Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hilfe!!!

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
G

Gast

Gast
Brauche ganz dringend einen literarischen Aufsatz für die Schule. War krank und hab eben erfahren, dass wir das für morgen brauchen. Mein Lehrer greift da voll knallhart durch. Ich hab 2 Striche und wenn ich noch einen bekomme, ruft er meine Eltern an. Bitte helft mir. Also: Wir sollen zu dem Text "Die Tochter" von Peter Bichsel einen literarischen Aufsatz schreiben, also mit Einleitung, 3 Aspekten und einem Schlussteil. Die Frage lautet: Vergleiche das Leben von der Tochter mit dem ihrer Eltern.
Weiß jemand dazu etwas, ich kann alles gebrauchen. Wäre total lieb.
Danke schonmal im Voraus!!
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Hilfe!!!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,

leider habe ich keine Vorstellung wie das im Aufbau so aussehen muss.

Gehe mal hierhin:

Textbeschreibung - Die Tochter von Peter Bichsel Referat / interpretation für Schüler und Studenten an Literatur.
www.referate10.com/.../Textbeschreibung---Die-Tochter-von-Peter-Bichsel-reon.php -

Da ist ein sehr ausführliches Referat.

Dann habe ich das noch gefunden. Ob es hilft weiß ich nicht.

[FONT=&quot]Peter Bichsel[/FONT]
[FONT=&quot]Die Tochter[/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Abends warteten sie auf Monika. Sie arbeitete in der Stadt, die Bahnverbindungen sind schlecht. Sie, er und seine Frau, saßen am Tisch und warteten auf Monika. Seit sie in der Stadt arbeitete, aßen sie erst um halb acht. Früher hatten sie eine Stunde eher gegessen. Jetzt warteten sie täglich eine Stunde am gedeckten Tisch, an ihren Plätzen, der Vater oben, die Mutter auf dem Stuhl nahe der Küchentür, sie warteten vor dem leeren Platz Monikas. Einige Zeit später dann auch vor dem dampfenden Kaffee, vor der Butter, dem Brot, der Marmelade.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Sie war größer gewachsen als sie, sie war auch blonder und hatte die Haut, die feine Haut der Tante Maria. "Sie war immer ein liebes Kind", sagte die Mutter, während sie warteten. In ihrem Zimmer hatte sie einen Plattenspieler, und sie brachte oft Platten mit aus der Stadt, und sie wusste, wer darauf sang. Sie hatte auch einen Spiegel und verschiedene Fläschchen und Döschen, einen Hocker aus marokkanischem Leder, eine Schachtel Zigaretten.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Der Vater holte sich seine Lohntüte auch bei einem Bürofräulein. Er sah dann die vielen Stempel auf einem Gestell, bestaunte das sanfte Geräusch der Rechenmaschine, die blondierten Haare des Fräuleins, sie sagte freundlich "Bitte schön", wenn er sich bedankte.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Über Mittag blieb Monika in der Stadt, sie aß eine Kleinigkeit, wie sie sagte, in einem Tearoom. Sie war dann ein Fräulein, das in Tearooms lächelnd Zigaretten raucht. Oft fragten sie sie, was sie alles getan habe in der Stadt, im Büro. Sie wusste aber nichts zu sagen. Dann versuchten sie wenigstens, sich genau vorzustellen, wie sie beiläufig in der Bahn ihr rotes Etui mit dem Abonnement aufschlägt und vorweist, wie sie den Bahnsteig entlang geht, wie sie sich auf dem Weg ins Büro angeregt mit Freundinnen unterhält, wie sie den Gruß eines Herrn lächelnd erwidert. Und dann stellten sie sich mehrmals vor in dieser Stunde, wie sie heimkommt, die Tasche und ein Modejournal unter dem Arm, ihr Parfum; stellten sich vor, wie sie sich an ihren Platz setzt, wie sie dann zusammen essen würden.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Bald wird sie sich in der Stadt ein Zimmer nehmen, das wussten sie, und dass sie dann wieder um halb sieben essen würden, dass der Vater nach der Arbeit wieder seine Zeitung lesen würde, dass es dann kein Zimmer mehr mit Plattenspieler gäbe, keine Stunde des Wartens mehr. Auf dem Schrank stand eine Vase aus blauem schwedischem Glas, eine Vase aus der Stadt, ein Geschenkvorschlag aus dem Modejournal.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]"Sie ist wie deine Schwester", sagte die Frau, "sie hat das alles von deiner Schwester. Erinnerst du dich, wie schön deine Schwester singen konnte."[/FONT]
[FONT=&quot]"Andere Mädchen rauchen auch", sagte die Mutter.[/FONT]
[FONT=&quot]"Ja", sagte er, "das habe ich auch gesagt."[/FONT]
[FONT=&quot]"Ihre Freundin hat kürzlich geheiratet", sagte die Mutter. Sie wird auch heiraten, dachte er, sie wird in der Stadt wohnen.[/FONT]
[FONT=&quot]Kürzlich hatte er Monika gebeten: "Sag mal etwas auf Französisch." - "Ja", hatte die Mutter wiederholt, "sag mal etwas auf Französisch." Sie wusste aber nichts zu sagen.[/FONT]

Viel Glück.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben