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Hilfe bei der Bewerbung gesucht

  • Starter*in Starter*in Hummelchen
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Ich habe Fachkraft für Lagerlogistik gelernt und wäre dort ebenfalls entweder im Lager für die Kommission zuständig oder wäre im Büro... höchstwahrscheinlich. Dort hat man viele Möglichkeiten. Eine Kollegin von mir die gemeinsam mit mir die Ausbildung gemacht hat, ist kurz nach Ende der Ausbildung dorthin und nun Fuhrparkleiterin... als Kauffrau für Groß und Außenhandel. Ich habe sie vor ca 14 Tagen extra gefragt ob sie dort noch arbeitet und wie es ihr dort gefällt und sie fühlt sich sehr wohl dort. Deshalb dachte ich wäre es ebenfalls eine Chance für mich.



Aber ich scheitere ja schon an einem simplen Anschreiben :-/

Mit der Einstellung wird das schwer.

Ich habe geschrieben, dass einige Formulierungen holprig waren. Ich darf bei uns auch Bewerbungen lesen und es ist wichtig, die Motivation rauszuarbeiten.

Halte das Anschreiben kurz, stelle raus, dass du qualifiziert und flexibel bist, hoch motiviert und im Vorstellungsgespräch kannst du Details klären.
 
Hallo liebe Forenteilnehmer,

seit Tagen, nein Wochen, brüte ich nun über meiner Bewerbung und habe mit Ach und Krach jetzt was zusammengetippselt von dem ich glaube das es immerhin ein bisschen zu gebrauchen ist...mein Kopf ist einfach leer und ich bekomme keinen Bezug dazu.
Ich muss dazu sagen das ich immer gerne in meiner Abteilung gearbeitet habe und immer Stolz war in der einzigen Abteilung der Firma zu arbeiten die fast alles aus einer Hand macht und sich selbstsändig verwaltet und organisiert. Nur in den letzten Monaten (8-10 ca) geht irgendwie alles den Bach runter und ich merke ich muss weiterziehen. Deshalb habe ich mich für eine Weiterbildung zur Fachwirtin in einem Fernkurs angemeldet, die in 14 Tagen startet. Für mich bedeutet das einen großen Schritt nach vorne. Ich bin mit 38 nicht mehr so jung und möchte nicht ewig nur auf einer Stufe stehen bleiben.

Damit ich mich voll und ganz auf die Weiterbildung konzentrieren kann habe ich mit meinem Arbeitgeber gesprochen und könnte ab nächsten Monat in Teilzeit arbeiten. ( Alleinerziehend bin ich auch)

Nun ergibt sich daraus natürlich viel weniger Lohn bei gleicher Pendelstrecke (ein Weg 35 km) und die Arbeit die ich verrichte hat nichts mehr mit kaufmännischen Themen zu tun ( ich müsste in die Komissionierung wechseln)

nun habe ich eine große Firma nur 10 Autominuten von mir entdeckt die im entferntesten sucht was ich bieten kann: Lagerlogistik

Es sind 3 Stellen ausgeschrieben die alle entweder Schichtverantwortung im Aufgabengebiet haben, für die man ein Studium vorweisen muss oder auch bereits Führungserfahrung mitbringen muss. Die 4. Stelle ist eine Auschreibung für eine Initiativbewerbung in der man konkrete Aufgabengebiete angeben soll für die Interesse besteht. Zudem steht noch dieser Zusatz unten am Ende der Auschreibung:

Wir benötigen kein aufwendiges Anschreiben. Fokussiere Dich auf einen aussagekräftigen Lebenslauf inklusive Gehaltsvorstellung, frühestem Eintrittstermin und Angabe der Kennziffer.

Ich verstehe darunter das ein Anschreiben dabei sein soll aber in abgespeckter Version, oder? und die Gehaltsvorstellung etc soll in den Lebenslauf, richtig? Leider steht in keiner der Stellen auch nur Ansatzweise etwas ob Voll- oder Teilzeit gewählt werden kann...

Nun ja, hier mein Anschreiben :

Sehr geehrte Frau X,

Firma X am Standort X betreibt eines der wichtigsten Distributionslogistikzentren für Kosmetik- und Beauty Produkte und ist weiter auf Expansionskurs (diese Aussage habe ich aus einer Pressemitteilungauf der Webseite des Unternehmens und noch ein wenig dazu geschrieben). Als versierte Fachkraft für Lagerlogistik mit mehrjähriger Berufserfahrung möchte ich diesen Kurs in Zukunft aktiv mitgestalten.

Dafür bringe ich meine Begeisterung für logistische Prozesse und kaufmännische Themen, meine Erfahrung in der erfolgreichen Koordination und Verwaltung einer eigenständigen Abteilung innerhalb eines Teams, einen Staplerschein und den Ehrgeiz mit mich weiterzuentwickeln zu wollen. (meine eigentlichen Aufgaben habe ich im Lebenslauf erläutert)

Eine in kürze startende Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin, welche mir ein breites, vertiefendes Wissen bezüglich betriebswirtschaftlichen Themen vermittelt unterstreicht zusätzlich meine Motivation langfristig in Ihrem Unternehmen Fuß zu fassen zu wollen.

