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Hier ist kein Platz für mich

I_AM_POISONOUS

Mitglied
Ich hab nie einen Sinn in meinem Leben gesehen. Mein ganzes Leben wirkt auf mich einfach so deprimierend endlos ernüchternd. Ich vermisse es, mich zu ritzen und stehe wahrscheinlich kurz davor, wieder damit anzufangen, weil mir einfach etwas fehlt. Ich fühle mich so schrecklich alleine, schon seit Ewigkeiten. Ich vertraue niemandem und gehe prinzipiell davon aus, dass mir früher oder später sowieso alle in den Rücken fallen. Ein Spruch besagt ja, dass man sein Glück nicht auf Dingen aufbauen kann, die man hinterher verlieren kann - nur leider kann man alles verlieren und das macht mir Angst.
Das ist teilweise sogar ein Grund, wieso ich mich nicht wirklich bemühe, Freundschaftenzu Leuten, mit denen ich sympathisiere, aufzubauen - und Bemühungen sind da beimir wirklich notwendig, da ich ziemlich zurückhaltend bin, wenn es darum geht,auf andere zuzugehen. Aber das ist auch nicht das eigentliche Problem -immerhin gibt es genügend Leute, die sich mir zuwenden, ohne dass ich dafür meinen Teil beitragen muss. Aber unter diesen Leuten fühle ich mich auch soschrecklich einsam. Es gibt nichts, was das füllen kann. Ständig denke ich mir; du tust vielleicht so, als würdest du dazu gehören, aber du tust es einfach nicht, du bist anders. Und die Leute in meinem Alter (ich bin 16) haben doch wahrscheinlich ohnehin ganz andere Vorstellungen von "Freundschaft"als ich.
Ich stelle mir unter wahren Freunden Leute vor, die einen auffangen, wenn man fällt. Aber diese ganze Gesellschaft ist doch so etwas von oberflächlich. Ich habe das Gefühl, einige aus meinem Freundeskreis, welche ständig meinen wie sehr sie sich "lieben", können sich wahrscheinlich nicht mal wirklich leiden. Hinter jedermanns Rücken wird gelästert, also bin ich gar nicht überrascht, wenn ich plötzlich höre, dass der oder die - auch, wenn andere das an meiner Stelle wohl kaum erwartet hätten - negative Sachen über mich erzählt hat. Ist doch alles total normal bei der Jugend von heute. Man kann doch nicht malwissen, ob die eigenen Freunde einen mögen ... ich hab manchmal das Gefühl, dieTeenies um mich herum bauen sich Zweckfreundschaften auf, einfach um einengewissen "Status" zu erreichen oder ein Ticket für Partys zubekommen. Ständen da wirklich Gefühle von freundschaftlicher Zuneigung dahinter, würden sie doch kaum anfangen zu lästern, sobald einer von ihnen malnicht anwesend ist.
Und ich habe das Gefühl, dass ausgerechnet ich - eine der Wenigen, von denen man Ehrlichkeit erwarten kann - diejenige ist, die man am Meisten verletzt und der man noch am Ehesten in den Rücken fällt. Letztes Jahr haben mich meine damaligen sogenannten "Freunde" ohne jeglichen Grund einen Tag vor der Klassenfahrt aus ihrem Zimmer geschmissen und ein anderes Mädchen dafür einquartiert, obwohl schon seit Monaten geplant war, dass ich in dem Zimmer bin und sie mich quasi sogar darum angefleht haben. Ich hab die Welt nicht mehr verstanden. Ich hab in Facebook (!) gelesen, dass meine "Freunde" von heute auf morgen keine Lust mehr auf mich hatten. Das tat so weh. Ich hab dann einfach irgendein beliebiges Messer genommen und mich geritzt, bis die ganze Innenseite meines Unterarms hinterher eine einzige rotbraune Kruste war. Solche Sachen vergesse ich nicht.
Ich hab meinen Freunden noch nie im Leben Unrecht getan, aber wahrscheinlich ticke ich einfach komplett anders als die Menschen, mit denen ich zu tun habe. Außerdemkann ich mit meinen "Freunden", welche ich wohl eher als Bekannte empfinde, überhaupt nichts teilen. Sie verstehen kein Englisch (nicht, dass ich ihnen mal sagen könnte: hör dir mal das Lied an, das hat einen super Text), sie mögen 'meine' Sendungen nicht, sind so der Typ "Bücherhasser" ... es ist ja total okay, wenn man seine eigene Meinung hat und die sich dann öfters mal von meiner unterscheidet. Aber mit meinen Freunden habe ich gar nichts gemeinsam. Ich kann nie wirklich mit ihnen über Dinge reden, die mich interessieren und/oder bewegen, versteht ihr? Ich versuche das ja mit Bekanntschaften aus dem Internet auszugleichen, aber allmählich schränken mirmeine Eltern auch meine Internetzeiten ein, was für noch mehr Einsamkeit sorgt.
Außerdem verletzt es mich, dass ich das Gefühl habe, dass mich niemand mag. Ich habe das Gefühl, dass sich alle nur mit mir schmücken wollen, weil ich nicht gerade hässlich bin. Neulich - mag vielleicht leicht lächerlich klingen, aber egal -hatte ich einen kleinen Pickel, der an mir eben sofort aufgefallen ist, weil ich sehr selten einen habe. Da meinte eine Freundin von mir so: "Du bist ja doch nicht so perfekt, wie ich dachte." Das hat so wehgetan ... weil das irgendwo schon mein Gefühl bestätigt hat, nur wegen meiner Optik gemocht zuwerden. Früher wurde ich nämlich andauernd als hässlich betitelt und alle haben mich gemieden wie ein ekelhaftes Insekt. Und jetzt ist bei beidem das totale Gegenteil der Fall. Meine Person hat anscheinend nie interessiert ...
Andere Teenies gehen feiern und haben Spaß. Ich bin dabei, mache dasselbe wie sie, denn wenn ich wieder alleine Zuhause hocke (was mal jahrelang der Fall war), fühle ich mich noch viel einsamer und total zurückgelassen … aber ich denke mir dann manchmal: Das soll schon alles gewesen sein? Ich weiß nicht, worin ich eine „Erfüllung“ in meinem Leben finden soll. Ich hab keine Ahnung, ob ich das hier verständlich geschildert habe. Danke an jeden, der sich das hierdurchgelesen hat und vielleicht eine Antwort abgeben will. Ich bin mittlerweile wieder kurz davor, mich in eine Depression zu stürzen, ich spüre das. Wenn mich jemand fragen würde, wieso ich nicht glücklich bin, würde ich einfach sagen, dass ich keinen Grund dazu habe.
 
