Hallo an alle!
Ich bin ganz neu hier im Forum.
Fuehle mich schon sehr lange von meinem eigenen Gewissen hin und her gerissen. Die Sache ist folgende:
Ich bin verheiratet und habe drei sehr gut geratene Kinder. Mein Sohn jetzt 31 Jahre alt hat vor 7 Jahren geheiratet.
Er hat uns die Schwiegertochter in schwangerem Zustand vorgestellt. Bis dahin kannten wir sie nicht.
Zwei Jahre hat auch alles gut funktioniert. Als dann mein Enkelsohn 3 Jahre alt war hat er mir erzaehlt, dass seine Mutter einen Liebhaber habe, dass sie sich kuessen, wie er heisst, wo er wohnt und dass sie ihn auch mit zu ihm nach Hause nimmt.
Das hat mich natuerlich fast umgehauen. Ich habe davon meinem Sohn nie etwas erzaehlt, habe aber logischerweise immer mehr meine Schwiegertochter beobachtet. Schon von da an hat sie den Kleinen immer mehr vernachlaessigt.
Er wurde immer bei ihrer Mutter oder bei mir abgegeben, damit sie ihre Freiheit hatte. So vergingen 2 Jahre.
Dann haben sie sich getrennt. Mein Sohn verliess das gemeinsame zu Hause nachdem er von ihrem ausserehelichen Verhaeltnis erfuhr (Nicht von mir).
Die Lage ist nun folgende: Seit zwei Jahren sind die beiden getrennt. Der Kleine wurde schon immer bei ihrer Mutter abgegeben. Mein Śohn wohnt nun wieder bei uns zu Hause im oberen Stockwerk. Der Kleine ist mittlerweile 6 Jahre alt und geht in die erste Klasse. Seine Mutter hat schon seit ca. einem Jahr ihr zu Hause verlassen und wohnt im Nachbardorf bei ihrem neuen Freund, der ziemlich wohlhabend ist. Den Sohn hat sie zurueckgelassen. Er wohnt nun die meiste Zeit bei unserem Sohn, bzw. auch bei uns , da wir ja im gleichen Haus wohnen. Einmal pro Woche meldet sich seine Mama telefonisch an und holt ihn dann fuer ca. 1 Stunde. Dann bringt sie ihn wieder hierher zurueck und geht zu ihrem Freund.
Meine Nerven:mad: !!!... einen Hund wuerde man laenger Gassi fuehren!
Mein Sohn hat die Scheidung noch nicht eingereicht. Dafuer gibt es wohl verschiedene Gruende.
Er befuerchtet dass er den Kleinen verliert und sie das Sorgerecht bekommt. Er ist noch nicht einmal sicher ob es ueberhaupt sein Kind ist, hat es aber grossgezogen und moechte es nicht verlieren, auch wenn es nicht seines ist. Ausserdem ist es auch eine Kostenfrage.
Fakt ist dass sie nun mit ihrem Freund schwanger ist und immer noch mit meinem Sohn verheiratet ist. Mit ihrem neunen Freund gibt es schon jetzt Streitereien. Er trinkt viel
Alkohol verliert wohl manchmal die Kontrolle.
Einmal trennen sie sich, dann geht sie wieder zurueck.
Dazu ist noch zu sagen, dass ihre Eltern bei uns ganz in der Naehe wohnen. Der Kleine kommt also zu Fuss von Ihnen zu uns rueber.
Mein Sohn hat ihr im ersten Jahr nach der Trennung auch Unterhalt bezahlt. Da sie sich aber nicht um den Kleinen gekuemmert hat macht er das jetzt nicht mehr. Der Kleine geht in die erste Klasse. Sie hat sich noch nicht einmal darum gekuemmert wie es in der Schule geht. Das Kind wohnt nun schon seit Monaten bei seinem Vater, also bei uns. Er kuemmert sich um alles und hat ihn sehr lieb. Es ist nicht immer leicht, denn der Kleine hatte Wutausbrueche und sehr viel Zorn in sich. Wenn mein Sohn zur Arbeit geht sorge ich fuer ihn.
Er will nicht zu seiner Mutter, denn er fuehlt sich dort nicht willkommen bei ihrem neuen Freund. Das hat er ihm wohl auch so gezeigt, denn als seine Mutter ihn einmal mitgenommen hat, kam es promt zu einem Streit zwischen ihnen deswegen.
