Naja, ich habe schon die krassesten Geschichten gehört, die tatsächlich wahr waren. Das und die Tatsache, dass man hier ja erstmal jedes Hilfesuchen Ernst nehmen soll, hat mich dazu veranlasst, vielleicht naiv zu sein.
Wie auch immer. Du hattest ja selbst bestätigt, dass du verstehen könntest wenn seine Ehefrau dies nicht glauben möge. Und darum geht es ja letztendlich. Um die Sache an sich, und nicht ob er hier zuvor schon einmal nachfragte. Das wäre für die Ehefrau unrelevant.
ich verstehe aber was du sagen wolltest und kann dir da teilweise zustimmen. Wieso eine solche Geschichte hier bringen wenn man doch einerseits anonym ist und zum anderen Hilfe erwartet? Wenn dies nicht stimmt, würde er sich damit letztendlich selbst schaden weil er kaum adäquate tipps in die richtige Richtung erhalten würde.
Ich bin der Meinung, dass diese Geschichte nicht stimmt sondern er eine Affaire begann, die sich jetzt so ohne weiteres nicht mehr abschütteln lässt. Sei es weil sie nicht mehr einer Meinung sind, oder weil jetzt eben die Schwangerschaft im Raum steht und er Angst hat, dies vor seiner Familie nicht mehr verheimlichen zu können.
Aber sehen wir es doch mal pragmatisch. Zu Zeiten der Erpressung hätte man ihm gesagt, er solle einen Anwalt einschalten und Anzeige gegen die Frau erstatten. Künftig aber, steht doch ein ganz anderes Problem im Raum. Nämlich die Schwangerschaft, sofern diese nicht erfunden wurde. Also muss man sich doch jetzt daran orientieren und weniger an der usprünglichen Erpressung. Denn egal ob seine Geschichte hier stimmt oder erfunden ist, der Ausgang ist JETZT im Prinzip der gleiche. Das Kind wird kommen, seine Frau wird es erfahren und er wird zumindest finanziell dafür aufkommen müssen. DAS ist die Ausgangslage!
Ob er die gleiche Geschichte nun seiner Frau erzählt oder ob er die letzten zwei Jahre als Seitensprung beichtet, kann uns im Endeffekt egal sein.
Vielleicht hat er ja ein Test Publikum gebraucht, um die Möglichkeiten aus zu loten wie wohl Dritte seine Geschichte einordnen würden. Sozusagen als Generalprobe, bevor er den Feinschliff seiner Ehefrau präsentiert...
Auch hätte er sich ja nochmal melden und erklären können. Vielleicht hätten es die Kritiker dann besser verstanden.