Angesichts meiner Flexibilität strebe ich sowohl Lager als auch kaufmännische Tätigkeiten an.

Als nächstmöglichen Eintrittstermin kann ich Ihnen heute den [Datum mit TT.MM.JJJJ] zusichern. Meine Gehaltsvorstellung liegen bei X€ Bruttogehalt im Jahr.

Eine Teilzeitstelle bis 32 Std. ist für mich ideal:

Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und daher ganz besonders über Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch


Beste Grüße,


Was muss ich nun verbessern, passt der Bezug zum Unternehmen, kommt meine Motivation zu wechseln rüber?
Was nütz es dir wen du hier eine gute Bewerbung generiert bekommst die nicht deiner zu erbringenden Leistung, oder angemessene Berufserfahrung entspricht.
Da sind Eigenverantwortliches Arbeiten und die Fähigkeit zur Übernahme von Führungsaufgaben erwünscht.
Wenn du dann anspruchsvolle Sach- und Führungsaufgaben wahrnehmen möchtest.
Die Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit bieten in Verbindung mit den verwaltenden Tätigkeiten und Führungsaufgaben zudem die Notwendigkeit, gelegentlich im gesamten Unternehmen auch physisch präsent zu sein.
 
Ich habe von jemanden, der selber beim Arbeitsamt arbeitet, erst kürzlich gehört, dass es im Moment immer mehr in Mode kommt, dass grad jüngere (aber deswegen nicht unseriöse) Firmen in den Stellenaausschreibungen duzen , nennt sich meine ich "amerikanisches Model". Es sollen damit einfach diese starren Hierarchiestrukturen abgebaut werden.
Das hat auch mitnichten immer was damit zu tun, dass Firmen ihre Arbeitnehmer nicht respektieren. Sie haben nur eine andere Firmenphilosophie.

Also dich sollte das meiner Meinung nach nun nicht abschrecken, dich da zu bewerben.

Vom Arbeitsamt wurde mir übrigens der Tipp gegeben bei solchen Stellen die duzen, dann bloß nicht mit so einer steifen "Sehr geehrter.... Mit freundlichen Grüßen" Standard-Bewerbung zu kommen, sondern den locker-familiären Ton der Stellenbeschreibung aufzugreifen.
Amerika ist Wunderbar, besonders wenn man auf deren Firmenphilosophie Niveau agiert.
Es geht ja heute nicht mehr um Können oder Leistung, auch das Unwesentliche hat ein Wesen.
Der Wertewandel in der modernen Gesellschaft wird durch die Digitalisierung noch beschleunigt.
Wir müssen lernen, die materiellen Wunder der Technologie mit den spirituellen Bedürfnissen unserer menschlichen Natur in Einklang zu bringen.
Nur was ist wenn plötzlich der Lokus verstopft, nur noch Hochbegabte und Akademiker da sind, um gegen die unpersönliche Natur der Technologie anzugehen, sie zu kompensieren.
Die Welt wird in ständiger Bewegung und Wandlung gehalten, um den Menschen davon abzulenken, nachzudenken.
Auch ein "Neuanfang" führt irgendwann "zum Ende".
Aber das ist noch lange kein Grund, es nicht zu wagen.
Nicht nur ein Computer braucht ab und zu einen "Resett".
 
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Ich habe Fachkraft für Lagerlogistik gelernt und wäre dort ebenfalls entweder im Lager für die Kommission zuständig oder wäre im Büro... höchstwahrscheinlich. Dort hat man viele Möglichkeiten. Eine Kollegin von mir die gemeinsam mit mir die Ausbildung gemacht hat, ist kurz nach Ende der Ausbildung dorthin und nun Fuhrparkleiterin... als Kauffrau für Groß und Außenhandel. Ich habe sie vor ca 14 Tagen extra gefragt ob sie dort noch arbeitet und wie es ihr dort gefällt und sie fühlt sich sehr wohl dort. Deshalb dachte ich wäre es ebenfalls eine Chance für mich.



Aber ich scheitere ja schon an einem simplen Anschreiben :-/
Habe ja auch in der Schule nicht alle nur gute Noten!
Jeder stößt früher oder später an seine Grenzen, nicht nur im Arbeitsleben.
Wir brauchen mehr Indianer, nicht nur Häuptlinge.
Nicht alles lässt sich automatisieren oder online aus der Ferne erledigen.
Selbst Handwerker sind ja heutzutage Mangelware, vom Material gar nicht zu reden!
Jeder Punkt kann zum Wendepunkt werden - und sich in deine dunkelste oder größte Stunde verwandeln.
Sei bereit, im Work-Life-Balance-Konzept ist die Arbeit ganz grundsätzlich der Gegensatz, der Feind des "wirklichen" Lebens.
Damit verschärft es die Burnout-Problematik sogar noch, statt ein Lösungsansatz zu sein.
Der Wechsel allein ist das Beständige; Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.
 

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