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Hat es euch oder eure Familienplanung verändert?

Vermisst

Aktives Mitglied
Ich stelle diese Frage an alle Betroffenen, die mal in ihrem Leben
einen Sorgerechtsentzug erlebt haben.
Hat es euer Leben verändert, oder viell. sogar eure Familienplanung?
Ich meine, es sind ja viele Betroffene hier und es interessiert mich sehr.
Denn ich habe den Eindruck, dass sich mein ganzes Leben dadurch
verändert hat.
Vorher hatte ich den festen Standpunkt, so etwas würde mir nie passieren,
warum denn auch?
Und heute stehe ich da und denke mir, mit Kindern ist man total erpressbar.
Ich bin sogar am überlegen, ob ich mich nicht sterilisieren lasse, damit ich ja nie mehr
ein Kind bekommen kann.
Ich möchte kein Kind irgendwo aufwachsen sehen und ständig
als "Versager" dastehen oder die Ungerechtigkeit zu erleben/spüren, dass ich laut Richter gar nichts dafür kann, aber das Kind bekomme ich nicht wieder. Denn das ist doch sehr oft das Gefühl, was ich
hatte, als ich sah, dass andere über mich entschieden, ich kann mich
um mein (kein?) Kind kümmern.
Wie seht ihr das?
Wer von euch hatte denn während der Fremdunterbringung noch weiter Kind/Kinder bekommen? Wie fühlt sich so etwas an? Hattet ihr da keine Angst, es wieder zu verlieren?
Den Kindern geht es ja ähnlich.
Mein Sohn sagte mir gerade beim Abendessen, dass er große Angst hatte,
er dürfte nie mehr zu Mami nach Hause.
Für uns ist es dieses Jahr tatsächlich das erste Mal Weihnachten, dass wir niemanden haben,
dem wir Rechenschaft ablegen müssen, wann, wie viele Tage und wohin wir fahren.
Ich dachte, er wäre schon länger hier, aber es ist tatsächl. so! :)
Ein wirklich tolles Gefühl!
 

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