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Hilfe! Angst vor Zeugenaussage!

Da wo die Angst ist, genau da ist der Weg.
Merke Dir das.

In der Verhaltenstherapie nennt man das Exposition. Das bedeutet man stellt sich seiner Angst um sie zu überwinden. Das wir angewendet wenn Menschen eine Phobie haben oder ähnliches.

Zu dem Täter kann ich Dir nur sagen, solltest Du darüber Nachdenken Ihn vor Gericht einerseits in Schutz zu nehmen da Du das Gefühl hättest er wäre aufgrund psychischer Störung vermindert Schuldfähig. Darauf springt der Täter sofort an und evtl. ein schlechter Anwalt auf seiner Seite. Nachgelagert kommt aber die Packung das dann eine Unterbringung in geschlossener Psychiatrie für Ihn in Frage kommt. Das sind die §20 und §63 des Strafgestzbuches.

Das hört sich erstmal verdammt lächerlich an, aber das Oberziel ist, das aufdrängen von einer Zwangstherapie für diesen Täter.
Es darf nicht nur sein das Er das bisherige nur Urteil bestätigt bekommt beim Landdgericht, vielmehr musst Du Ihm oben drauf laden.

Wenn der nur eine Haftstrafe bekommt kann er sich im Knast sozusagen benehmen wie Er will. Macht Sport geht in der Wäscherei arbeiten prahlt mit seiner Gewaltdeliktverurteilung und steht deswegen in der Hirachie im knast noch zeihmlich weit oben. Nein Nein.
Versuche -so kann es ja auch gar nicht anders sein- dem Gericht klar zu machen das eine Resozialisierung dieses Täters nicht ohne Therapie in einer Anstalt möglich ist. Wenn Er im Knast zum "Dachdecker" (Knackiausdruck für Psychologen)
rutscht im Knast in der Hierachie und empfängt somit unter den knackis Demütigungen bzw. Schläge. Im Prinzip seines gleichen.
Aber bevor ER in den knast geht muss er in die geschlossene Psychiatrie.
Bis er dort igendwann mal wieder einen Persilschein vom dachdecker ausgestellt bekommt dauert sehr lange. Und danach gehts erst in die Haftstrafe.

Ich kann nicht beurteilen ob es in deinem Fall ausreichen wird Ihn dahin zu bringen. Wenn er Ersttäter ist, d.h. bisher nicht in Erscheinung getreten ist, wird es nichts.
Ist er bereits wegen Gewaltdelikten vorbestraft sieht es besser aus Ihn juristisch abzuschmieren.

Strategisch also vielleicht im zeugenstand so vorgehen. (so würde ich es machen!)

1. zuallerst bittest du um entschuldigung das du so aufgeregt bist, und erklärst dem gericht das du dir für deine zeugen vernehmung einen handzettel gemacht hast auf dem dinge stehen, die du dem gericht bezüglich des Strafverfahrens auf jedenfall sagen möchtest, weil du angst hast etwas wichtiges zu vergessen.

2. dem gericht nun alles schön erzählen - mit ner großen Portion Emotion- eben genau so wie es war.

3. dann ihm (dem Täter) aber vor dem richter und den anderen prozessbeteiligten verzeihen (verzeihen ist therapeutisch für dich sehr hilfreich, verzeihen heißt aber nicht das man etwas duldet. Der Täter wird irritiert sein)

4. und jetzt überzeugst Du ganz geschickt und unauffällig die berufsrichter
das der täter aufgrund seines verhaltens unbedingt therapeutische hilfe benötigt. du musst dies begründen: sein verhalten während der tat, Bsp. wie ein wild gewordenes Tier schlug er auf uns ein...,. Bsp. Er hatte solch einen Hass in den Augen, und du kannst diesen Blick nicht vergessen...seine Augen...voller hass...wie in einen wahnzustand war er gewesen... und so wieter. Er schreckt vor nichts zurück und hat dich nach der verhandlung im Amtsgericht bedroht und wieder mit diesen Angsteinflössendem Blick (Vielleicht kennet das landgericht diesen zwischenfall nicht)
Der Richter braucht einen Ansatz um Therapeutische Massnahmen für den Täter anzuordnen. Du musst Sie dem Gericht irgendwie liefern.
(die haftstrafe bekommt er sowieso)
Du kannst nichts besseres erreichen wenn am Ende über Ihn noch Psychologen und Gutachten entscheiden, weil das eine reine Willkür sein kann. Wenn Er doof ist, was ich glaube, fällt Er bei denen komplett durch dann werden die nächsten Jahre für Ihn unvergesslich erschwerend sein.

Du musst es schaffen. Glaube mir, Du musst dem Gericht glaubhaft rüber bringen das ein Mann der nachts einen Vater zusammenprügelt zum Dachdecker muss bevor Er in den knast kommt.
Du schaffst es!!
Suche Dir verbündete, jemanden der Dir hilft.
Alles Liebe
 
Nochmal für alle mit dem selben Problem:
War heut beim Arzt...aufgrund körperlicher/psychischer Verfassung erhalte ich ein Attest,da ich nicht vernehmungsfähig bin. Leider wird sich zumindest die Behandlung meiner dadurch entstandenen körperlichen Probleme noch eine ganze Weile hin ziehen.

