G
Gast susan
Gast
Mir ging es auch so. Meinen Sozialkontakt habe ich mir in den diversen Arbeitsstellen neben der Uni verschafft - da besteht die Möglichkeit, wenigstens gemobbt zu werden! An Vorlesungen mit zwei bis vierhundert Leuten in der Uni passiert sozial aber einfach mal nichts, abgesehen von den beiden zwei in der Sitzreihe vor dir, welche die ganze Lektion durchquatschen. Ich kann mich jedenfalls dran erinnern, wochenlang nur Worte wie "Nummer drei", "bitte" und "danke" geäussert zu haben, nämlich in der Mensa - und an die leichte Sorge, ob ich wohl überhaupt noch sprechen könne, oder ob die Lippen nicht schon zusammengewachsen wären...
Wegen des Wohnens: Zuhause wohnen ist ja wohl nur zu einem Teil eine finanzielle Sache. Zum Beispiel ist ja da noch die Sache mit dem Sex. Sex im eigenen ehemaligen Kinderzimmer in der elterlichen Wohnung ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Die Eltern gehen ja dabei gern die Assoziationen durch: "Nö, da haben wir doch nichts dagegen, haha, wieso das denn, wenn es ein netter junger Mann ist/ eine saubere nette Frau, den / die würden wir ja gern mal kennenlernen, ist doch begrüssenswert, wenn er / sie endlich mal eine Freundin / einen Freund heimbringt...wir haben ja auch mal geheiratet, hahaha...". Oder dann diejenigen Mitgebrachten, die sich bestens mit den Eltern unterhalten, während man sich fragt, ob's jemand merken würde, wenn man ins Kino abschleicht. Und ob es der Kreativität und Lebensfreude Erwachsener gut tut, als grosse Kinder täglich Mamma und Papa vor den Augen zu haben...
susan
Wegen des Wohnens: Zuhause wohnen ist ja wohl nur zu einem Teil eine finanzielle Sache. Zum Beispiel ist ja da noch die Sache mit dem Sex. Sex im eigenen ehemaligen Kinderzimmer in der elterlichen Wohnung ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Die Eltern gehen ja dabei gern die Assoziationen durch: "Nö, da haben wir doch nichts dagegen, haha, wieso das denn, wenn es ein netter junger Mann ist/ eine saubere nette Frau, den / die würden wir ja gern mal kennenlernen, ist doch begrüssenswert, wenn er / sie endlich mal eine Freundin / einen Freund heimbringt...wir haben ja auch mal geheiratet, hahaha...". Oder dann diejenigen Mitgebrachten, die sich bestens mit den Eltern unterhalten, während man sich fragt, ob's jemand merken würde, wenn man ins Kino abschleicht. Und ob es der Kreativität und Lebensfreude Erwachsener gut tut, als grosse Kinder täglich Mamma und Papa vor den Augen zu haben...
susan