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A

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Re: Hier ist kein Platz für mich
Für mich ist auf dieser Welt zumindest innerhalb der Zivilisation auch kein Platz, daher habe ich beschlossen ihr (der Zivilisation) den Rücken zukehren.
Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen,jetzt bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Platz.
Diese Welt aber so wie sie ist gibt mir nichts.

Ich weiß das dir dies nicht weiterhilft, aber so weißt du zumindest das es vielen Menschen so geht wie dir, wenn auch die meisten sich ihrem Schicksal fügen, ich nicht.
Du solltest darüber nachdenken was dich erfüllen könnte,etwas was dir Freude bereitet.
Nur an Dingen wie Suizid solltest du nicht denken.

Mit 16 jahren bist du noch sehr jung und hast zumindest theoretisch noch alle Möglichkeiten, nutze sie.
Vor allem aber lasse dir nichts einreden, höre auf dich selbst und verlasse dich auf deine Fähigkeiten und deinem Intstinkt.
 
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Hallo,

das was du suchst, was deine Seele sucht ist im grunde genommen das, was jeder Mensch sucht, viele es aber nicht zugeben, oder den schrei ihrer seele betäuben mit den verschiedensten dingen. Süchte, Triebe, Tv, Pc, Hobbies, materielle Güter...und einiges mehr. Manches davon ist nicht unbedingt als schlecht einzustufen, wenn es jedoch das Wahre ersetzen soll, dann kann es das nicht und Friede stellt sich nicht, sondern die innere Leere bleibt. Was jeder Mensch braucht ist Liebe, angenommen sein mit jeder seite, die man hat. Auch die nicht so angenehmen und gerade diese. Bedingungslose Liebe und Annahme; Vertrauen zu dem Gegenüber und die feste Gewissheit nicht verlassen zu werden... Das kann auf Dauer nichts erfüllen, außer Gott selbst, der diese Sehnsucht in uns hineingelegt hat. Niemand außer ihm kann diese Bedürfnisse eines Menschen in diesem Maße erfüllen.

Viele wollen nichts von ihm wissen, weil sie sich einfach durch die Umstände des Lebens haben blenden lassen und alles was ihnen widerfährt auf Gott schieben, bzw. alles Üble was ihnen widerfährt. Gutes wird oft gar nicht beachtet. Das, was wirklich von ihm kommt.

Aber Gott ist nicht der Urheber des Bösen. Er ist ganz anders. Er liebt bedingungslos, nimmt jeden an, der zu ihm kommt, selbst die, welche sich gegen ihn entscheiden liebt er und straft sie nicht. Auch wenn dies oft anders erzählt wird. Hast du schon einmal von Jesus gehört? Wenn ja, meinst du, dass er den Menschen böses tat, sie krank gemacht hat, ihnen böses gewünscht hat, sie gestraft hat...Nein, sicher nicht. Er hat die Menschen gesättigt, geheilt, befreit, ihnen verziehen... Und er sagte, wer mich sieht, sieht den Vater. Und so ist Gott. Sein Sohn hat ihn uns dargestellt.

