G
Gast
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Vielen, vielen Dank euch allen.
@Olympia
Danke für deine Hilfestellung. Ich habe mir die Seite angesehen und komplett gelesen. Ich konnte ihn bzw. mich in sehr, sehr vielen Dingen wiederfinden. Das war alles so einleuchtend für mich und ich bin so traurig darüber, dass ich mich so lang hab blenden lassen. Ich hatte vor ihm noch keine "wirkliche" Beziehung, er ist sozusagen meine erste Richtige. Das was ich gelesen habe, bestärkt mich jetzt noch mehr, mich endlich von ihm zu entfernen. Was ich schon so lang geahnt habe, bestätigt sich jetzt. Ich bin nicht Schuld, ich bin nicht krank, ER ist es.
Es ist schlimm, dass ich immer noch bei ihm bin. Ich weiß wie es ist, wenn man sich trennen muss, weil es nicht mehr geht. Ich habe es schon einmal erfahren müssen und wurde danach wie der allerletzte Dreck behandelt. Er ist mir Monate danach noch hinterher gelaufen und hat mir SMS mit Morddrohungen geschickt. Das wollte ich nie wieder und will es nicht noch einmal durchmachen müssen. Das waren die schrecklichsten Erfahrungen meines Lebens, die ich machen musste. Und jetzt passiert es mir wieder. Das ist so unfassbar.
Deswegen bin ich nicht bedacht, mich schon wieder im Streit und Hass von meinem jetzigen "Partner" trennen zu müssen. Ich hatte die letzten Tage stundenlange Gespräche mit ihm. Seine Wut kam zum Vorschein, wie ich es geahnt hatte. Er sagt ich soll gehen, aber sobald ich meine Sachen packen will, versucht er mich zurückzuhalten (verbal zum Glück).
Ich versuche mich zu wehren und stark zu sein, ich führe mich auf, drohe ihm mit der Polizei.
Heute hatte ich wieder ein Gespräch, er sagt ich soll es mir noch einmal überlegen und will ständig einen Kompromiss. Ihm fällt immer etwas ein, z.B. ich bekomme meine ganzen Sachen eh nicht allein hier weg (Auto zu klein etc.)... oder du schaffst es eh nicht bis nach Hause, du kannst von Glück reden, wenn dein Auto das mitmacht etc...
Sein Kompromiss heute war, dass ich vorübergehend zu meinen Eltern gehe, die Hälfte meiner Sachen bei ihm lass und bald wieder zu ihm zurück komme. Er möchte weiterhin Kontakt zu mir haben, ich soll ihn besuchen kommen, er braucht mich, er kann nicht ohne mich. Was soll das??? Er versucht mich immer wieder zu besänftigen und sein Verhalten zu loben und das Schlimme ist, er schafft es immer wieder, dass ich mich darauf einlasse, nur, damit ich den geringsten Widerstand wähle. Ich fühle mich wie eine Marionette. Er hält mir vor, ich bin die Schuldige, ich wollte mit ihm zusammenziehen, er hat das alles nur für mich getan. Was ich mir die letzten Tage alles anhören musste, Schimpfwörter vom feinsten. Und ich soll weiterhin Kontakt zu ihm haben??? Warum??? Er gibt mir keinen Grund dazu.
Wenn ich die Beziehung entgültig beenden und ich für immer gehen würde, würde er mir in keinster Weise behilflich sein. Ich weiß nicht, ob ich das allein schaffe oder ich denke es nur, weil er mich dauernd so hinstellt???
Ich weiß nicht ein und nicht aus. Ich habe mich auf den Kompromiss erstmal eingelassen aber eigentlich wollte ich das garnicht. Ist das ein Fehler? Ich werde natürlich meine ganzen Sachen mitnehmen und ihn im Glauben lassen, dass ich evtl. zurückkomme. Ja, dass ich ganz sicher zurückkomme. Ich habe mir die unmöglichsten Ausreden einfallen lassen, nur damit ich endlich Ruhe habe, ich halte diesen Zustand sonst nicht aus. Ich weiß nicht, wie sich das alles noch entwickelt.
Ich sitze Zuhause, schlage mir die Nacht um die Ohren (er arbeitet Schicht) und versuche mir einen Plan auszudenken, wie ich am besten aus der misslichen Lage herauskomme. Nächste Woche irgendwann wird es soweit sein. Ich muss mit ihm noch zur Bank und mich von "seinem" Konto austragen lassen. Das hatte ich schon vor langer Zeit vor aber immer wegen "ihm" herausgeschoben. Da es den jetzigen Wohnsitz bald nicht mehr gibt, hab ich einen guten Grund mich wieder in meiner Heimat anzumelden. Das macht er nur bzw. lässt er jetzt alles zu, weil ja wieder Hoffnung bei ihm besteht, dass ich zurückkomme.
Sobald ich bei meinen Eltern bin, werde ich offen über alles reden, was ich bisher nicht konnte und höchstwahrscheinlich auch Kontakt zu seinen Eltern aufnehmen, sei es nur postalisch und ihnen alles sagen. Seine Eltern werden dann hoffentlich alles verstehen und auch endlich begreifen was ihr Sohn mit mir angerichtet hat. Sie haben jedenfalls den größten Einfluss auf ihn, das habe ich schon oft bemerkt.
Dann erst habe ich wieder Rückhalt und kann von Zuhause aus die beste Lösung finden. Ich hoffe so, so sehr, dass sich alles zum Guten wendet und ich den nötigen Rückhalt von meinen und seinen Eltern bekomme, den ich "hier" im Moment überhaupt nicht habe. Traurig und vielleicht für viele unverständlich, aber wahr.
Ist es richtig oder mache ich wieder nur einen großen Fehler??????
