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Hilfe. Ich fühle mich so dumm.

G

Gast

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Hallo,

ich hab ein riesiges problem. Ich arbeite in einem Krankenhaus in der Verwaltung.
Ich habe viel mit ärzten zu tun. Ich komme mir immer so dumm vor. Als könnte ich gar nichts. Die ärzte sagen mir nie hallo, brüllen mich bei jedem kleinsten Fehler an.
Ich kann nicht mehr. Sie geben mir immer das gefühl das sie was besseres sind. Ich hab das gefühl das ich gar nichts kann. Schon als kind hab ich darunter gelitten das meine schwester schlauer ist als ich. Mein vater hat mir immer gesagt das ich es eh nie auf einen grüner zweig schaffen werde und das ich mir eine scheibe bei meiner schwester abschneiden soll. Ich könnte froh sein wenn ich überhaupt meinen haupschulabschluss schaffe wurde (heute habe ich realschulabschluss, durschschnitt 2,1). Danach wollte ich abi machen, durfte es aber nicht weil meine eltern meinten das ich zu dumm bin. Ich musste eine ausbildung zur bürokauffrau machen obwohl ich das nie wollte. Ich haße meine arbeit. ich könnte immer weinen wenn ich auf die arbeit muss. Mein vater hält mir auch immer vor das ich die ausbildung nur bekommen hat weil er auch dort arbeitet. Was soll ich denn machen ich leide so :-(
 
Hallo, liebe Unbekannte, zuerst möchte ich dich beglückwünschen, das du dich getraut hast, deine Probleme hier auf zu schreiben. Das ist sehr klug von dir. Wenn du dich bei deiner jetzigen Arbeitsstelle nicht wohl fühlst, warum arbeitest du nicht woanders? Du bist nicht dumm, lass dir das nicht einreden.Versuch doch bitte, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Und die Weiß Kittel das solltest du wissen, die haben wenig oder gar keinen Respekt. Ignorier das Gehörte , oder überhör es. Mach deine Arbeit wie bisher und lass die links liegen.
Und wie schon geschrieben, du findest bestimmt eine neue , andere Büro Arbeit. Lass dich auch von deinen Eltern nicht herabsetzen. Sag es ihnen in aller Ruhe. Und sag ihnen auch, das du nicht dumm bist. Hast du schon mal dran gedacht, dir eine eigene kleine Wohnung zu mieten. Das wäre für dich ein wichtiger Schritt nach vorn. Und denk immer daran: Du bist nicht dumm, du wirst nur dumm gemacht. Tschüs und alles Liebe von Zauberin 🙂
 
Liebe Zauberin,

Ärzte werden nicht für umsonst "Götter in Weiss" genannt, so führen sie sich auch manchmal auf. Hat aber auch damit zu tun, dass sie meistens super gestressed sind und ihnen dann die Nerven und die Geduld fehlen sich anderen vernünftig mitzuteilen. Du solltest dir das nicht zu Herzen nehmen, denn es ist vermutlich nicht persönlich gemeint. Und dumm bist du mit Sicherheit nicht, immerhin hast du schon deutlich mehr geschafft, als Andere jemals schaffen werden [...] Um das Thema ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen würde ich dir ja gerne vorschlagen, dich zum Einen auf Abstand zu deinem Elternhaus zu begeben - ihre Meinung dich betreffend - scheint für dein Selbstbewußtsein nicht gerade förderlich zu sein - zum Anderen die Möglichkeit eines Abiturs und Studiums nebenberuflich ins Auge zu fassen. Es ist zwar anstrengend, aber der Lohn ist der endgültige Bruch mit der familiären Tradition, dich zum Doofchen zu stempeln und die Genugtuung es ihnen mal so richtig zeigen zu können. Der Tenor wäre also: Kämpfen statt jammern, bzw. "Da werd ich doch einfach selbst Ärztin und mache es besser.

Viel Glück und Mut wünsche ich dir
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

in deinen jetzigen von Arroganz und Erniedrigung geprägten Umfeldern wirst du immer leiden. Eine gesunde Wertschätzung und Respekt kanst du von Ihnen nicht erwarten, da du nicht in Ihr leistungsgenormtes Weltbild passt und du aus Ihrer Sicht einen "niedrigeren Rang" einnimmst.

Deswegen wäre auch mein Rat an dich, dass du ausziehst und dir woanders einen neue Arbeit suchst. Je nach "Schwere" solltest du den Kontakt zum Elternhaus einschränken.
 
Hallo Gast!

Spontan ist mir eingefallen: Könntest Du nicht auch noch Dein Abi am Abendgymnasium machen? Was hältst Du von der Idee?
 
Hallo Gast,

ich wurde während der Schulzeit auch immer mit meiner Schwester verglichen. Damals schaffte ich nur den Hauptschulabschluss. Nach der Lehre habe mich auf dem zweiten Bildungsweg weiter qualifiziert.
Wenn dich ein studierter Mensch abqualifiziert ist das kein guter Stil. Wirf das Klischee ab und und lass es dir nicht mehr gefallen. Leicht gesagt würdest du dich trauen?
Du lebst, bist hoffentlich gesund und du bist du, ein Mensch mit Wünschen, Hoffnungen und einem eigenen ich. Falls du Schwächen hast kannst du sie erkennen und daran arbeiten. Überleg mal was dir Freude machen würde und wo du Stärken hast.
Der Gedanke von EuFrank könnte vielleicht dein Weg sein.

Frag mal deine Kritiker, "warum ist der Himmel blau?" Die wenigsten können sie beantworten, sind sie klüger?
Die Anwort findes du bei gxxgle.
Also lass dir nichts mehr einreden und finde deinen glücklichen Weg.

LG.
 
Wenn dich ein studierter Mensch abqualifiziert ist das kein guter Stil. Wirf das Klischee ab und und lass es dir nicht mehr gefallen. Leicht gesagt würdest du dich trauen?

Das hat mit "trauen" nichts zu tun. Sie spielt in einer anderen Liga. Wie sollte sie sich wehren? Wenn sie mal dagegen redet oder wie? Dadurch macht sie sich höchstens zur Lachnummer, weil sie ja nicht für voll genommen wird.

Natürlich ist es kein guter Stil der "Studierten" andere "abzuqualifizieren". Vielleicht ist es ja ein guter Tipp, eine höhere Bildungsstufe anzustreben. Aber hoffentlich baut die Motivation dann nicht darauf, sich für den "Stil" zu "qualifizieren".

Salopp gesagt finde ich es ziemlich dämlich, jemanden aufgrund der Bildungsstufe geringschätzig zu behandeln. Die Aussicht, dass sich diese Einsicht bei jenen noch durchsetzen kann, halte ich generell für sehr gering. Deswegen ja der Rat: Umfelder wechseln, auch wenn das auch viel leichter gesagt als getan ist...
 
Arbeit auch in so einem Laden...Ärzte sind mindestens genauso schlau oder dumm, wie der rest der Menschheit...sie haben nur gelernt, souverän zu sein.
Bis zu nem gewissen Grad ist das notwendig, Patienten sollen ihnen ja vertrauen...machmal geht's aber über's Ziel hinaus...
 
Vor allem haben sie leider sehr oft den Selbstherrlichkeits-Tripp. Da muss man dann schon aufpassen, dass sie nichts mit dir (als Patient) anstellen. Wenn man sich nicht wehren kann und niemand da ist, der einen verteidigt, läuft man Gefahr, zum Versuchskanninchen zu werden.
 

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