Auf jeden Fall eine Hoffnung,für alle denen es ähnlich geht.
Dadurch wird dann auch meine erste Aussage beim Amtsgericht... für das Landgericht übernommen.Von daher hat er nicht mit Freispruch oder so zu rechnen,und mein Attest wirkt sich auch eher negativ aus,für ihn,in hinblick auf das Strafmaß.
 
Ja,nun zu meinem Abschlussbericht zur Verhandlung,12.09.08. Gestärkt von vielen Worten hatte ich mich soweit hinzugehen.
Am 10.9. lag dann ein Brief im Briefkasten.Termin aufgehoben..... WAS???????? Alle anderen haben ihn auch bekommen gehabt. Auf Anfrage des Opfers bei Gericht wurde mitgeteilt,dass Anwalt des Täters und Staatsanwalt kurzfristig im einvernehmen ihre Revisionen zurückgenommen haben.

Das wird einem dann feuchtfröhlich 2 Tage vor Termin mitgeteilt.
Man kämpft mit sich selbst,über Wochen,holt alles nochmal hoch...geht kaputt daran,holt sich Hilfe,um irgendwie doch noch ne Aussage hin zu bekommen und dann so was.

Ifch hasse dieses Rechtssystem.
 
Hallo eine Tragische sache was da vorgefallen ist. tut mir unentlich leid für dich nagut um deine Frage zu beantworten.

Frage bitte bei der Polizei nach ob du Psychologische unterstützung bekommen klannst, schildere denn grund bitte genauso wie hier. oder wende dich im Internet auf die Seite www.WEISSER- RING.de die werden dir auf alle fälle weiterhelfen.
der täter will das erreichen das du nicht aussagefähig bist ab da an wird ihn mehtr glauben gegeben als wie den opfer kannst mir glauben
wünsche viel kraft und alles gute für die Zukunft
 
Guten Tag

Mit großen Interesse habe ich diesen Vorgang gelesen.
Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich selbst zu Gericht geladen bin.

Ich war Zeugin (eine von vielen) einer Nötigug auf einer Schnellstraße zur Autobahn.
Zunächst sah ich eine Fahrt zweier Autos (4 Autos vor mir) um die Wette,(das heißt, der Überholer wollte vorgelassen werden, was der andere nicht tat)
dann da Zurücksetzen des Überholers hinter den anderen.

Dann das Vorsausen des Überholers, das überholen, das direkte Vorsetzen vor das andere beteiligte Auto..........und das aprupte Abbremsen.

Alle Autos kamen zum Stehen. (Vollbremsung)
Der Überholer sprang aus seinem Wagen und bedrohte den Genötigten
"Mach die Tür auf" Trat gegen die Tür, riß an der Autotür, immer wieder.

Ich konnte erkennen, daß der Mensch im Auto telefonierte.

Von hinten näherte sich rechts auf dem Standstreifen ein anderer Mann und versuchte ganz unauffällig die rechte Tür des Genötigten zu öffnen.

Das war richtig unheimlich.

Mittlerweile waren die Autos vor mir weggefahren und ich fuhr ca 2o Meter an das bedrängte Auto heran.

Ich dachte, der Angreifer soll ruhig sehen daß jemand dasteht und alles sieht.
Vielleicht wird er dadurch vernünftig und läßt ab.

Das tat er dann auch nach kurzer Zeit.
Der Genötigte und ich fuhren auf den Standstreifen, die Autos hinter mir waren weg.

Ich notierte meine Telefonnummer und ging zu dem genötigten Fahrzeug.
Klopfte.
Ich sah jetzt daß ein Mann im Auto saß.
Er wollte Tür und Fenster nicht öffnen.
Ich sagte laut ich sei Zeuge und er kam aus dem Auto.

Tage später rief er an und sagte er hätte den Vorgang zur Anklage gebracht.
Das war März 2010

Ich hörte nichts mehr.
Im Januar 2011 !!!!! plötzlich eine Vorladung zur Polizei wegen des Vorfalls.

Zu dieser Zeit wusste ich schon gar nicht mehr, was der Anlass zu dieser Nötigung gewesen war.
Dann erinnerte ich mich.

Den Täter konnte ich aber beim besten Willen nicht mehr beschreiben und nun stellte sich heraus, daß ich die einzige Zeugin bin.

Da haben wirs!!!

Letzte Woche die Ladung zur Gerichtsverhandlung.......und jetzt hab ich Schiss.

Der Nötiger ist Ausländer und hatte ein großes Agessionspotenzial. (und das Auto voll Familienangehöriger)

Wenn er aufgrund meiner Zeugenaussage bestraft, vielleicht (weil er weitere Vorstrafen hat) des Landes verwiesen wird, denkt er vielleicht an Rache.

Was mache ich dann?

Die Courage ist ein zweischneidiges Schwert.

Wo kommen wir hin, wenn jeder machen kann was er will?
Wo sind wir, wenn uns in der Not niemand mehr zu Hilfe kommt?

Andererseits
wer wird mir helfen wenn ich was aufs Maul kriege?
Was mach ich, wenn sich ein leichter Verfolgungswahn einstellt?

Die Gerichtsverhandlung ist am 23.03.2011
Gott helfe mir.

C.B.
 

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