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Enya93

Neues Mitglied
Guten Morgen zusammen. Ich habe ein Problem, bzw. bin sehr unsicher im Moment und wollte mal meine Situation schildern, villt. gibt's hier jemanden der ähnliches durchgemacht hat...
Ich arbeite z. Zt. in einer Arztpraxis, ich bin gelernte MFA und da wo ich jetzt arbeite seit dem 1. August angestellt. Das ist meine erste Stelle seit dem ich fast ein Jahr krank geschrieben war. Davor habe ich in der Pflege gearbeit, ich habe sogar mal die Ausbildung zur Altenpflegerin angefangen, damals aber abgebrochen weil meine Mutter gestorben ist. Die Ausbildung zur MFA habe ich nach dem Tod meiner Mutter begonnen, weil es ihr immer wichtig war das wir Kinder etwas "in der Tasche haben"...die Wahrheit ist das ich es hasse! Ich hätte die Ausbildung auch am liebsten abgebrochen, hab aber dann sogar 1 Jahr übersprungen um schneller fertig zu sein...und dann wider in der Pflege gearbeitet. Wie oben schon erwähnt war ich dann lange krank, und wollte nur weg...die Stelle jezt sollte mein Neuanfang sein aber ich kann es nicht ertragen. Ich bin depressiv, leide unter sozialer Phobie und arbeite in einem 3er Team plus Chef und leide Höllenquallen, was auf null Veratändnis stößt, eher im Gegenteil, das wird einem auch noch vorgeworfen und man fühlt sich noch schlechter...ich weiß nicht was ich machen soll. Wieder in die Pflege? Etwas ganz anderes? Ich stehe unter enormen Druck weil ich krank geschrieben bin und auch schon öfter war...in der relativ kurzen Zeit, weil ich es einfach nicht ertragen kann, somit rechne ich jeden Tag mit der Kündigung...kennt hier jemand meine Probleme? Wie seid ihr damit umgegangen? Ganz liebe Grüße, Enya
 

Hallo Enya93,

schau mal hier: Hilfe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wie kam denn deine Berufswahl zustande? In der Pflege oder in Praxen arbeitet man immer mit und an vielen Menschen. Oder kamen die psychischen Leiden erst nach dem Tod deiner Mutter?
Vielleicht wäre eine weitere Ausbildung oder Umschulung eine Idee. Entweder dort, wo es so viele Menschen gibt, dass man in der Anonymität untergeht, oder wo man eben nicht so viel mit Menschen arbeitet.
Die Arbeitswelt wird sich leider nicht ändern. Genauso wie die Ellenbogenmentalität, die Missgunst und anderes. Wer da kein dickes Fell hat, hat es schwer.
Bist du denn in Therapie?
 
Hallo,

Ich war schon vorher psychisch krank, Ende 2018 war für mich aber besonders hart und deshalb bin ich erst seit kurzem in Therapie..hab mir das vorher nie eingestehen wollen bin aber froh den Weg gegangen zu sein. Die Pflege war für mich deshalb so ideal weil man seine Kollegen nach der Übergabe zu Schichtbeginn erstmal einige Stunden nicht gesehen hat und ich wärend der Pflege alleine mit dem Bewohner war, mich ganz auf ihn konzentrieren konnte, ohne den ganzen Input der in einer Praxis ansteht.
Ich denke mal ich werde mich initiativ bewerben, in der Pflege habe ich zwar keine Ausbildung aber reichlich Erfahrung.
Was mir Bauchschmerzen macht: Ich bin bis Ende Januar krank geschrieben (ich habe einen Hausarzt der zum Glück zu mir hält) und jetzt lässt mein Chef durch meine Kollegin fragen ob ich am Donnerstag in die Praxis komme, er möchte mit mir sprechen und das überfordert mich gerade maßlos....
 
Wenn du krank geschrieben bist, dann musst du auf jeden Fall nicht extra rein für ein Gespräch. Es gibt auch 2020 nach wie vor den Postweg. Solang du deine Atteste pünktlich einreichst kann da kaum was passieren. Auch an eine krankheitsbedingte Kündigung sind relativ hohe Hürden gekoppelt.
 

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