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Hilfe, ich schaffe mein Studium nicht

Falke3534

Neues Mitglied
Guten Tag,
Ich, w, 22 Jahre studiere zZt Dual fitnessökonomie im ersten Semester (heißt seit 1.8.16).. ich arbeite 37,5 Stunden in meinem Betrieb, Abitur habe ich bereits 2014 gemacht..
Nun zu meinem Problem.. ich fühle mich zur Zeit etwas überfordert.. bin durch alle ersten Klausuren in der Uni gefallen und muss nun bis nächsten Monat zwei Hausarbeiten und eine mächtige Klausur (medizinische Grundlagen) vorbereiten.. ich weiß nicht wie ich das packen soll.. zu mal mein Betrieb jedes mal dafür bezahlen muss wenn ich durch eine Klausur oder Hausarbeit rassel..
ich fühle mich so schlecht, dumm und könnte nur noch heulen.. mir fehlt die gesamte Motivation und ich weiß nicht wo ich nun anfangen soll.. der Tag hat schließlich nur 24 Stunden von denen ich 8 Stunden arbeite und mind. 5 schlafen muss..
Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt das Studium abzubrechen, jedoch habe ich große Angst dafür ausgelacht zu werden, nichts mehr zu finden (bin schließlich schon 22) oder Stress von meinen Eltern zu bekommen..
was soll ich denn nur machen ? Wie soll ich in 3 Wochen für 3 wichtige Sachen lernen und mich dazu noch auf das BWL Modul in 2 Monaten vorbereiten (was auch schon ca 500 Seiten sind)..
 
Hey Falke

mensch, das klingt als hättest du wirklich furchtbar zu viel zu tun. 🙁

Es liest sich, als wäre es unschaffbar so viel zu arbeiten und gleichzeitig so viel zu lernen. Wie machen das denn deine Mitstudenten? Gibt es so etwas wie eine Studienberatung, an die du dich wenden kannst? Hast du dir einfach zu viel vorgenommen oder haben mehrere das gleiche Problem?

Ansonsten hilft es vielleicht, erst einmal zu priorisieren, was gerade wichtig ist. Willst du die nicht bestandenen Klausuren nachschreiben? Wenn ja, wann? Wann ist die Hausarbeit fällig, wie kannst du deine Zeit gut planen etc. etc.

Wie auch immer es bei dir weiter geht, ich drücke dir ganz fest die Daumen. Und bitte mach dir keine Sorgen. dass du mit 22 "zu alt" bist, das stimmt einfach nicht. Mit 42 vielleicht. 😉

Liebe Grüße
 
Wieso arbeitest Du in Vollzeit?
Wenn Du in Vollzeit arbeitest, kannst Du auch nicht gleichzeitig voll studieren.
Jeder braucht auch genügend Pausen von jeder Verpflichtung, um zur Ruhe zu kommen und um Kraft zu tanken.
Mir scheint, Du zerreibst Dich ... was zu viel ist, ist zuviel.

Die Frage lautet: Was kannst Du ändern? Was willst Du ändern?
 
Nordrheiner, es ist ein duales Studium!

Ganz ehrlich, wenn du schon im ersten Semster nicht klarkommst und durch alle Prüfungen fällst und keine Motivation hast, dann ist dieses Studium wohl nichts für dich. Was hast du denn die zwei Jahre bis zu deinem Studium gemacht? Gäbe es denn etwas anderes was dir gefallen würde, also ein anderes Studium oder eine Ausbildung? Dein Alter finde ich jetzt nicht schlimm und sehr viele Menschen haben ein Studium oder eine Ausbildung abgebrochen oder ein zweites angefangen, weil sie merkten, dass ihre erste Wahl doch nicht das Richtige war.
 
Dual - studieren und arbeiten - muß doch nicht bedeuten, dass man in Vollzeit arbeitet. Praktische Erfahrungen im Betrieb machen, auch mitarbeiten.... ja, aber doch nicht in Vollzeit. Man muß doch dem Studenten genügend Zeit geben, z.B. auch während der Arbeitszeit, in die Bücher zu schauen. Alternativ kann ich mir vorstellen, dass man - ähnlich wie bei einer betrieblichen Ausbildung - nur z.B. 2-3 Tage im Unternehmen arbeitet.

