G
Gast
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Unser Sohn ist sensibel und hat inzwischen in der Schule jede Motivation verloren. Die Lehrer haben ihm dem Stempel "Aufmerksamkeitsdefizit" aufgedrückt und er zieht sich immer weiter zurück, macht im Unterricht nicht mit, sagt er hat Angst vor dem neuen Lehrer, weil der so viel schreit. Das wiederum führt dazu, dass er noch weniger macht (Vermeidungsverhalten) um nicht wegen möglichen Fehlern angeschrien zu werden.
Zu Hause macht er seine Hausaufgaben sorgfältig und selbständig, beherrscht ganz offensichtlich den Unterrichtsstoff, macht sich teilweise bei den Hausaufgaben Musik an und schafft es trotzdem.
Nun "bereitet" uns die Schule darauf vor, ihn von der zweiten in die erste Klasse zurückstufen zu wollen, sprich der Lehrer betont, dass er nicht in der Lage sei, erfolgreich am Unterricht teilzunehmen usw. Unser Sohn stört dabei nicht den Unterricht sondern verhält sich ruhig.
Aufgrund der Problematik waren wir bereits beim Kinderarzt (spezialisiert auf ADHS), der auch was dieses Thema angeht genau hingeschaut, am Ende aber jedwede Störung ausgeschlossen hat. Unser Sohn sein intelligent und es läge auch kein Aufmerksamkeitsdefizit vor.
Unser Sohn gerät dabei immer mehr unter Druck, will nun nicht mehr in die Schule und vor allem nicht zu diesem Lehrer. Er will die Klasse wechseln obwohl er in der Paralellklasse keinerlei Freunde hat und sich eigentlich schwer tut, sich auf neue Gruppen einzulassen.
Heute kam er aus der Schule und meinte, er musste in der letzten Stunde Kopfhörer tragen - er selbst wollte das nicht, hat sich allerdings auch nicht getraut, das zu sagen. Einige Kinder haben deswegen über ihn gelacht.
Der Lehrer beharrt fest darauf, dass unser Sohn "nicht in der Lage ist" und weigert sich, genauer hinzuschauen. Reden ist mit ihm nur sehr schwierig - er hat eine laute und unruhige Klasse (muss man ihm zugute halten) und muss nur noch wenige Jahre abreißen, man gewinnt den Eindruck, dass er mit Problemen einfach nicht behelligt werden will.
Heute nachmittag hatten wir dann ganz spontan ein Gespräch mit der Schulleitung. Es wurde gleich gemauert - dass unser Sohn aus Angst nicht schreiben würde, könne man sich bei diesem Lehrer (der übrigens bekanntermaßen sehr viel schreit) nicht vorstellen und das mit den Kopfhörern - ja, das sei in der Schule gang und gäbe, viele Kinder würden diese Kopfhörer sehr gerne nutzen, weil sie sich damit besser konzentrieren könnten.
Unsere Frage nach einem Klassenwechsel wurde mit ebendiesen Argumenten und dass ja gar kein Problem vorliege (außer den angeblichen Unzulänglichkeiten meines Sohnes) sogleich niedergeschmettert.
Die Diskrepanz zwischen Schulleistung und Leistung zu Hause wird mit dem Argument mangelnder Konzentrationsfähigkeit abgehakt obwohl das längst ausgeschlossen wurde.
Wie bewertet ihr die Situation und was sollen wir nun weiter machen?
Zu Hause macht er seine Hausaufgaben sorgfältig und selbständig, beherrscht ganz offensichtlich den Unterrichtsstoff, macht sich teilweise bei den Hausaufgaben Musik an und schafft es trotzdem.
Nun "bereitet" uns die Schule darauf vor, ihn von der zweiten in die erste Klasse zurückstufen zu wollen, sprich der Lehrer betont, dass er nicht in der Lage sei, erfolgreich am Unterricht teilzunehmen usw. Unser Sohn stört dabei nicht den Unterricht sondern verhält sich ruhig.
Aufgrund der Problematik waren wir bereits beim Kinderarzt (spezialisiert auf ADHS), der auch was dieses Thema angeht genau hingeschaut, am Ende aber jedwede Störung ausgeschlossen hat. Unser Sohn sein intelligent und es läge auch kein Aufmerksamkeitsdefizit vor.
Unser Sohn gerät dabei immer mehr unter Druck, will nun nicht mehr in die Schule und vor allem nicht zu diesem Lehrer. Er will die Klasse wechseln obwohl er in der Paralellklasse keinerlei Freunde hat und sich eigentlich schwer tut, sich auf neue Gruppen einzulassen.
Heute kam er aus der Schule und meinte, er musste in der letzten Stunde Kopfhörer tragen - er selbst wollte das nicht, hat sich allerdings auch nicht getraut, das zu sagen. Einige Kinder haben deswegen über ihn gelacht.
Der Lehrer beharrt fest darauf, dass unser Sohn "nicht in der Lage ist" und weigert sich, genauer hinzuschauen. Reden ist mit ihm nur sehr schwierig - er hat eine laute und unruhige Klasse (muss man ihm zugute halten) und muss nur noch wenige Jahre abreißen, man gewinnt den Eindruck, dass er mit Problemen einfach nicht behelligt werden will.
Heute nachmittag hatten wir dann ganz spontan ein Gespräch mit der Schulleitung. Es wurde gleich gemauert - dass unser Sohn aus Angst nicht schreiben würde, könne man sich bei diesem Lehrer (der übrigens bekanntermaßen sehr viel schreit) nicht vorstellen und das mit den Kopfhörern - ja, das sei in der Schule gang und gäbe, viele Kinder würden diese Kopfhörer sehr gerne nutzen, weil sie sich damit besser konzentrieren könnten.
Unsere Frage nach einem Klassenwechsel wurde mit ebendiesen Argumenten und dass ja gar kein Problem vorliege (außer den angeblichen Unzulänglichkeiten meines Sohnes) sogleich niedergeschmettert.
Die Diskrepanz zwischen Schulleistung und Leistung zu Hause wird mit dem Argument mangelnder Konzentrationsfähigkeit abgehakt obwohl das längst ausgeschlossen wurde.
Wie bewertet ihr die Situation und was sollen wir nun weiter machen?