Definition->Sanktion und Definition->Konsequenz...auch wieder extra für Dich aus einem 'Fremdwörterlexikon', damit auch alles perfekt ist, und auch DU nix missverstehen kannst und falsch interpretierst, bzw. Bedeutungen von Wörtern miteinander verwechselst:
Sank-ti-on [-'t ̮sjoːn] die; -, -en 1. nur Pl; Sanktionen (gegen jemanden/etwas) Maßnahmen, mit denen man versucht, eine Person, einen Staat, einen Betrieb o. Ä. zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen
2. meist Sg, geschr; die offizielle Zustimmung einer Behörde od. Institution ≈ Billigung, Erlaubnis
Da stösst bei mir schon das Wort zwingen auf. Und Menschen zu etwas zu zwingen halte ich für grundsätzlich falsch. NÄMLICH: u.a. DER Menschlichkeit wegen .. GEEENAU !!!
Ich wusste gar nicht, dass man gezwungen wird, den Termin beim Jobcenter wahrzunehmen. Wie läuft das genau ab? Bricht da 10 Minuten nachdem der Termin über der Zeit ist, die Polizei deine Tür auf und nimmt dich mit? Das wäre "
zwingen".
Eigentlich beziehst dich doch vielmehr auf die evtl. Kürzungen von Leistungen ohne Gegenleistung. Ich finde da ist "zwingen" das falsche Wort. Wenn ich einem Jungen in der Schule täglich sein Pausenbrot abnehme und er gibt mir plötzlich an einem Tag sein Brot nicht mehr freiwillig.
Zwingt er mich dann auch dazu mir das Pausenbrot mit Gewalt zu holen? Ist das tatsächlich meine überzeugte Auslegung von "Zwang"? Weil ich Zwanghaft darauf bestehe, unrechtmäßig weiter etwas zu bekommen worauf ich kein Anrecht habe!
Und z.B. auch aus dem Grund weil im Artikel 1 Abs. 1 im GG steht: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar.' Wir sind freie Menschen !!!
Stimmt. Du kannst ja auch entscheiden
nicht hinzugehen, oder?
Ob eine Sanktion folgt, liegt in der Macht derer, die eben dieselbige haben, zu entscheiden, ob eine Sanktion verhängt wird.
Während du die Möglichkeit hast, juristisch dagegen vor zu gehen. Und wenn die ganze Geschichte ja gegen das Grundgesetz verstößt dürfte man letztendlich keine Probleme mit dessen Ausgang haben.
Ich halte es für falsch, daß gut qualifizierte, intelligente Menschen jeden minderwertigen, unwürdigen Job annehmen müssen! Ich finde es okay, wenn Menschen solch einen Job ablehnen
Ich finde das auch okay, aber irgendwann ist kein job mehr da der noch nicht abgelehnt wurde. Dieser Mensch hat allerdings immer noch keinen job. Und dann? Nutzt ihm dann die von dir beschriebene Qualifikation und Intelligenz noch etwas? Er rutscht in Hartz IV. Ob dieser Mensch tatsächlich sanktioniert werden würde weiss ich nicht.
Ich finde es okay, ... daß wenn man eine bestimmte Frist hat, einen Antrag auszufüllen, und diese überschreitet, daß man dann eben das, was man beantragen wollte nicht bekommt. Denn das hat man dann ja selbst verschuldet
Das sehe ich genauso.
Jeder Arbeitssuchende sollte zu Beginn der Bedürftigkeit, also wenn man das 1. Mal den Antrag stellt, und sich somit als arbeitssuchend meldet, (wie früher auch, also bevor es HartzIV gab) eine Unterstützung bekommen, die 65% des deutschen (netto) Durchschnittslohns ausmachen.
Also mitunter mehr als ALG I ? Na, da möchte wohl dann jeder hin.
Das erste Mal sollte eine Kürzung dieses Betrages erfolgen, nachdem man entweder 6 Monate selbst keinen Job gefunden hat
Ganz ehrlich: wie soll ich bitte deine Beiträge Ernst nehmen? Weiter oben und schon viele Seiten zuvor sprichst du dich gegen
jede Sanktion aus und bist für totale Selbstbestimmung. Und nun möchtest du Leute sanktionieren weil sie innerhalb von 6 Monaten ( plus vorher die variable ALG I Zeit ) nicht selbständig einen job gefunden haben?
Da bin ich weitaus harmloser. Ich würde niemandem das Hartz IV streichen bloß weil er selbst nicht aus eigener Kraft etwas fand.
Jedenfalls finde ich, daß man das, was man als Arbeistssuchender als Unterstützung bekommt, gestaffelt werden sollte. Daß diese Menschen jede erdenkliche Hilfe zur Verbesserung und Weiterbildung bekommen, notfalls auch noch schulische.
Im Ernst jetzt, ich halte eine solche Staffelung für sehr gefährlich. Viele, zb. Rhenus predigen hier, dass wir nahezu Vollbeschäftigung hätten, oder anders ausgedrückt, es existiert nicht für jeden eine Arbeitsstelle. Wenn dem tatsächlich so ist, müssten logischerweise nachdem alle jobs abgedeckt wurden, immer noch Menschen ohne Arbeit sein. Was möchtest du diesen genau vorwerfen? Möchtest du diese Sanktionieren bloß weil sie das Pech haben, die letzten Kekse in der Dose zu sein? Wie möchtest du das vor ihnen erklären?
Oh Gott, jetzt höre ich mich schon genauso an...^^
Eure Gehirnwäsche trägt langsam Früchte.
Sollte sich aber herauskristallisieren, daß ein Mensch sich als Arbeitssuchender und einschliesslich Bezieher dieser Leistungen, wahrhaftig als unwillig herausstellt, dann sollte man ihn innerhalb von 3 Jahren nach Beginn der Leistungsauszahlung nach und nach auf den jetzigen HartzIV-Satz herunterstufen (den Namen HartzIV aber bitte weglassen - es sollte gar keine Änderung der Bezeichnung geben). DAS fänd ich fair. Dann leben diese Menschen zu Recht ein Leben am Existenzminimum.Aber vorher sollte JEDER die bestmögliche Hilfe bekommen. Und ich denke das wäre in unserem Staat machbar.
Das deckt jetzt wieder vielmehr meine Meinung. Etwas anderes habe ich doch nie gesagt. Es wurde nie behauptet, Leuten das Geld zu streichen welche sich Bemühungen und/oder unverschuldet in eine solche Situation geraten sind. Manchmal frage ich mich, was ihr genau in meine Beiträge hineininterpretiert.