Vayana_Esti
Mitglied
Hallo liebe Community,
ich bin neu hier und mit den Nerven ziemlich am Ende. Ich weiß einfach nicht mehr weiter bzw. tue ich mir schwer, meine Gedanken und Gefühle alleine zu sortieren und hatte auf einen Austausch und/oder Unterstützung gehofft.
Die Sache ist die, ich habe mich vor einem guten Jahr nach zehn Jahren Beziehung und acht Jahren Ehe von meinem Mann getrennt, weil er sich "finden" wollte. Sprich, er wollte rausfinden, ob es für ihn noch andere Optionen als mich in seinem Leben gibt. Also haben wir uns - zunächst nur auf Zeit - getrennt. Nach einem halben Jahr kam dann die Scheidung.
Während er also loslief, um neue Erfahrungen zu machen, habe ich beschlossen, dass die Männerwelt für mich gestorben ist. Irritierenderweise hat diese Einstellung dazu geführt, dass ich für die Männerwelt umso interessanter wurde. Und so kam es, dass ich mich einen Monat nach der Trennung von meinem damaligen Mann in einer leidenschaftlichen Beziehung wieder fand, die bis dato anhält, während mein Ex noch immer versucht, was auch immer zu finden.
Nun ist es so, dass ich schwer verliebt in den "neuen" Mann bin. In dieser Beziehung haben wir allerdings ein Nähe-Distanz-Problem. Sprich, wenn wir eine Woche miteinander verbringen, braucht er mindestens genauso viel Zeit für sich alleine. Ich hingegen möchte so viel Zeit als möglich mit ihm verbringen, weil er mir wichtig ist. Er sagt zwar, seine Me-Time sei "Pro-Er" und nicht "Contra-Ich", es sei einfach Zeit, die er bräuchte, um sich zu sortieren.
Die Sache ist die, dass er sich in solchen Phasen auch nicht wirklich von sich aus meldet. Rufe ich ihn an, hebt er allerdings ab und ist auch da für mich, wenn es mir schlecht geht. Aber er taucht dann komplett unter, bunkert sich zu Hause ein und macht Gott weiß was.
Hat er genug von seiner Me-Time (was von ein paar Tagen bis zu einem Monat dauern kann) ist er wieder "normal" verfügbar und für mich da.
Ich leide ziemlich darunter, weil sich sein Untertauchen - trotz seiner Erklärungen - stark nach Ablehnung anfühlt. Zudem ist es jedes Mal, wenn wir uns danach wieder sehen, ein bisserl so als müssten wir uns erst wieder zusammenraufen.
Alles in allem ist es sehr anstrengend für mich. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich ihn nicht verlassen will. Was kann ich tun, um in dieser Beziehung weniger zu leiden? Gibt es hier vielleicht Frauen mit ähnlichen Erfahrungen?
ich bin neu hier und mit den Nerven ziemlich am Ende. Ich weiß einfach nicht mehr weiter bzw. tue ich mir schwer, meine Gedanken und Gefühle alleine zu sortieren und hatte auf einen Austausch und/oder Unterstützung gehofft.
Die Sache ist die, ich habe mich vor einem guten Jahr nach zehn Jahren Beziehung und acht Jahren Ehe von meinem Mann getrennt, weil er sich "finden" wollte. Sprich, er wollte rausfinden, ob es für ihn noch andere Optionen als mich in seinem Leben gibt. Also haben wir uns - zunächst nur auf Zeit - getrennt. Nach einem halben Jahr kam dann die Scheidung.
Während er also loslief, um neue Erfahrungen zu machen, habe ich beschlossen, dass die Männerwelt für mich gestorben ist. Irritierenderweise hat diese Einstellung dazu geführt, dass ich für die Männerwelt umso interessanter wurde. Und so kam es, dass ich mich einen Monat nach der Trennung von meinem damaligen Mann in einer leidenschaftlichen Beziehung wieder fand, die bis dato anhält, während mein Ex noch immer versucht, was auch immer zu finden.
Nun ist es so, dass ich schwer verliebt in den "neuen" Mann bin. In dieser Beziehung haben wir allerdings ein Nähe-Distanz-Problem. Sprich, wenn wir eine Woche miteinander verbringen, braucht er mindestens genauso viel Zeit für sich alleine. Ich hingegen möchte so viel Zeit als möglich mit ihm verbringen, weil er mir wichtig ist. Er sagt zwar, seine Me-Time sei "Pro-Er" und nicht "Contra-Ich", es sei einfach Zeit, die er bräuchte, um sich zu sortieren.
Die Sache ist die, dass er sich in solchen Phasen auch nicht wirklich von sich aus meldet. Rufe ich ihn an, hebt er allerdings ab und ist auch da für mich, wenn es mir schlecht geht. Aber er taucht dann komplett unter, bunkert sich zu Hause ein und macht Gott weiß was.
Hat er genug von seiner Me-Time (was von ein paar Tagen bis zu einem Monat dauern kann) ist er wieder "normal" verfügbar und für mich da.
Ich leide ziemlich darunter, weil sich sein Untertauchen - trotz seiner Erklärungen - stark nach Ablehnung anfühlt. Zudem ist es jedes Mal, wenn wir uns danach wieder sehen, ein bisserl so als müssten wir uns erst wieder zusammenraufen.
Alles in allem ist es sehr anstrengend für mich. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich ihn nicht verlassen will. Was kann ich tun, um in dieser Beziehung weniger zu leiden? Gibt es hier vielleicht Frauen mit ähnlichen Erfahrungen?