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Heiß kalt - was soll ich davon halten?

Grundsätzlich hast du aber recht, wir haben unterschiedliche Bedürfnisse.

Die Frage ist halt, wie wir die unter einen Hut bringen, weil es im Moment so ist, dass wir tatsächlich auf sein Distanz-Bedürfnis eingehen, aber nicht auf mein Nähe-Bedürfnis.


Ok ich versuch mal wirklich was hilfreiches zu posten. Mein Ex hatte das selbe Problem wie ihr beide, nur nicht so krass, weil ich meine "me-Time" auf Kompromiss Basis in gemeinsamer Wohnung genommen habe. (was ein großer Fehler war)

Ich selbst brauche viel viel Ruhe und Zeit für mich wo ich meinen Partner oder sonstwen (gilt für alle Menschen in meinem Umfeld) nicht sehen oder hören möchte.

Das hat sicher andere Gründe als bei deinem jetzigen Freund. Allerdings hat er dir doch gesagt es hat nichts mit dir zu tun. Es gibt Dinge, wo man keinen Kompromiss finden kann, weil es vielleicht schaden würde. (mindestens einen von euch)

Jetzt sitzt man da, ist schwer verliebt und hat das Problem. Ich versteh dich da. Aber wenn es dir nicht gut tut, und du einen Partner brauchst der das selbe "Zusammensein" Bedürfnisse hat wie du, dann solltest du dich von diesem Mann trennen. Ihr seid noch nicht lange zusammen. Du bist noch nicht lange von deinem Ex getrennt.

Du findest bestimmt noch einen lieben Mann mit dem es funktioniert. Und lass es erstmal langsam angehen bevor man sich in was reinstürzt wo man später nicht mehr so einfach rauskommt. Du hast doch Zeit.
 
Hat er genug von seiner Me-Time (was von ein paar Tagen bis zu einem Monat dauern kann) ist er wieder "normal" verfügbar und für mich da.

Ich bin selbst ein Mensch, der viel Zeit für sich braucht, aber das wäre mir doch zu viel des Guten. Und nicht das, was ich unter einer Partnerschaft verstehe.

Was mich auch stören würde: Du bist ja praktisch immer in der Warteschleife, wann er wieder "verfügbar" ist. Es wäre anders, wenn Ihr feste Zeiten vereinbaren könntet - z.B. ein Beziehungstag und dann wieder ein Tag, an dem jeder macht, was er will.

Ich würde aber ganz sicher nicht einen Monat lang darauf warten, dass ein Mann wieder geneigt ist, sich mir zuzuwenden.

Dein Nähebedürfnis wiegt genausoviel wie sein Bedürfnis nach Distanz. Wenn Ihr da keinen Kompromiss findet, muss einer immer zurückstecken, und das ist auf Dauer nicht gut.
 
Willkommen im Forum 🌷
Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich ihn nicht verlassen will. Was kann ich tun, um in dieser Beziehung weniger zu leiden? Gibt es hier vielleicht Frauen mit ähnlichen Erfahrungen?
Nichts kannst Du machen, um weniger zu leiden.
Ihr habt unterschiedliche Bedürfnisse.
Ich habe auch mal gedacht, ich wäre so wie Dein Freund.
Bis ich meinen Mann traf, mit dem ich vom ersten Moment an unzertrennlich war.

Du musst das wissen, ob Du das aushältst, ändern kannst Du ihn nicht. Nur Dich.
 
Einfache Akzeptanz für die Bedürfnisse des Mannes wäre schön.
Nicht einengen, kein Klammern und Freiraum lassen. Solang er dir damit nicht schadet.
Das sollte immer Prämisse sein, dem anderen nicht zu schaden.
 
Derjenige, der in einer Beziehung mehr Zeit für sich und mehr Distanz braucht, ist im Endeffekt immer der, der dann über Nähe und Distanz entscheidet. Und derjenige, der mehr Nähe braucht, ist derjenige, der immerzu wartet, dass er dran ist. Selbst wenn du diese "Wartezeit" mit etwas anderem füllst, wartest du doch irgendwie.
Was helfen kann, ist sehr offene klare Kommunikation. Und auch feste Absprachen. z.B. feste Termine ausmachen, zu denen ihr euch dann auch seht. so haben wir das am Anfang auch gemacht...
Er scheint dich ja nicht zurückzuweisen, denn er ist ja auch in seiner Me-Time für dich da, wenn du ihn brauchst. Das finde ich schon mal positiv, das heißt er verschwindet nicht völlig auf Tauchstation.