LG
@Olympia
Danke für deine Hilfestellung. Ich habe mir die Seite angesehen und komplett gelesen. Ich konnte ihn bzw. mich in sehr, sehr vielen Dingen wiederfinden. Das war alles so einleuchtend für mich und ich bin so traurig darüber, dass ich mich so lang hab blenden lassen. Ich hatte vor ihm noch keine "wirkliche" Beziehung, er ist sozusagen meine erste Richtige. Das was ich gelesen habe, bestärkt mich jetzt noch mehr, mich endlich von ihm zu entfernen. Was ich schon so lang geahnt habe, bestätigt sich jetzt. Ich bin nicht Schuld, ich bin nicht krank, ER ist es.
Es ist schlimm, dass ich immer noch bei ihm bin. Ich weiß wie es ist, wenn man sich trennen muss, weil es nicht mehr geht. Ich habe es schon einmal erfahren müssen und wurde danach wie der allerletzte Dreck behandelt. Er ist mir Monate danach noch hinterher gelaufen und hat mir SMS mit Morddrohungen geschickt. Das wollte ich nie wieder und will es nicht noch einmal durchmachen müssen. Das waren die schrecklichsten Erfahrungen meines Lebens, die ich machen musste. Und jetzt passiert es mir wieder. Das ist so unfassbar.
Deswegen bin ich nicht bedacht, mich schon wieder im Streit und Hass von meinem jetzigen "Partner" trennen zu müssen. Ich hatte die letzten Tage stundenlange Gespräche mit ihm. Seine Wut kam zum Vorschein, wie ich es geahnt hatte. Er sagt ich soll gehen, aber sobald ich meine Sachen packen will, versucht er mich zurückzuhalten (verbal zum Glück).
Ich versuche mich zu wehren und stark zu sein, ich führe mich auf, drohe ihm mit der Polizei.
Heute hatte ich wieder ein Gespräch, er sagt ich soll es mir noch einmal überlegen und will ständig einen Kompromiss. Ihm fällt immer etwas ein, z.B. ich bekomme meine ganzen Sachen eh nicht allein hier weg (Auto zu klein etc.)... oder du schaffst es eh nicht bis nach Hause, du kannst von Glück reden, wenn dein Auto das mitmacht etc...
Sein Kompromiss heute war, dass ich vorübergehend zu meinen Eltern gehe, die Hälfte meiner Sachen bei ihm lass und bald wieder zu ihm zurück komme. Er möchte weiterhin Kontakt zu mir haben, ich soll ihn besuchen kommen, er braucht mich, er kann nicht ohne mich. Was soll das??? Er versucht mich immer wieder zu besänftigen und sein Verhalten zu loben und das Schlimme ist, er schafft es immer wieder, dass ich mich darauf einlasse, nur, damit ich den geringsten Widerstand wähle. Ich fühle mich wie eine Marionette. Er hält mir vor, ich bin die Schuldige, ich wollte mit ihm zusammenziehen, er hat das alles nur für mich getan. Was ich mir die letzten Tage alles anhören musste, Schimpfwörter vom feinsten. Und ich soll weiterhin Kontakt zu ihm haben??? Warum??? Er gibt mir keinen Grund dazu.
Wenn ich die Beziehung entgültig beenden und ich für immer gehen würde, würde er mir in keinster Weise behilflich sein. Ich weiß nicht, ob ich das allein schaffe oder ich denke es nur, weil er mich dauernd so hinstellt???
Ich weiß nicht ein und nicht aus. Ich habe mich auf den Kompromiss erstmal eingelassen aber eigentlich wollte ich das garnicht. Ist das ein Fehler? Ich werde natürlich meine ganzen Sachen mitnehmen und ihn im Glauben lassen, dass ich evtl. zurückkomme. Ja, dass ich ganz sicher zurückkomme. Ich habe mir die unmöglichsten Ausreden einfallen lassen, nur damit ich endlich Ruhe habe, ich halte diesen Zustand sonst nicht aus. Ich weiß nicht, wie sich das alles noch entwickelt.
Ich sitze Zuhause, schlage mir die Nacht um die Ohren (er arbeitet Schicht) und versuche mir einen Plan auszudenken, wie ich am besten aus der misslichen Lage herauskomme. Nächste Woche irgendwann wird es soweit sein. Ich muss mit ihm noch zur Bank und mich von "seinem" Konto austragen lassen. Das hatte ich schon vor langer Zeit vor aber immer wegen "ihm" herausgeschoben. Da es den jetzigen Wohnsitz bald nicht mehr gibt, hab ich einen guten Grund mich wieder in meiner Heimat anzumelden. Das macht er nur bzw. lässt er jetzt alles zu, weil ja wieder Hoffnung bei ihm besteht, dass ich zurückkomme.
Sobald ich bei meinen Eltern bin, werde ich offen über alles reden, was ich bisher nicht konnte und höchstwahrscheinlich auch Kontakt zu seinen Eltern aufnehmen, sei es nur postalisch und ihnen alles sagen. Seine Eltern werden dann hoffentlich alles verstehen und auch endlich begreifen was ihr Sohn mit mir angerichtet hat. Sie haben jedenfalls den größten Einfluss auf ihn, das habe ich schon oft bemerkt.
Dann erst habe ich wieder Rückhalt und kann von Zuhause aus die beste Lösung finden. Ich hoffe so, so sehr, dass sich alles zum Guten wendet und ich den nötigen Rückhalt von meinen und seinen Eltern bekomme, den ich "hier" im Moment überhaupt nicht habe. Traurig und vielleicht für viele unverständlich, aber wahr.
Ist es richtig oder mache ich wieder nur einen großen Fehler??????
LG