Ich bin der Meinung, dass das Kind auch zu seiner Mutter gehoert. Er hat sie auch lieb, aber will nicht bei ihr wohnen, und sie will das Kind auch nicht haben, wegen ihrem Freund.
Was koennen wir tun? Wie seht ihr als Aussenstehende die Situation.
Ist ein gemeinsames Sorgerecht das Richtige? Sie wuerde dann das Kind wieder bei Ihrer Mutter abgeben und es wuerde dann wieder von alleine zu uns kommen. Man kann ihm ja nicht sagen: Du darfst jetzt nicht bei uns sein.
Bitte versteht mich richtig: Ich moechte das Beste fuer dieses Kind. Ob es jetzt bei Mutter oder Vater gross wird. Es soll richtig erzogen werden und ein gutes Leben haben, wissen wo es zu Hause ist, an wen es sich wenden kann wenn es sein Herz ausschuetteln will, sich sicher und geborgen fuehlen und auf keinen Fall noch einmal das Gefuehl des verlassen zu werden fuehlen.
Ich rede oft mit meinem Sohn. Als erstes soll er einen Vaterschaftstest machen.
Und natuerlich einmal ein ernstes Gespraech mit seiner Ex fuehren, (was nicht leicht sein wird, sie laesst nicht mit sich reden). Sie gibt ihm das Sorgerecht auch nicht.
Vaterschaftstest will er nicht machen, weil er befuerchtet dass es nicht sein Kind ist und er es dann verliert.
Wenn dies zu nichts fuehrt werden wir uns von einem Anwalt beraten lassen. Besser waere natuerlich wenn sich die beiden einigen koennten.
Ich denke sogar daran ein Wort mit ihren Eltern zu reden. Die sind natuerlich auf der Seite ihrer Tochter, denn sie will ja ein neues Leben beginnen.
Wie kann man als Mutter nur so egoistisch sein? Sie muss doch ihr neues Leben mit dem Kind aufbauen und nicht ohne das Kind!!!!
Entschuldigt.... eine lange Geschichte. Es wuerde mich sehr interessieren was ihr dazu meint.
Mein Leben war in Ordnung und nun ploetzlich werde ich in etwas hineingezogen, was ich nicht verursacht habe.
Aber wir werden unseren Sohn unterstuetzen wo immer es geht.....
Ich bin ganz neu hier im Forum.
Fuehle mich schon sehr lange von meinem eigenen Gewissen hin und her gerissen. Die Sache ist folgende:
Ich bin verheiratet und habe drei sehr gut geratene Kinder. Mein Sohn jetzt 31 Jahre alt hat vor 7 Jahren geheiratet.
Er hat uns die Schwiegertochter in schwangerem Zustand vorgestellt. Bis dahin kannten wir sie nicht.
Zwei Jahre hat auch alles gut funktioniert. Als dann mein Enkelsohn 3 Jahre alt war hat er mir erzaehlt, dass seine Mutter einen Liebhaber habe, dass sie sich kuessen, wie er heisst, wo er wohnt und dass sie ihn auch mit zu ihm nach Hause nimmt.
Das hat mich natuerlich fast umgehauen. Ich habe davon meinem Sohn nie etwas erzaehlt, habe aber logischerweise immer mehr meine Schwiegertochter beobachtet. Schon von da an hat sie den Kleinen immer mehr vernachlaessigt.
Er wurde immer bei ihrer Mutter oder bei mir abgegeben, damit sie ihre Freiheit hatte. So vergingen 2 Jahre.
Dann haben sie sich getrennt. Mein Sohn verliess das gemeinsame zu Hause nachdem er von ihrem ausserehelichen Verhaeltnis erfuhr (Nicht von mir).
Die Lage ist nun folgende: Seit zwei Jahren sind die beiden getrennt. Der Kleine wurde schon immer bei ihrer Mutter abgegeben. Mein Śohn wohnt nun wieder bei uns zu Hause im oberen Stockwerk. Der Kleine ist mittlerweile 6 Jahre alt und geht in die erste Klasse. Seine Mutter hat schon seit ca. einem Jahr ihr zu Hause verlassen und wohnt im Nachbardorf bei ihrem neuen Freund, der ziemlich wohlhabend ist. Den Sohn hat sie zurueckgelassen. Er wohnt nun die meiste Zeit bei unserem Sohn, bzw. auch bei uns , da wir ja im gleichen Haus wohnen. Einmal pro Woche meldet sich seine Mama telefonisch an und holt ihn dann fuer ca. 1 Stunde. Dann bringt sie ihn wieder hierher zurueck und geht zu ihrem Freund.
