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Hmm, ja, war wirklich sehr interessant. Hat natürlich was von "Butterfly Effect". Auch ein sehr guter Film. Tja, hier ist die message ja wohl, dass man sein Schicksal eindeutig nicht in der Hand hat, ausgenommen, man hat so einen tollen Apparat ergattert. Irgendwie dann doch ne depri-massage. Oder siehst du das so, dass man alles verändern kann, wenn man nur will?
Gruß Esk
 
Hi, nein man kann nicht alles verändern wie man will - überrascht mich, wo du selbst als Beispiel "Butterfly Effect" erwähnst. Jeder kann die Message natürlich anders interpretieren, ich würde aber sagen: Manchmal muss man sich mit Niederschlägen abfinden, man versteht vieles nicht warum es so geschieht, obwohl es oftmals noch das geringere Übel war - da gibt es 1.000 Beispielstorys, viele sind hier auch bei "Lichtblicke" hinzukopiert worden.
 
Finde ich echt irgendwie kraß den Film, aber alles kommt wie es kommen soll, man kann nicht auf alles Einfluß haben.....denn wir haben leider nicht so ein Gerät um schreckliche Ereignisse rückgängig zu machen.....
 
Naja, da ist die Story hier allerdings anders. Er hat sich ja nunmal nicht mit dem Schicksal abgefunden, auch wenn es erst aussah, als wäre es das kleinere Übel gewesen, war ja nachher doch alles supi-dupi. Jetzt kann man sagen, dass er es vielleicht grade nochmal hingebogen hat, aber die message wäre doch besser gewesen, wenn er es nicht geschafft hätte. Aber ich gehör auch zu den Leuten, die meinen, dass alles schon seinen Sinn hat, oder mir das halt so hinbiege. Nach dem Motto: Nicht heulen, das Schicksal meint es gut mit uns, auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Hmm, kann auch sein, dass der Film doch nicht so gut durchdacht ist, wenn ich es mir recht überlege...
Gruß Esk
 
Guden,

bitte nicht falsch verstehen, ich will auf keinen Fall hier behaupten, dass ich als einziger den Film 'richtig' verstanden hätte, sondern lediglich auf zwei Details verweisen:
1. Er hatte diesen tollen Mischpult, mit dem sich der Lauf der Dinge beeinflussen lässt und selbst damit ging es nicht so wie er es gerne hätte

2. Happy End? Keineswegs, er flüchtet, so schnell er kann, kehrt den Problemen seinen Rücken zu, weil er sie nicht ständig aufs neue korrigieren kann - zumeil am Ende die kaputte Puppe ein lächerliches Problem darstellt, aber das kleine Mädchen, aufgrund seines Eingreifens bei früheren schwerwiegenden Problemen, sein Eingreifen ERWARTET.

Aber wie gesagt, dies ist nur eine mögliche Sichtweise - ich bin mir jedoch sicher, dass die Macher sich sehr viel dabei gedacht haben..
 
Klar haben sich die Macher viel dabei gedacht. Allerdings ist mir persönlich noch nicht ganz klar, was genau sie sich dabei gedacht haben. Zum Schluss flüchtet er zwar, lässt aber keine Probleme offen, auch die Puppe ist geheilt. Ganz im Gegenteil, es finden sich Liebespaare, die Frau im Rollstuhl kann wieder laufen, der Drogenabhängige spendet sein Geld usw. Die Alternative wäre gewesen, dass irgendein Mensch stirbt: Der Radfahrer oder die Frau im Rollstuhl, ihr Begleiter an Herzinfarkt oder das Mädchen infiziert sich mit der Spritze. Hat er also alles geschafft und flüchtet trotzdem. Warum? Wohl, wie das Beispiel mit der Puppe zeigen soll, weil es sonst kein Ende nimmt. Vielleicht hat ja die Aussage des Films garnichts mit dem Schicksal und der Beeinflussung des Schicksals an sich zu tun. Also nicht der Apparat steht hier im Vordergrund, sondern die Tatsache, dass er anderen Menschen hilft und nur durch Flucht dieser Helferposition entkommen kann. Er will ja immer wieder gehen, aber wird dadurch gehindert, dass andere Sachen geschehen. Und zum Schluss wird er dadurch gehindert, dass, wie du schon richtig sagtest, die Hilfe von ihm ERWARTET wird. Er kehrt nicht den Problmen den Rücken zu, weil er sie nicht immer wieder aufs neue korrigieren kann, sondern, weil er aus seiner Helferposition anders nicht wieder heraus kommt. Soll der Film uns etwa sagen, dass wir garnicht erst anfangen sollten zu helfen, weil wir dann in eine moralische Ecke gedrängt werden?
 
die haben doch bloss dargestellt, was so in der welt abgeht, und was sich jeder wünscht, wie es abgehen sollte.. die heilung sozusagen..
einmal ist es ein kreis, der zu unfall führt.. beim anderen, wo es zuletzt schön aufgeht.. als ob jesus oder die erkenntnis der liebe alle küssen würden..

weder flucht noch sonstwas.. also ich fand das ganz sehr schön "verbildlicht" als film.. danke für den link!
 
hey leute,
ich liebe ja solche filmdiskussionen 😱)

die message verstehe ich ja so, dass es schier unmöglich ist alles richtig zu machen und jedem zu helfen..
um das kleine mädchen am schluß glücklich zu machen braucht allerdings niemand eine "zaubermaschine" jeder, jeder hätte den kopf der puppe wieder aufstecken können.....> jeder kann helfen, jeder kann jeden tag sein leben ändern 😉

PS: kennt ihr den film "das glücksprinzip"
na dann schaut euch noch mal das ende an...

leta
 
Hi,

natürlich kenne ich den Film "Das Glücksprinzip", hab ihn mir mehrmals angeschaut. Und kann nur den Kopf schütteln über manche die sagen, die letzten Szenen des Films hätten weggelassen werden sollen..

Interessant bei diesem Link finde ich auch, dass er von woanders kam, und erst freiwillig aus seiner eigenen Entscheidung handelte, weil er es für richtig hielt - der Beginn ist sehr kontrastreich zum Ende
 

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