Wird das Duale Studium denn so anders gehandhabt, immer, nicht nur in diesem oder in jenem Einzelfall?
Das ist doch dann eine Überforderung des Menschen.
 
Keine Ahnung wie man das schaffen soll 37,5 Stunden/Woche zu arbeiten und dann noch VOLLZEIT zu studieren. Da muss man schon ein Roboter sein. Selbst wenn man sich nur noch auf das Arbeiten und das Studium konzentriert, gibt es biologische Grenzen. Geschweige denn, dass man dann nach 8 Wochen sowieso keine Lust mehr hat, weil ein Ausgleich fehlt.

Zeigt mir mal den der das meistert und noch ein gesundes ausgeglichenes Leben hat
 
Also ich kenne das duale Studium so, dass man einige Monate in Vollzeit arbeitet und dann einige Monate Vollzeit studiert (oder die Phasen andersrum) Am Ende der Studiumsphase werden die Prüfungen geschrieben. Da sie durch alle Prüfungen gefallen ist muss sie diese nun einige Wochen später nachholen. Dies fällt dann logischerweise in die Arbeitsphase. Wäre sie nicht durchgefallen würde sie nun nur arbeiten. So muss sie nun halt auch lernen um die Prüfungen noch zu bestehen, ansonsten ist das Studium eh zu Ende.
 
Das Studium verläuft so, das man sich alles zuhause (nach der Arbeit) selbst erarbeiten muss, quasi wie ein Fernstudium. Man bekommt 3-4 Wochen Zeit um sich Zuhause auf die Klausuren vorzubereiten. Danach findet eine vorgegebene Präsenzphase (geht immer 3-4 Tage) statt, wo der Stoff noch einmal mit einem Dozenten durchgegangen wird und am Ende schreibt man eben eine Klausur oder man bekommt noch einmal 2 Wochen Zeit um eine 15 seitige Hausarbeit über das Thema zu schreiben. Man hat für jede Prüfung 3 Versuche.. und natürlich ist es so das man sich dann auch immer auf mehrere Prüfungen gleichzeitig konzertieren muss wenn man mal durch eine durchfällt (so wie nun bei mir) .. eine 65 Std Woche (inklusive Lernzeiten) ist also normal. Ich habe wirklich Spaß an dem Beruf, fahre auch täglich jeweils 45 Minuten (also 45 min und 45 min zurück) zu meinem Betrieb.. aber ich weiß nicht wie ich das weiter durchstehen soll.. ich will aber niemanden enttäuschen 🙁
 
Nordrheiner, es ist ein duales Studium!

Ganz ehrlich, wenn du schon im ersten Semster nicht klarkommst und durch alle Prüfungen fällst und keine Motivation hast, dann ist dieses Studium wohl nichts für dich. Was hast du denn die zwei Jahre bis zu deinem Studium gemacht? Gäbe es denn etwas anderes was dir gefallen würde, also ein anderes Studium oder eine Ausbildung? Dein Alter finde ich jetzt nicht schlimm und sehr viele Menschen haben ein Studium oder eine Ausbildung abgebrochen oder ein zweites angefangen, weil sie merkten, dass ihre erste Wahl doch nicht das Richtige war.

Ich weiß.. eigentlich sehe ich es genauso wie du, ich werde mich wohl einfach nicht mehr einfinden. Habe mir wohl zu viel vorgenommen.
Ich hatte nach dem Abitur vor ein Jahr ins Ausland zu gehen, dies ging dann jedoch nicht (aus privaten Gründen die ich nicht nennen möchte).
Ich habe also nach dem Abitur zwei Jahre in einem kleinen Unternehmen in Vollzeit gearbeitet als Verkäuferin (wo ich auch schon während des Abiturs gejobbt habe). Lücken im Lebenslauf habe ich also keine.
Da ich 14 Jahre im Ausland gelebt habe und daher zweisprachig aufgewachsen bin, gut im Verkauf bin, habe ich schon überlegt mir etwas im Bereich Groß- und Außenhandel zu suchen.
 

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