe Grüße
 
Hallo Gast,

das Problem an der Sache ist: auch wenn du müde bist und du keine konsequenten Regeln durchsetzt, kann es deine Schwierigkeiten echt verlängern....d.h. wenn die Mädels einigermaßen intelligent sind, was sie ja mit ihren guten Noten zu sein scheinen, werden die das knallhart ausnutzen, d.h. dich ausnutzen...und das oft länger als dir lieb sein wird...
Wenn man ein gutes Grundscheman draufhat und die Kids wissen wo's langgeht und alle gleichberechtigt in der Kleinfamilie sind...also keine Kinder=Herren + Mutter= Sklavin-Kiste etabliert ist, ist es an sich weit weniger anstrengend, als wenn man dieses Ungleichverhältnis hat....
Meist hakt es am mütterlichen schlechten Gewissen ihren Kids den Papi genommen zu haben...was natürlich voll Quatsch ist...denn es gibt hier nix, wofür die Mutter nen schlechtes GEwissen haben müsste...und ein weiterer Punkt ist oft das mangelnde Selbstwertgefühl der Mütter...Frauen wird ja seit der Kindheit son Ethos der Aufopferung, zurückstellen eigener Ansprüche und Vorrang der Ansprüche anderer etc. andressiert....und ich kann nur sagen: wohl denen, die im Laufe ihres Lebens nen gesunden Egoismus aufbauen können, sich abgrenzen und sich stets in allen Lebenssituationen auch immer ein Sahneschnittchen vom Leben sichern und sich nicht hündisch unterm Tisch verkriechen um die Krümel, die andere fabriziert haben wegzuwischen....Entweder man ist Herrin seines Lebens und auch ein wenig Alpha in der family, oder man ist im Ar***...so seh ich die Sache.
Ich finde es schade, dass so wenig Frauen den Drang haben ein wenig zu herrschen anstatt sich von anderen beherrschen zu lassen, an sich ist das gar nicht so schwer und so kann das Leben echt prima und wesentlich einfacher sein. Kinder lieben an sich klare Strukturen....und lieben einen auch nicht weniger, wenn man sich selber so weit liebt, dass man sich von keinem -inklusive den Kids- auf der Nase herumtanzen lässt....Sie sollten vor allem eine Lektion im Leben lernen: gegenseitige Achtung, Achtung vor ihrer Mutter und sich selber...was bei einer klaren Gleichstellung aller Familienmitglieder und Arbeitsteilung im Gemeinschaftsprojekt Familie anfängt. Lernen die Kids das nicht, werden sie es auch später in ihrem Leben sehr schwer haben...sie werden immer wieder anecken, oder sich zu kleinen Sklaventreibern entwickeln...

In diesem Sinne: frohes pädagogisches Schaffen noch + Schöne Osterfeiertage!
Gruß
Tyra
 
hallo tyra,..;-))
wie recht du doch hast mit deinen zeilen.
also,ich habe einen erwachsenen sohn den ich mit liebe und geduld und ohne schreien oder hauen großgezogen habe.sein zimmer mußte bis zum we immer aufgeräumt sein,wenn nicht ausgehverbot.das klappte prima.wäsche die nicht im wäschekorb war wurde nicht gewaschen,klappte auch prima.
der trick? ich hatte öfter das zimmer angemahnt und ihm irgendwann gesagt,ok alles was am freitag noch herumliegt kommt in die tonne....das habe ich durchgezogen (natürlich nicht die tonne sondern den keller)....danach hatte er seine lektion gelernt.
kleine arbeiten wie müllentsorgen oder geschirrspüler ausräumen funktionierten immer.lag sicher daran das ich ihm von ganz klein auf immer "helfen" ließ.kinder lieben es zu helfen...;-)) auch ein wenig kochen habe ich ihm gelernt,nach dem motto "wenn du mal ne frau hast willst du sie doch sicher verwöhnen"...;-))

der sohn von meinen ex war/ist das gegenteil,er macht aus seinen zimmer einen saustall und findet sich "cool" dabei. er fordert nur,gibt nie etwas und wenn es nur das geringste wäre.das einzige was er macht ist mal den müll runterbrigen,bringt ihm von papi ja zusatzgeld...;-((((
ansonsten gibt er den ton an und zeigt papi wo der hammer hängt. "ich muß das haben sonst flippe ich aus und das bereust du"....standardsatz bei ihm und papi gibt und gibt und es ist immer noch nicht genug.es bleibt ihm fast kein geld mehr zum leben,denn sohnemann muß haben sonst flippt er aus.
woran es liegt? nun papi denkt einfach nicht das er mit seiner "erziehung" mehr schadet wie nützt.das hat letztlich auch zu unserer trennung geführt.