Ihr könnt so ein Gespräch auch moderiert führen, z.B. bei einer Paartherapie. Ich finde, sowas kann man auch machen, damit ein solch grundsätzliches Gespräch gut läuft und man nicht aneinander vorbeiredet. Allerdings hat das natürlich den Beigeschmack von "Wir brauchen eine Therapie, weil wir alleine nicht mehr klar kommen." Aber ich bin eh eine Verfechterin von: Im Zweifel rede ich mit einem Profi und lasse mir da helfen.
Im Endeffekt triggert er mit seinem Rückzug ständig deine Verlustangst, ob er das will oder nicht. Was du tun kannst - also du selbst für DICH - ist auch an diesen Verlustängsten arbeiten, dir anschauen, ob es möglicherweise bei Dir da ein Muster gibt (wie war das z.B. vorher?) und ähnliches. Auch das kann man mit einem Profi tun
Wenn du dich nicht trennen willst, gibt es eigentlich für dich, um damit besser umgehen zu können, nur die Möglichkeit, an DEINEM Umgang damit zu arbeiten. Aber da musst du eben aufpassen, dass du nicht in die ständige Warteposition kommst. Wenn er wieder auftaucht, bist du bereit und stehst parat... Und zusammen könnt ihr natürlich fixe Verabredungen ausmachen, wann ihr euch das nächste Mal seht. Auch dann stehst du nicht in der ständige Warteposition auf Abruf bereit.
 
Derjenige, der in einer Beziehung mehr Zeit für sich und mehr Distanz braucht, ist im Endeffekt immer der, der dann über Nähe und Distanz entscheidet. Und derjenige, der mehr Nähe braucht, ist derjenige, der immerzu wartet, dass er dran ist. Selbst wenn du diese "Wartezeit" mit etwas anderem füllst, wartest du doch irgendwie.
Was helfen kann, ist sehr offene klare Kommunikation. Und auch feste Absprachen. z.B. feste Termine ausmachen, zu denen ihr euch dann auch seht. so haben wir das am Anfang auch gemacht...
Er scheint dich ja nicht zurückzuweisen, denn er ist ja auch in seiner Me-Time für dich da, wenn du ihn brauchst. Das finde ich schon mal positiv, das heißt er verschwindet nicht völlig auf Tauchstation.

Ihr könnt so ein Gespräch auch moderiert führen, z.B. bei einer Paartherapie. Ich finde, sowas kann man auch machen, damit ein solch grundsätzliches Gespräch gut läuft und man nicht aneinander vorbeiredet. Allerdings hat das natürlich den Beigeschmack von "Wir brauchen eine Therapie, weil wir alleine nicht mehr klar kommen." Aber ich bin eh eine Verfechterin von: Im Zweifel rede ich mit einem Profi und lasse mir da helfen.
Im Endeffekt triggert er mit seinem Rückzug ständig deine Verlustangst, ob er das will oder nicht. Was du tun kannst - also du selbst für DICH - ist auch an diesen Verlustängsten arbeiten, dir anschauen, ob es möglicherweise bei Dir da ein Muster gibt (wie war das z.B. vorher?) und ähnliches. Auch das kann man mit einem Profi tun
Wenn du dich nicht trennen willst, gibt es eigentlich für dich, um damit besser umgehen zu können, nur die Möglichkeit, an DEINEM Umgang damit zu arbeiten. Aber da musst du eben aufpassen, dass du nicht in die ständige Warteposition kommst. Wenn er wieder auftaucht, bist du bereit und stehst parat... Und zusammen könnt ihr natürlich fixe Verabredungen ausmachen, wann ihr euch das nächste Mal seht. Auch dann stehst du nicht in der ständige Warteposition auf Abruf bereit.
Abgekürzt heisst das; Sie hat es das Nachsehen
 
Abgekürzt heisst das; Sie hat es das Nachsehen

jein... nein, denn wie ich schrieb können sie auch einen Kompromiss suchen mit fixen Treffen. Die halt nicht irgendwann nach seinen Gutdünken stattfinden und sie muss warten.
Aber ja, denn der, der mehr Nähe braucht als der andere, hat fast immer etwas das Nachsehen, weil er wahrscheinlich immer mehr Nähe brauchen wird, als der andere geben kann.

PS. Stefanie Stahl geht tatsächlich auf dieses Nähe-Distanz-Problem ganz oft in ihren Büchern und Podcasts ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Derjenige, der in einer Beziehung mehr Zeit für sich und mehr Distanz braucht, ist im Endeffekt immer der, der dann über Nähe und Distanz entscheidet. Und derjenige, der mehr Nähe braucht, ist derjenige, der immerzu wartet, dass er dran ist. Selbst wenn du diese "Wartezeit" mit etwas anderem füllst, wartest du doch irgendwie.

Genau. Die ewige Warterei ist das, was mich am meisten fertig macht. Das mit den fixen Terminen finde ich gut. Danke!
 
Na..., dann viel Spass bei der Warterei. Du wirst viele Nerven brauchen. Ob es das Wert ist, wirst du selber wissen oder bald nicht mehr wissen wollen
 

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