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Heiraten mit getrennten Eltern

T

The Bride

Gast
Wir wollen eigentlich heiraten. Ende dieses Jahres oder evtl. nächstes Jahr, je nach Corona-Lage.

Wir machen uns aber Sorgen wegen Spannungen in der Familie. Die Eltern meines Verlobten haben sich getrennt. Der Vater ist vor ein paar Monaten fremdgegangen und hat warm gewechselt. Die Mutter war am Ende und der Bruder meines Verlobten hat u.a. deswegen einen Wutausbruch gehabt und was kaputt geschlagen. So habe ich ihn noch nie erlebt. Mal abgesehen von diesen Vorfällen tun alle so, als wäre nichts.

Mein Verlobter und ich halten uns da weitesgehend heraus. Ab und an hört man mal Geläster, wir beteiligen uns aber nicht. Wir haben der Mutter mentalen Beistand geleistet, mischen uns aber nicht ein.

Wir haben Angst, dass es auf unserer Hochzeit wieder eskalieren könnte. Darauf haben wir ganz klar keinen Bock. Andererseits können und wollen wir niemanden ausladen. Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. Wir können die Sitzordnung anpassen, aber am Ende sitzen alle im gleichen Saal.

Was würdet ihr tun?
 

Yado_cat

Aktives Mitglied
Als ich damals geheiratet habe mussten wir uns auch entscheiden und wir haben uns für die Mutter entschieden.
Die Stiefmutter bekam Wind davon und hat mich am Telefon so dermaßen rund gemacht, das ich hochschwanger mit einer Risikoschwangerschaft, vorzeitige Wehen bekam 🤬☠

Hätte ich damals schon gewusst das die Ehe sowieso nicht hält, hätte man sich das ganze Theater auch sparen können. 😤
 

Northern Light

Sehr aktives Mitglied
Ich würde beide Elternteile einladen; schlussendlich haben ihre Probleme nichts mit euch zu tun, das müssen sie selber regeln. Nur einen von beiden einzuladen würde heißen, Partei zu ergreifen. Hier ist zwar auf den ersten Blick betrachtet der Vater der "Böse", aber wer weiß schon, wie und warum es zu der Situation gekommen ist. Da würde ich mich als Kind schön raushalten. Ich würde allen Beteiligten klipp und klar sagen, dass ihr mit dem Gedanken spielt, sie (im Zweifel auch den Bruder) nicht einzuladen, aus Angst dass sie euch die Feier versauen. Wenn sie gern dabei sein möchten, müsst ihr euch darauf verlassen können, dass sie sich am Riemen reißen. Wenn sie sich das nicht zutrauen, sollen sie bitteschön fernbleiben.
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

könnt ihr die Eltern nicht aufteilen?

Einer geht mit zum Standesamt und der nachfolgenden Feier
und der andere dann mit zur Kirche.

Nur falls ihr euch kirchlich Trauen lasst. Gibt ja heute auch freie Trauungen.

Na lange Rede kurzer Sinn. Auf zwei Feiern aufteilen.
Ich denke wenn ihr den Eltern am Herzen liegt dann werden sie damit einverstanden sein.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
Vor dem selben Problem stand ich auch meine Mutter hat meinen Vater für einen anderen verlassen.
Mein Vater will seit dem nichts mehr mit meiner Mutter zu tun haben.
Mein Patenonkel der auch der beste Freund von meinem Vater ist hasst meine Mutter.
Wenn ich meine Eltern eingeladen hätte zur unsre Hochzeit dann hätte meine Mutter ihren Freund mitgenommen mein Vater wäre angepisst gewesen und ich hätte meinte Patenonkel einladen sollen.

Also haben wir uns entschieden unsre Eltern überhaupt nicht einzuladen und auch nichts von der Hochzeit zu erzählen.
Wir haben nur Standesamtlich mit Trauzeugen geheiratet.
 
G

Gelöscht 118643

Gast
Ich würde die alle nicht einladen.
Das ist die Hochzeit von meiner Frau und mir, an diesem Tag geht es um uns.
Es ist kein Event für Jedermann und gerade wenn da schon solche Spannungen sind und ich weiß das die sich nicht im Zaum halten können hätte ich da keinen Bock drauf.
Wenn die mir die Hochzeit versauen würden dann hätte das schlimmere Folgen als die einfach nicht einzuladen.
Hätte auch keine Lust auf die Erinnerung meine Familie an A**** und Kragen eigenhändig von meiner Hochzeit zu schmeißen und das würde ich definitiv tun.

Bei solchen Threads fällt mir immer wieder auf wie belastend und Ichbezogen Familie gerade im erwachsenenalter ist.
 

_cloudy_

Urgestein
Ich würde beide Elternteile einladen; schlussendlich haben ihre Probleme nichts mit euch zu tun, das müssen sie selber regeln. Nur einen von beiden einzuladen würde heißen, Partei zu ergreifen. Hier ist zwar auf den ersten Blick betrachtet der Vater der "Böse", aber wer weiß schon, wie und warum es zu der Situation gekommen ist. Da würde ich mich als Kind schön raushalten. Ich würde allen Beteiligten klipp und klar sagen, dass ihr mit dem Gedanken spielt, sie (im Zweifel auch den Bruder) nicht einzuladen, aus Angst dass sie euch die Feier versauen. Wenn sie gern dabei sein möchten, müsst ihr euch darauf verlassen können, dass sie sich am Riemen reißen. Wenn sie sich das nicht zutrauen, sollen sie bitteschön fernbleiben.
Würde ich auch empfehlen.
Es ist euer Tag, da soll es nur um euch gehen, das muss allen Beteiligten klar sein.
Der Vater darf seine Neue natürlich nicht mitbringen, und vielleicht macht ihr Platzkarten und setzt die Eltern weit auseinander.
 

_cloudy_

Urgestein
Das ist ja mal ziemlich daneben. Im Endeffekt wird er vor die Entscheidung gestellt, Tochter oder Partnerin. Da wird die Tochter den kürzeren ziehen inkl. enttäuscht sein und sich abgelehnt fühlen. Dagegen ist es eine gute Idee, Mutter und Bruder sowie Vater weit auseinander zu setzen.
Es wäre geschmacklos, die Neue mitzubringen. Dafür ist alles viel zu frisch.
Wenn sie Anstand besitzt, würde sie sowieso nicht mitkommen.
Sie hat mit dem Brautpaar auch nichts zu tun und die Tochter will wohl kaum von ihr gratuliert werden.

Sollte der Vater nur mit ihr kommen wollen, muss er eben wegbleiben.
 

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