2 kinder die unterschiedlicher nicht hätten erzogen werden können.
das eine führende hand nicht schadet sehe ich an meinen jungen,schlagen und brüllen muß nicht sein wenn man sich an seine eigenen regeln hält.
@mama,
lass dir von uns helfen und mach dich nicht selber zur sklavin deiner kinder,sonst sagen sie dir eines tages "so wie du möchte ich nicht werden".

liebe grüße
t.t
 
hi,

ich hätte da auch eine super Idee, aber das mußt du dann auch wirklich umsetzten. sie wissen nicht zu schätzen, was du für sie Tag ein und aus tust, sowohl die Kinder, als auch der Mann...und da wir ja zur Zeit überall streiken, wieso dann nicht zu Hause....das mit dem Schild ist gar nicht mal so schlecht..nur ich würde überall Wahrnschilder hintun:

"Bin nicht angestellt"
"Bin keine Putze"
"Bin schlecht bezahlt und ´gedankt wird es auch nicht"
"Ultimatum, schmeis den Haushalt hin für eine Woche!" falls es sich nciht bessert...
"bin zum Verhandeln bereit: meine Anforderung:
1.
2.
3.
4.,
wenn nicht erfüllt, dann ab in den urlaub oder zu einer Freundin für 10 Tage, was meinst du wie schnell die sich selbstständig machen, wenn keine was im Huashalt tut, wenn keiner die Termine koodiniert...
einfach ruhig und eiskalt sein....auf in den Streik...

es gibt auch so ein klasse Film, wo die Mutter auf die Straße geht und anfängt zu streiken, mit einem Schild in der Hand vor der eigenen Haustüre,...Bin eine Frau und Mutter, kein Sklave!!!

Na was denkst, du...hört sich lustig an, macht Spaß und die anderen fühlen sich nicht immer dadurch belehrt 🙂
 
Hi traumtänzerin,

find ich gut wie du das gemacht hast mit in die Tonne werfen...das A und O ist halt ne Ansage zu machen und die dann konsequent umzusetzen, damit man glaubwürdig bleibt und ernstgenommen wird von diesen kleinen unsozialisierten RAubtier-Rackern...dann lernen die auch ihre Lektion in Sachen Sozialverhalten.
Wichtig ist halt das die Muttis in punkto traditionellem Rollenschema ein wenig anarchistisch drauf sind, ein gesundes Selbstwertgefühl haben und sich auch bzw. vor allem ggü ihrer eigenen Brut abgrenzen können...

Wichtig bei den Sanktionen ist immer das die von vornherein umsetzbar angelegt sind, d.h. man muss sich vorher genau überlegen, was man will und ob man das auch konsequent umsetzen kann/will....WEr nämlich Ansagen macht und dann doch zögert und nicht umsetzt, der ist verloren....instinktiv erkennen die kleinen oder größeren Racker die Schwachpunkte und nutzen das eiskalt aus. Tja da ist halt manchmal ein wenig Kampftaktik gefragt, damit man voran kommt.

Du hast recht, das Kids es lieben zu helfen..die Erfahrung hab ich auch gemacht und das kann man ja wunderbar ausnutzen und spielerisch an kleine Aufgaben heranführen...an sich ist alles halb so wild, wenn man ein wenig wach und achtsam ist, überlegt was man will und das dann einfach in die WEge leitet.

Ich habe zwar keine eigenen Kinder aber lange Jahre Kinder aller Altersstufen betreut und da ich selber ehrlich gesagt zu faul war und es auch nicht eingesehen habe deren Dreck wegzuräumen, haben die es nach ner Weile sehr gerne selber gemacht...denn ansonsten war ich mies drauf und habe keine spannenden Geschichten erzählt....ne kleine Erpressung nach dem Schema: du willst was von mir und ich will was von dir, also machen wir nen Deal und jeder kriegt, was er will....hat immer gut hingehauen...Wichtig fand ich immer Wie man Forderungen rüberbringt...nie ne große Welle schlagen, sondern ganz tranquilo und selbstverständlich Dinge fordern...ruhig verhandeln, aber klare Grenzen definieren, Verständnis zeigen, nie offensiv kontra geben, sondern Achtung vor ihren Wünschen zeigen aber gleichzeitig Achtung vor den eigenen Wünschen und Ansichten fordern, de-eskalativ überzeugen und durchsetzen...das finden Kids an sich recht angenehm und o.k.

Auch dir weiterhin alles Gute!

Gruß
Tyra
 
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