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Hetze gegen Hartz IV Empfänger

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Hallo Rose,

das Problem ist das einige hier so tun, als würde es diese Kategorie nicht geben. Sie werden einfach ausgeblendet indem pauschal gesagt wird, jeder Hartz IV Empfänger sei eine arme Socke, welche unverschuldet in eine solche Situation gerutscht sei. Also braucht es ja auch irgendwo ein Gegengewicht, damit man sich realistischerweise irgendwo auf dem Weg zueinander treffen kann.

Aber dem nicht genug, muss man sich jetzt hier auch noch anhören, dass sie sich noch zusätzlich ein Fleißkärtchen verdient haben, da sie Deutschland den A**** retten. Worin genau, habe ich nicht verstanden. Aber das scheint auch nicht wesentlich zu sein, die entsprechende Autorin hatte auf diese Rückfrage ebenfalls keine Antwort.

Mit "Neid" wie hier manche glauben, hat dies eher weniger zu tun. Vielmehr mit Unverständnis und Verärgerung.
Aber auf der anderen Seite könnte man hier durchaus behaupten, das getroffene Hunde bellen. Sonst würden sich nicht immer die gleichen direkt angesprochen fühlen. So ist das anscheinend wenn der Schuh wie angegossen passt. Und diesen zieht man sich ja bekanntermaßen immer schön selbst an.

Das ist nicht nett Portion Control,
hier eine Bedürftigkeit anhand von Vorurteilen anzunehmen.
Musst mal schauen, welche Unternehmer und Gutsittuierte, sich mittlerweile um diesen Sozialdarwinismus sorgen.
Leider vermisse ich noch die Geistige Elite unseres Landes, die in anderen Epochen sich längst zu Wort gemeldet hätten.
Ist das ein Zeichen der umsich greifenden Dekadenz?

Hartz4 ginge auch dich an, weil dein Lohn sinkt.
Hartz4 Leute können sich nicht wehren, weil sie von der Gesellschaft verachtet, von den Gewerkschaften vergessen und von der Politik, weil sie sich nicht wehren oder wählen, als Wählerpotential nicht wahrgenommen werden.

Weißt du, im Moment stehen die Hartz4 Leute vor dem Abgrund, dahinter die Rentner und Chronisch Kranken, gemischt mit Arbeitnehmern mit Hungerlöhnen.
Wo stehst du in dieser Schlange?
Trau dich, schau mal an denen vorbei, die du verachtest.
Doch nicht erschrecken, wenn der Abgrund so nah ist! 😉
 
Aber auf der anderen Seite könnte man hier durchaus behaupten, das getroffene Hunde bellen. Sonst würden sich nicht immer die gleichen direkt angesprochen fühlen. So ist das anscheinend wenn der Schuh wie angegossen passt. Und diesen zieht man sich ja bekanntermaßen immer schön selbst an.

Stimmt. Es sind immer die gleichen die sich über Hartzler das Maul zerreißen weil sie vor Neid zerfressen garnicht anders können.
 
Nicht zu vergessen, dass die Firma ja zunächst einmal erhebliche Investitionen tätigen musste, damit so ein "Depp" überhaupt die Möglichkeit erhält seinen Hintern in die Kanzel eines LKW zu schieben um Aufträge zu erledigen, welche die Firma an Land gezogen hat und nicht zu vergessen die ständigen Investitionen der Firma, um die Karre am Rollen zu halten .....
In einem klassischen Geschäftsmodell trägt nun mal die Firma das Risiko ..... und kann sich daher auch berechtigter Weise den Gewinn einstreichen.

Endlich ein realistischer Beitrag, danke.
Der Arbeitgeber ist immer der "Sklaventreiber".
Das ist der Blick mit den Scheuklappen und ich versteh das auch.
Es wird großzügig ausgeblendet, wer das Risiko trägt.
Obwohl man sich dessen sehr wohl bewusst ist, sonst würden ja mehr Leute den A... heben und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.
Gründerförderungen und Unterstützungen gibts mehr als genug, da gibts keine Ausrede.
Man muß nur wollen und sich bewusst sein, daß bei Selbstständigkeit eine 40-Std./Woche nur ein ferner Traum ist.


Du spricht von Investitionen.... Nun das hat doch, je nach Glauben, der Herrgott getan, oder wer hat den Kies und Sand geschaffen?

Da wird ein Bodenschatz geborgen, der doch zumindest je nach Recht aber auf alle Fälle ethisch, auch der Allgemeinheit gehört. Somit auch den Hartz4 Leuten...