Meine Nerven:mad: !!!... einen Hund wuerde man laenger Gassi fuehren!
Mein Sohn hat die Scheidung noch nicht eingereicht. Dafuer gibt es wohl verschiedene Gruende.
Er befuerchtet dass er den Kleinen verliert und sie das Sorgerecht bekommt. Er ist noch nicht einmal sicher ob es ueberhaupt sein Kind ist, hat es aber grossgezogen und moechte es nicht verlieren, auch wenn es nicht seines ist. Ausserdem ist es auch eine Kostenfrage.
Fakt ist dass sie nun mit ihrem Freund schwanger ist und immer noch mit meinem Sohn verheiratet ist. Mit ihrem neunen Freund gibt es schon jetzt Streitereien. Er trinkt viel
Alkohol verliert wohl manchmal die Kontrolle.
Einmal trennen sie sich, dann geht sie wieder zurueck.
Dazu ist noch zu sagen, dass ihre Eltern bei uns ganz in der Naehe wohnen. Der Kleine kommt also zu Fuss von Ihnen zu uns rueber.
Mein Sohn hat ihr im ersten Jahr nach der Trennung auch Unterhalt bezahlt. Da sie sich aber nicht um den Kleinen gekuemmert hat macht er das jetzt nicht mehr. Der Kleine geht in die erste Klasse. Sie hat sich noch nicht einmal darum gekuemmert wie es in der Schule geht. Das Kind wohnt nun schon seit Monaten bei seinem Vater, also bei uns. Er kuemmert sich um alles und hat ihn sehr lieb. Es ist nicht immer leicht, denn der Kleine hatte Wutausbrueche und sehr viel Zorn in sich. Wenn mein Sohn zur Arbeit geht sorge ich fuer ihn.
Er will nicht zu seiner Mutter, denn er fuehlt sich dort nicht willkommen bei ihrem neuen Freund. Das hat er ihm wohl auch so gezeigt, denn als seine Mutter ihn einmal mitgenommen hat, kam es promt zu einem Streit zwischen ihnen deswegen.
Ich bin der Meinung, dass das Kind auch zu seiner Mutter gehoert. Er hat sie auch lieb, aber will nicht bei ihr wohnen, und sie will das Kind auch nicht haben, wegen ihrem Freund.
Was koennen wir tun? Wie seht ihr als Aussenstehende die Situation.
Ist ein gemeinsames Sorgerecht das Richtige? Sie wuerde dann das Kind wieder bei Ihrer Mutter abgeben und es wuerde dann wieder von alleine zu uns kommen. Man kann ihm ja nicht sagen: Du darfst jetzt nicht bei uns sein.
Bitte versteht mich richtig: Ich moechte das Beste fuer dieses Kind. Ob es jetzt bei Mutter oder Vater gross wird. Es soll richtig erzogen werden und ein gutes Leben haben, wissen wo es zu Hause ist, an wen es sich wenden kann wenn es sein Herz ausschuetteln will, sich sicher und geborgen fuehlen und auf keinen Fall noch einmal das Gefuehl des verlassen zu werden fuehlen.
Ich rede oft mit meinem Sohn. Als erstes soll er einen Vaterschaftstest machen.
Und natuerlich einmal ein ernstes Gespraech mit seiner Ex fuehren, (was nicht leicht sein wird, sie laesst nicht mit sich reden). Sie gibt ihm das Sorgerecht auch nicht.
Vaterschaftstest will er nicht machen, weil er befuerchtet dass es nicht sein Kind ist und er es dann verliert.
Wenn dies zu nichts fuehrt werden wir uns von einem Anwalt beraten lassen. Besser waere natuerlich wenn sich die beiden einigen koennten.
Ich denke sogar daran ein Wort mit ihren Eltern zu reden. Die sind natuerlich auf der Seite ihrer Tochter, denn sie will ja ein neues Leben beginnen.
Wie kann man als Mutter nur so egoistisch sein? Sie muss doch ihr neues Leben mit dem Kind aufbauen und nicht ohne das Kind!!!!
Entschuldigt.... eine lange Geschichte. Es wuerde mich sehr interessieren was ihr dazu meint.
Mein Leben war in Ordnung und nun ploetzlich werde ich in etwas hineingezogen, was ich nicht verursacht habe.
Aber wir werden unseren Sohn unterstuetzen wo immer es geht.....