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hilfe ich weiss nicht mehr weiter....

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    hilfe
U

Unregistriert

Gast
hallo...

ich bin jetzt fast 19jahre alt. bin mit 16 jahren zwecks ausbildung von zuhause ausgezogen. nach meinem 18 geburtstag hat mein vater gemeint ich sollte wieder nach hause ziehen. das hab ich dann auch gemacht. von da hin bin ich mit meinem auto zur arbeit und zurück gefahren. mein vater hat ein alkohlproblem und wenn er getrunken hat wird er verdammt agressiv. er schlägt meine mutter und mich. er meint ich wüsste nciht was arbeit ist. ich sollte doch ihn mal in der fabrik besuchen kommen und dann würde er mir zeigen was arbeit ist. er ist metallschlosser ich bin restaurantfachmann.

nun. es kommt eigentlich fast wöchenentlich zu solchen ausseinandersetzungen. ich weiss dann gar nicht mehr weiter und geh dann immer weg. um mich zu beruhigen fahr ich dann kilometer weit mit meinem auto spazieren und nehm mir vor auszuziehen.

als es heute wieder zum streit kam hab ich mich ins auto gesetzt und bin richtung tagsezeitung gefahren um mir wohnungsanzeigen geben zu lassen. ich habe mir drei stück angesehen und bei einer hab ich sofort ja gesagt.

doch jetzt bin ich mir verdammt unsicher ob ich das schaffe ganz allein. und was soll mit meiner mutter passieren. sollte sie dem alkohlkranken menschen weiter ausgesetzt sein??? ich will sie nicht allein lassen! auf der anderen seite will ich nur noch raus hier.

was soll ich mit meiner mutter nun tun??? zurücklassen???
und wie soll ich das schaffen. mir möbel kaufen, eine eigene wohnung zu haben?

kann mir irgendjemand helfen????
 
hmm..

ich würd an deiner stelle einmal fix ausziehn, sieh dir an was das ganze kostet was du verdienst als restaurantfachmann sollte man schon über die runden kommen mit ner kleinen wohnung.

Was ich aber vor allem tun würde ist mit deiner Mutter zu reden. Es gibt Frauenhäuser die sich mit solchen Fällen extrem gut auskennen du könntest dich auch in einem solchen erkundigen. Es ist unrecht dass dein Vater deine Mutter und dich schlägt schlägt. Niemand gibt jemanden das Recht einen anderen zu schlagen.
Nur musst du vorher wissen wie deine Mutter das sieht, ob sie bereit ist deinen Vater zu verlassen. Sag ihr dass du ihr beistehen und wenn sie auch ausziehen will erkundig dich mal bei unserem freund und helfer...

Mfg The Lost Dreamer
 
Ausziehen...und der Mom helfen,den Absprung zu schaffen!
Geht mal zu den Angehörigen-Selbsthilfegruppen der Anonymen Alkoholiker!
Nur,wenn der Vater allein bleibt,wird er sich mal mit seinem Problem beschäftigen!Das ist der einzige Weg!!!
Auf all diese Reden von ihm brauchst Du nicht einzugehen...im Suff sind alle Argumente nonsens!!!
Er ist jetzt eine "Unperson"...d.h.:sein echtes Wesen(wie er mal war?)ist fort...weggespült!!!
Das sind die erlaubten Drogen....wenn's zur Krankheit kommt,ist der Mensch machtlos---erst "trocken" kann es wieder Dein "Paps" sein.....
Sorry f.Megakurzantwort und ganz lieber Gruß an Dich von der
Micky !!!
 
am besten du sprichst mit deiner mutter, wenn dein vater nicht anwesend ist.
weiss nicht, in wie weit sie von der lage ihres arbeitsplatzes ausgehend auf ihre wohnung angewiesen ist; ansonsten könntest du übergangsweise mit deiner mutter zusammenziehen.
du solltest deinen vater anzeigen, denn bei tätlichkeiten hört bei
mir jegliches verständnis für den alkoholiker auf.
wer schon so weit ist, der ist auch über alle vernunft hinweg.
geh zum hausarzt und trage ihm dein problem vor, frage wie er dir helfen kann.
 