Der Herrgott hat´s hingebaut, aber die Steinbrüche gehören der Firma und sonst niemand.
Und die Liegenschaften wurden nicht vom Herrgott verlost oder verschenkt sondern von meinen Vorfahren scheibchenweise zusammengekauft.
Und zwar nur mit harter Arbeit.
Dafür bin ich sehr dankbar und sehe es auch als Verpflichtung.
Irgendwann wird´s mein Sohnemann oder meine Tochter oder beide gemeinsam weiterführen, und dann will ich mit gutem Gewissen einen gesunden, profitablen Betrieb übergeben.
Wie´s der von dir angesprochene Herrgott wohl im Sinn hatte, dem Volk mit bestmöglichem Material und guter Arbeit bei Straßen- u. Hausbau zu dienen.
 
Das mit dem Risiko das nur der Arbeitgeber tragen soll find ich gut.🙂 Diese vielen Schlecker-Mitarbeiterin haben ja gar keines.
 
Es wird großzügig ausgeblendet, wer das Risiko trägt.

Jammer jammer...und das rechtfertigt den AN abzuzocken der ja angeblich kein Risiko hätte.

Obwohl man sich dessen sehr wohl bewusst ist, sonst würden ja mehr Leute den A... heben und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Gründerförderungen und Unterstützungen gibts mehr als genug, da gibts keine Ausrede.

Das sagt ausgerechnet die Richtige die sich ins gemachte Nest gesetzt hat und sich keinen Kopf darüber zerbrechen musste ob das theoretische Konzept auch in der Praxis Früchte tragen könnte. Selbst das Konzept musstest du dir nichtmal überlegen. Es war ja alles schon da. Du hattest im Gegensatz zu vielen anderen die Gewissheit wo du beruflich landest und Unternehmerin wirst. Alle anderen können nur hoffen das sie es schaffen könnten und brauchen dazu erstmal die passende Idee. So einfach wie du haben es nur Leute die ebenfalls ins Unternehmen geboren wurden, wo alle Voraussetzungen schon da waren. Leute die selbst ein Unternehmen gründen bekommen auch nicht Vorerfahrungen mit auf den Weg.
Übrigens kommt noch hinzu das du kein Startkapital brauchtest, es war ja alles schon da.
 
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Der Arbeitgeber ist immer der "Sklaventreiber".
Das ist der Blick mit den Scheuklappen und ich versteh das auch.
Es wird großzügig ausgeblendet, wer das Risiko trägt.
Obwohl man sich dessen sehr wohl bewusst ist, sonst würden ja mehr Leute den A... heben und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.
Gründerförderungen und Unterstützungen gibts mehr als genug, da gibts keine Ausrede.
Man muß nur wollen und sich bewusst sein, daß bei Selbstständigkeit eine 40-Std./Woche nur ein ferner Traum ist.
Ich bin ja auch "sporadischer Arbeitgeber", und "mein Sklave" steht unter 20 € á Stunde erst gar nicht auf. 🙄

Ein Beispiel, dass jeder das Recht hat, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Den Rest kann ich unterschreiben, und wenn du als Selbständiger in Not gerätst, bekommst du vom Staat gar nix, außer du meldest das Gewerbe ab.
 
Ich weiß nicht, was ihr habt, sorry.
Wenn man als Unternehmer scheitert, wird man vom Sozialstaat aufgefangen.
Wenn man als Arbeitnehmer scheitert, ebenfalls.
Warum soll jetzt der Unternehmer ein größeres Risiko haben?

Gut als Kleinunternehmer steht man mit seinem eigenen Kapital stramm aber es war ja auch die eigene Entscheidung und außerdem gibt’s noch so etwas wie INSOLVENSVERFAHREN. Sehe da wirklich kein Grund sich ungerecht behandelt zu fühlen. „Ich trage das Risiko“ ähm nein. Man erfüllt seinen Traum und hat kein Risiko. Anstatt sich einen goldenen Föhn zu kaufen, investiert man lieber – eigene Entscheidung.

Den Rest kann ich unterschreiben, und wenn du als Selbständiger in Not gerätst, bekommst du vom Staat gar nix, außer du meldest das Gewerbe ab.

Das ist doch selbstverständlich, wenn man scheitert. Alles andere wäre genauso irrsinnig wie vom Steuerzahler bezahlte BESCHÄFTIGUNGEN.🙄
 
Das ist doch selbstverständlich, wenn man scheitert. Alles andere wäre genauso irrsinnig wie vom Steuerzahler bezahlte BESCHÄFTIGUNGEN.🙄
Ja, man ist auch bescheuert, dass man keine Bank aufmacht. 🙄

Egal, wollte nicht vom Thema abschweifen, das da heißt: Hetze gg. Minderheiten.
 
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