Ich war mal in einer EA Gruppe innerhalb einer Klinik die für Besucher zugänglich war. Es war auch einmal einer mit Borderline dabei dessen Gruppe ausgefallen war, ja das ist nochmal etwas anders und heftig. Aber er hatte sich gut im Griff und auch gesagt er hält sich zurück weil die anderen das nicht verstehen können und eher belastet.
Was nütz es für das echte Leben nach einem Klinik Aufenthalt, wenn einen die Gruppenmitglieder verstehen.
Nicht das aussprechen was dazu führt von andern Menschen so gesehen zu werden wie man sich verhält und eben ist.
Und was andre in der Familie durch eigen Diagnosen sind, das als ( ich kann ja nicht anders ) zu nutzen.
Um damit zu sagen die sind Schuld, kann ja nichts dafür.
Wurde ja so erzogen, nur niemand muss so bleiben wie er erzogen wurde, hat man dir das nie gesagt?
Es gibt keine Schuld, nur Verantwortung.
Warum gibst du deine Verantwortung für dich, an die Vergangenheit deiner Familie und Eltern ab.
Was sollte sich dadurch für dich ändern, und wie?
Viele Menschen fühlen sich schuldig und weisen die Verantwortung für ihre Situation auf andere zurück, was sie in eine Opferrolle versetzt.
Menschen, die sich als Opfer sehen, fühlen sich oft als verletzlich und haben Schwierigkeiten, ihre eigene Situation zu ändern.
Dies kann dazu führen, dass Menschen sich bewusst oder unbewusst in eine Opferrolle einnehmen, um sich von der Verantwortung für ihre Situation zu befreien.
Langfristig sind mit dem Opferstatus keine Vorteile verbunden, denn Zuwendung und Mitgefühl wandeln sich bei den Mitmenschen auf Dauer in Mitleid, Ungeduld und Ablehnung.