Jesus kam auf diese Erde, uns zu zeigen wie Gott wirklich ist. Damit wir die Wahrheit erkennen können. Er gab sogar sein Leben, und zu zeigen, wie sehr er die Menschen liebt. Gott selbst kam auf diese Erde. Ja, das klingt so unglaublich, dass nur wer es glaubt, es auch erfahren kann, dass es stimmt. Jesus starb für uns, aber er ist auferstanden und lebt. Und nicht nur das, er ist auch zu finden. Er offenbart sich jedem, der es ernsthaft will. Er kennt uns und unser Herz. Aber das beste ist, dass er nicht weit weg ist,.sondern allezeit da, ganz nahe. Doch nur, die ihn auch in ihr leben hineinlassen werden ihn auch erleben. Wer ihn annimmt, wird nie mehr seine Seele mit anderen Dingen befriedigen müssen.Er ist die Antwort. Er liebt dich bedingungslos, nimmt dich an mit all deinen Seiten. Er wendet auch niemals von Dir ab. Er lässt dich nicht im Stich. Er verschließt niemals seine Ohren für dich. Selbst, wenn du ihm die dümmsten sachen erzählen würdest. Gott ist für dich. Er betrügt dich nicht, hintergeht dich nicht, hält nur das beste von dir.

Wenn du willst kannst du ihn kennenlernen. Es ist so einfach. Sprich mit ihm, wie es dir am Herzen ist. Glaube, dass er
da ist bei dir. Mit Gott sprechen heißt beten. Aber keine vorgefertigten Gebete, sondern dass, was dir auf der Seele liegt. Sag es ihm frei heraus, so wie du bist. Wie du mit deinem besten Freund reden würdest. Du wirst erfahren, dass er da ist. Du wirst merken, dass du nicht alleine bist. Lade Jesus in dein Leben ein, bitte ihn, in dein Herz zu kommen, bei dir zu wohnen. Und dann fange an eine persönliche Beziehung zu ihm zu bauen, indem du regelmäßig mit ihm sprichst. Um ihn besser kennen zu lernen lies die Bibel (anfangs das Neue Testament) Du wirst seine Liebe zu dir erkennen und wessen, wie Gott denkt über dich. Lass ihn die Quelle deines Lebens sein. Du wirst erleben, wie er den Hunger deiner seele stillt. Und dann wird das, was Menschen dir bewusst oder unbewusst antun nicht so gewichtig sein. Wenn du weißt, wie sehr Gott dich liebt kann dir nichts mehr schaden. Im Gegenteil, du wirst anderen verzeihen können und denen die Gott brauchen erzählen können, dass er sie auch liebt. Denn dass ist es was Gott will, dass jeder Mensch erkennt, dsss Gott sie liebt.

Ich habe es so erlebt und viele andere die ich kenne auch. Je länger man mit Gott geht, umso mehr erkennt man ihn und seine Wege. Das er wahrhaft gut ist.

Solltest du dich für ihn entscheiden, dann bitte ihn,.dass er dich zu Menschen führt, die ihn auch kennen und lieben. Denn keiner soll alleine diesen Weg des Glaubens gehen.

Alles Gute

Christine
 
Das Einzige, bei dem ich wirklich das Gefühl habe, dass es mich erfüllt, sind Konzerte meiner Lieblingsmetalbands. Allerdings sind die wegen des Preises und der oftmaligen Entfernung eine Seltenheit. Das ist praktisch das Einzige, was mir zeigt, dass das Leben doch wirklich SCHÖN im wahrsten Sinne des Wortes sein kann und zudem das Einzige, was meinen Charakter wirklich anspricht. ^^ Ansonsten interessere ich mich lediglich für Geschichten - in Formen von Sendungen, Büchern und manchmal auch Filmen. Das Leben anderer, wenn auch fiktiver Personen, zu beobachten, scheint mir interessanter als mein eigenes zu leben. | Ich wünschte manchmal wirklich, ich wäre gläubig. Ich glaube, wenn man mich hypnotisieren könnte und ich danach für immer der festen Überzeugung wäre, dass es eine gute Übermacht gibt, die mich bedingungslos liebt, 100% wie ich bin, dann würde ich das mit mir machen lassen. Tatsache ist nur, dass mich Glaube nicht berührt. Mich berührt eher, dass andere dieses Glück erleben können und so das Gefühl befriedigen, was mich andauernd plagt. Aber ich gebe nichts auf solche Dinge ... Glück für die, die es glauben. Ich hätte ja am Ende noch das Gefühl, mich selbst damit zu belügen. Naja. Keine Ahnung, was ich dazu noch sagen soll.
 

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