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Gast
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Hallo, bin in einer verzweifelter Situation, die ich erstmal kurz beschreibe.
Ich habe vor 1,5 Jahren mein BWL-Studium mit Diplom abgeschlossen. Während des Studiums habe ich das Kind gekriegt. Seitdem konnte ich natürlich keine praktische Erfahrungen mehr sammeln, obwohl davor ich sowohl während des Semesters teilzeitig als auch in den Semesterferien vollzeitig ständig gearbeitet habe. Nun habe ich das Problem, den passenden Job zu finden.
Vor kurzem bin ich bei einer Firma als Praktikantin in das Projektmanagement eingestiegen, was meinem Studium- und Qualifikationsprofil eigentlich nicht ganz entspricht. Ich dachte aber: "Super, jetzt hast Du den Sprungbrett gefunden!" Und mir war es wirklich egal, was und wieviel ich verdiene. Die Haupsache war für mich, dass ich wieder in das Berufsleben zurück bin.
Leider ist meine Freude bereits in der ersten Arbeitswoche durch ein Hororszenarium gelöscht wurde. Und zwar durch den Chef selbst. Er spuckt mir mit jeder seinen Bemerkung ins Gesicht, dass ich nix kann, für nichts Wert bin und "so dumm wie ich reingekommen bin, so dumm gehe ich wieder aus". Wenn ich Übersetzung über dem Original schreibe, dann heißt es : "Man musste die unten schreiben!" Beim nächsten Mal, wenn ich das unten schreibe, mache ich es schon wieder verkehrt, er hätte angeblich gesagt, das sollte oben geschrieben werden etc. Dabei hätte er immer recht, auch in den Fällen, wenn er diktiert ( er ist kein Deutscher): "...er möchtet...". Ich bin zwar auch keine Deutsche, aber seine Sekretärin. Er meint aber, dass er die deutsche Sprache besser als sie beherrscht.
Nun neulich habe ich nicht mehr ausgehalten und schriftlich gekündigt. Das doofe ist dabei, dass er erstmal mich zu bleiben zu überreden versuchte, und als ich ihm sehr höfflich "nein" sagte, er mich zur Schnecke für alles verantwortlich macht. Und schon wieder nutzt er seine Masche, dass ich angeblich nicht gehört, nicht verstanden, vergessen etc. habe. Was bleibt mir übrig, den Recorder mit sich zu tragen??? Morgen habe ich mein letzter Arbeitstag da. Mir tut es sehr leid, dass ich einen solchen Einstieg habe. Die Sorge, die mir Kummer bereitet, ist jetzt mein Zeugnis, das bestimmt nicht objektiv und ehe entsprechend seinem cholerischen Charakter ausfällt.
Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gehabt? Ich würde mich für jeden Rat zu der Situation freuen.
Ich habe vor 1,5 Jahren mein BWL-Studium mit Diplom abgeschlossen. Während des Studiums habe ich das Kind gekriegt. Seitdem konnte ich natürlich keine praktische Erfahrungen mehr sammeln, obwohl davor ich sowohl während des Semesters teilzeitig als auch in den Semesterferien vollzeitig ständig gearbeitet habe. Nun habe ich das Problem, den passenden Job zu finden.
Vor kurzem bin ich bei einer Firma als Praktikantin in das Projektmanagement eingestiegen, was meinem Studium- und Qualifikationsprofil eigentlich nicht ganz entspricht. Ich dachte aber: "Super, jetzt hast Du den Sprungbrett gefunden!" Und mir war es wirklich egal, was und wieviel ich verdiene. Die Haupsache war für mich, dass ich wieder in das Berufsleben zurück bin.
Leider ist meine Freude bereits in der ersten Arbeitswoche durch ein Hororszenarium gelöscht wurde. Und zwar durch den Chef selbst. Er spuckt mir mit jeder seinen Bemerkung ins Gesicht, dass ich nix kann, für nichts Wert bin und "so dumm wie ich reingekommen bin, so dumm gehe ich wieder aus". Wenn ich Übersetzung über dem Original schreibe, dann heißt es : "Man musste die unten schreiben!" Beim nächsten Mal, wenn ich das unten schreibe, mache ich es schon wieder verkehrt, er hätte angeblich gesagt, das sollte oben geschrieben werden etc. Dabei hätte er immer recht, auch in den Fällen, wenn er diktiert ( er ist kein Deutscher): "...er möchtet...". Ich bin zwar auch keine Deutsche, aber seine Sekretärin. Er meint aber, dass er die deutsche Sprache besser als sie beherrscht.
Nun neulich habe ich nicht mehr ausgehalten und schriftlich gekündigt. Das doofe ist dabei, dass er erstmal mich zu bleiben zu überreden versuchte, und als ich ihm sehr höfflich "nein" sagte, er mich zur Schnecke für alles verantwortlich macht. Und schon wieder nutzt er seine Masche, dass ich angeblich nicht gehört, nicht verstanden, vergessen etc. habe. Was bleibt mir übrig, den Recorder mit sich zu tragen??? Morgen habe ich mein letzter Arbeitstag da. Mir tut es sehr leid, dass ich einen solchen Einstieg habe. Die Sorge, die mir Kummer bereitet, ist jetzt mein Zeugnis, das bestimmt nicht objektiv und ehe entsprechend seinem cholerischen Charakter ausfällt.
Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gehabt? Ich würde mich für jeden Rat zu der Situation freuen.