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Henna

Henna3001

Neues Mitglied
Hallo in die Runde. Ich bin neu hier, habe einen Weg gesucht, um mir und anderen den Raum zu geben, über ein Thema zu reden, welches schwierig ist, womit jeder anders und individuell umgeht, aber trotzdem uns alle betrifft: Verlust / Angst / Trauer
Ich habe viel Erfahrung damit. Meinen Papa durfte ich durch seine Krankheit begleiten, bis er 2020 starb. Mein Mann hat mich 2023 beschissen, belogen und mir gedroht, das ganze nach fast 20 gemeinsamen Jahren, auch das habe ich - sogar gut überwunden.
Aber Vorgestern ist die Welt für mich stehen geblieben. Ein Schmerz, der so groß ist, dass es nicht auszuhalten ist. Meine über alles geliebte Hündin HENNA musste ich für immer gehen lassen. Sie war fast 14,5 Jahre an meiner Seite, hat alles mit mir erlebt, was ein glückliches Hundeleben ausmacht. Sie ist meine beste Freundin, meine Familie, mein Herz, meine Seele, mein Grund, in der Früh aufzustehen und der Sinn, abends heim zu kommen, meine Motivation, auch in schlechten Zeiten, nach vorne zu schauen, mein Trost in schweren Stunden, mein Spaßvogel, die mich immer zum lachen bringt, meine Stinkemaus, deren Pups ein ganzes Haus lahm legen kann, Henna war und ist mein Leben: meine Vergangenheit - meine Gegenwart - aber nun nicht mehr meine Zukunft.
Das Haus ist leer, es ist schwer auszuhalten. Es wäre irrsinnig gewesen, zu glauben, ihr Leben wäre endlich, aber dass ich dann doch so schnell entscheiden musste, sie gehen zu lassen, das war Überforderung pur. Und nun kommen so Gedanken, wie: hätten wir nur mehr Zeit gemeinsam gehabt, habe ich genug für sie getan, wie soll ich ohne sie weitermachen? Jede Sekunde fühlt sich so schwer an. Mein Herz ist gebrochen. Alles bisher erlebte, war ein Spaziergang gegen das aktuell hier.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Henna3001,

schau mal hier: Henna. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das tut mir leid, was du alles die letzte Zeit mitmachen musstest .
Und ganz besonders kann ich nachvollziehen, wie es durchschauen dem Verlust deiner Hündin geht.
Ich hab auch 4 Hunde und sie sind mein ein und alles . Jemand der keine Hunde hat kann das nicht verstehen. Sie sind mehr als nur Tiere, sie sind Seelenverwandte, ein Teil von uns . Und wenn sie gehen, dann geht ein Teil von unserem Herz mit.
Lass dich unbekannterweise mal drücken.
Deine Hündin hat bestimmt ein wunderschönes Leben bei und mit dir gehabt so liebevoll wie du über sie schreibst. Der letzte Liebesdienst an sie war sie nicht leiden zu lassen . Dafür wird sie dir immer dankbar sein.
Nimm dir die Zeit zu trauern die du brauchst. Der Schmerz wird nachlassen , aber vergehen wird er nie.
Und irgendwann, da bin ich ganz fest davon überzeugt , werden wir mit unseren Seelenhunden wieder eins sein.
 
Tut mir sehr leid für dich.
Die Trauer um ein geliebtes Haustier kann genauso heftig sein wie die Trauer um einen geliebten Menschen, und so darfst du mit dir selbst auch liebevoll und fürsorglich umgehen in dieser schwierigen Zeit.
Alles Gute!
 

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