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Hilfe: Jobcenter drängt mich in die Sklaverei

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hallo te,
hol dir ein attest, wenn du da zum sklavendienst antreten sollst. ende der geschichte. von dem geld könntest du sowieso nicht leben. habe ich selbst erfahren. lohn kommt von belohnung, nicht von hohn. bis solchen das klar wird, dürfte keiner so eine arbeit ausüben. gibt leider genug idioten, die es trotzdem machen.
freundliche grüße
 
Bei einigen Antworten hier muss ich schlichtweg brechen... Immer das gleiche Gelaber - als Arbeitsloser Leistungsbezieher hat man gefälligst alles zu tun, um seine Schuld wieder gut zu machen, dass man dem kleinen Steuerzahler einige Zeit auf der Tasche lag.
Ich verstehe nicht, wieso manche dermaßen dämlich und feige sind, so rabiat auf die kleinsten und schwächsten loszugehen, anstatt sich mal über die großen Sünder dieses Landes aufzubringen. Aber in diesem Land dürfen selbst die Experten nicht öffentlich sagen, dass die Summe der Steuerausfälle derer, die von allem mehr als genug haben, die Ausgaben für Sozialleistungen immens übersteigt.
Es ist so schrecklich zu sehen, auf wessen Rücken das ausgetragen werden muss.
 
Paulemann
damit ich genau DAS nicht machen muss, für en Appel un den Ei am Fließband - investiere ich Zeit und Energie in Ausbildung und Fortbildung . also komm nicht mit so einem Scheiss von wegen, macht das mal mit ..........
warum sollte ich das mitmachen, wenn ich anstatt dessen Steuern zahle, mit denen ich zwei ALG II Bezieher im Jahr versorgen könnte?

ich verstehe, dass Du Dich darüber ärgerst.

Doch nicht jeder, der zum Sklavendienst am Fließband gezwungen werden soll, ist selber Schuld an seiner Situation.
Vielleicht wurde er krank, hat eine Lücke im Lebenslauf und ist "aus dem Rennen raus", wie man so schön sagt. Vielleicht hat er/sie Kinder großgezogen oder Familienangehörige gepflegt, war dem Jobmarkt für ein paar Jahre nicht verfügbar und hat durch seine Lücke im Lebenslauf seine Chancen auf einen fairen Job verspielt auf unserem harten Arbeitsmarkt.
Vielleicht hat er sich in die falsche Richtung fortgebildet. Und steht nun da mit 100 Konkurrenten um dieselbe Stelle. Ist es ein Verbrechen, dass er nicht hellsehen konnte?
Oder sein Job wurde wegrationalisiert und er steht mit Ende 30 auf dem Arbeitsmarkt da und findet nichts Neues, weil die Arbeitgeber alle junges Gemüse einstellen wollen.
Vielleicht wurde sein Job auch nach Indien outgesourced.
Oder es handelt sich um einen Menschen, der durchaus arbeitswillig und arbeitsfähig ist. Der jedoch nicht die Begabung für einen hochqualifizierten Job mit bringt, sondern der eher für Dateneingabe oder eine Routine-Tätigkeit in der Produktion geschaffen ist.
Verdient dieser Mensch dann keine fairen Arbeitsbedingungen?
Verdient er es dann nicht von seiner Arbeit leben zu können?
Warum sind viele so wütend auf Menschen, die in unserem harten, kapitalistischen System unter die Räder kommen?
Haben die alle selber Schuld an ihrer Misere?
Nein, ich finde nicht.
Globalisierung, Technologisierung, Outsourcing...die Zahl der Jobs schrumpft. Aber nicht die Zahl der Menschen.
Manche haben Glück und schwimmen oben. Ihr Fleiß und Einsatz haben sich ausgezahlt.
Doch manche hatten eben kein Glück. Sie verdienen trotzdem die Achtung ihrer Mitmenschen!
 
Bei einigen Antworten hier muss ich schlichtweg brechen... Immer das gleiche Gelaber - als Arbeitsloser Leistungsbezieher hat man gefälligst alles zu tun, um seine Schuld wieder gut zu machen, dass man dem kleinen Steuerzahler einige Zeit auf der Tasche lag.

Der Arbeitslose, der Hartzer ist halt ein willkommenes Opfer. Keine Lobby, wenig Rechte, mieses Image. Bei vielen Großmäulern reicht der Horizont auch einfach nicht aus, um sich mit den wirklichen Problemen zu beschäftigen, bzw. um auch mal hinter die Kulissen zu blicken. Auf Augenhöhe argumentieren ist entweder nicht möglich, oder nicht gewollt. Da kommt der blöde Arbeitslose gerade recht. Ich kann mir keinen neuen Plasmafernseher leisten und Schuld daran ist der scheiß Hartzer, der mein Geld verschlingt. Diese bizarr-einfache Pseudologik ist leider ein Automatismus geworden, der immer öfters zu finden.

Was die meisten Hetzer aber nicht bedenken: Jeder ist oder war mal ein "Schmarotzer" im Leben. Jeder hat schon einmal auf Kosten der Gemeinschaft gelebt. Das will bloß niemand zugeben bzw. sich damit auseinandersetzen.
 
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