Bis ca. 18 habe ich von mir selbst geglaubt, dass ich einen trainierten Körper bei Männern wichtig finde, weil es da mal ein Erlebnis gab, bei dem ich dem besser aussehendem jungen Mann den Vorzug gab.
Dann lernte ich jemanden kennen, untrainiert, leicht mollig, und wäre ich nicht in einer Beziehung gewesen...seine Art war umwerfend.
Später lernte ich einen Mann kennen, der mich mit jedem Tag mehr fesselte. Er war dick, mir war es egal. Doch er war verheiratet und das war für uns beide ein großes Stoppschild.
So.
Beide waren fit, lebten ganz normal, ohne Einschränkungen!
Und das ist der wesentliche Punkt, der dir auch hier immer wieder aufgezeigt wird, quasi die Mindestanforderung. Bei dir ist das Ausmaß zu extrem.
Der aktive Alltag muss muss möglich sein, ohne Schneckentempo, keuchen beim Spaziergang, Watschelgang, Probleme bei Treppen, Einschränkungen.
Und ohne die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig einen Pflegefall zu Hause zu haben und dann früh zu verwitwen.
Auch bei einem Rollifahrer würde ich eine gewisse 'normale' Fitness erwarten, das Thema 'körperliche Behinderung' kann hier deshalb nicht als Gegenargument eingebracht werden. Natürlich nimmt man da ohne groß nachzudenken Rücksicht und schränkt sich auch mal ein - du bist aber nicht behindert!
Extremes Übergewicht mit den zugehörigen Folgen fällt unter mangelnde Selbstfürsorge und das ist nicht sexy, sondern bedenklich.
Ein Partner hat die Folgen immer mitzutragen.
Sage ich, die ich, durch gewisse Einschränkungen und Medikamente, deutlich zugelegt habe. Und weil es mir auch schon egal ist, da ich das nicht beeunflussen kann, einen weiteren Teil auch durch futtern. 😁
Aber in einem Bereich, der im Alltag, bei Spaziergängen usw. nicht einschränkt. Wer mir aber erzählen will, dass man die Kilos nicht dennoch merkt bei körperlicher Betätigung, der macht sich etwas vor. Ich merke da einen deutlichen Unterschied zu schlank und trainiert.
Und dann kommt dein Gewicht.
Kümnere dich um dich.