deine mutter sollte mal zum psychologen(arzt) gehen um sich das nötige selbstvertrauen für eine trennung von deinem prügelnden vater zu holen.
mit den möbeln weiß ich auch nicht wirklich weiter.
jedenfalls solltest du was unternehmen. aus eigener erfahrung ist dieser schritt, diese überwindung zur trennung, eine wirkliche herausforderung.
letztendlich bleibt euch keine wahl, du musst deine mutter davon überzeugen mit dir dort auszuziehen.
am besten sofort ausziehen und zwar gemeinsam
 
hallo, erst einmal zu dir ,gehe deine eigene wege ,deine zukunft steht vor dir.
dann deine mutter rede mit ihr ,das sie ihm verlassen muss.
dazu muss ich sagen ich war 6 jahre mit einen Alkohliger zusammen,sie hat keine andere möglichkeit zu gehen ,denn er wird nie aufhören.
er wird sie weider schlagen und dich auch.wenn du zurück gehst. deine mutter und auch du ihr habt die hoffnung das er aufhört ?besser wird? nein das wird nie nie nie ,sein. aus meiner erfahrungen. ich gebe dir eine guten rat, wenn deine mama nicht von ihm sich nicht trenne will,dann versuche ,das er eine thrapie macht. ja ich weis es ist nicht leicht für deine mutter , denn sie ist abhängig ,sie hat angst alleine zu sein, was macht sie mit ihre zeit ...und...
überzeuge deine mam, denn es ist wirglich die hölle für sie.
ich warte auf deine antwort

else
 
Hallo!
Zunächst einmal möchte ich Dir sagen, daß ich Deinen Schritt auszuziehen richtig und mutig finde. Du solltest jetzt erst mal an Dich selbst denken, Dir muß es gut gehen, es ist Dein Leben! Finanziell wirst Du das bestimmt packen, auch wenn Du Dich nicht sofort mit tollen Möbeln einrichten kannst.
Ich denke, das weitaus größere Problem als das Geld, ist Deine Sorge um Deine Mutter und Deinen Vater. Aber Du kannst ihnen nur helfen, wenn es Dir gut geht. Die Situation im Moment kannst Du ja wohl kaum noch weiter ertragen.
Natürlich verstehe ich, daß Du Angst hast Deine Mum alleine zu lassen. Rede doch mal mit ihr und geh mit ihr (oder auch alleine) zu einer Drogenberatungsstelle. Dort kümmert man sich nämlich auch um die Angehörigen von Suchtkranken und wird Dir und Deiner Mutter bestimmt weiterhelfen können! Die haben auch Adressen von anderen Institutionen und stehen mit denen in Kontakt z.B. ->Frauenhaus, Therapieeinrichtungen etc. und was Deine finanziellen Sorgen angeht, werden die Dir auch sagen können, ob Du vielleicht einen Anspruch auf Unterstützung hast.
Deinen Vater kannst Du im Moment nicht vom Trinken abbringen. Erst wenn er selbst einsieht, daß er ein Suchtproblem hat und Deiner Mutter und Dir durch sein gewalttätiges Verhalten weh tut, kann er versuchen, etwas zu ändern. Nur wenn er auch bereit ist, sich zu ändern, kann man ihm helfen.
Aber jetzt geht es erstmal nicht um ihn, es geht um EUCH, darum, daß ihr ohne Gewalt und Angst leben könnt!!!
Denk an Dich, Deine Mutter ist erwachsen und letzlich für sich selbst verantwortlich.
Ich wünsch Dir viel Kraft und Mut für die kommende Zeit!
 
Hallo!
Zunächst mal ist es sicher der richtige Schritt, auszuziehen. Schließlich mußt Du Dich um Dich selber kümmern und daß DU endlich glücklich leben kannst!
Was die Situation mit Deinen Eltern angeht, so denke ich, daß Du mit Deiner Mutter reden solltest, um herauszufinden,was sie will. Wenn Du weißt, ob sie sich von Deinem Vater trennen will, oder ob sie es weiter mit ihm versuchen will, kannst Du sie dementsprechend unterstützen, wobei Du nicht vergessen darfst, daß Du nicht verantwortlich für sie bist. Sie ist ja erwachsen.
Geh doch mal (mit Deiner Mutter, wenn sie möchte) zu einer Drogenberatung. Da bekommen Angehörige von Suchtkranken gute Unterstützung und die Mitarbeiter stehen auch in Kontakt mit anderen Institutionen, wie Frauenhäusern und Therapiestellen. Eventuell können sie Dir dort auch Tipps zu Deiner finanziellen Situation geben.
Deinem Vater wirst man erst helfen können, wenn er einsieht, daß er suchtkrank ist und auch selbst bereit ist, sich zu ändern.
Denke jetzt erst mal an DICH!
Viel Mut und Kraft in der kommenden Zeit!
LG!
Anna
 

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