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Hass, gegen die eigene Mutter

  • Starter*in Starter*in Marry09
  • Datum Start Datum Start
  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    mutter
Schon mal dran gedacht, dass der Vater über der Einkommensgrenze liegen könnte?
Und seit wann müssen Kinder ständig Rücksicht auf die Mutter nehmen?
Ich hab auch so ne Mutter, ich finds bedrückend und anstrengend und verlogen.
Und wenn man dann kein Bafög kriegt und die Eltern sagen: "Hier wird nicht ausgezogen, ich stell den Unterhalt nicht in bar", dann soll man sein Studium schmeißen oder sich prostituieren, nur weil Muttern depressiv ist und sich zu fein (oder zu verkorkst), zum Therapeuten zu gehen?
Ist ja schön und gut, dass die Mutter Probleme hat, aber das kollektive Ausbaden der Elternprobleme auf dem Nachwuchs, der dann oftmals durch mangelnde Unterstützung gezwungen ist, sein Studium im Elternhaus durchzuziehen, finde ich auch ekelhaft.
Als ob es ein Segen wäre, hier zu wohnen. Da wäre mir jede 1-Zimmer-Stadt-Hinterhof-Wohnung lieber, solang ich da meine Freiheit und Privatsphäre habe und die Dauerdepressionen meiner Mutter nicht mitkriegen muss, die nix tut als fernsehen, zu lästern und einzukaufen.
Es gibt keine Gleichung Mutter = Herzensguter Mensch.
Leider nicht. Und manchmal ist der Schaden auf lange Sicht größer als alles andere. Irgendwann wird man die guten Seiten sehen können. Aber jetzt muss ich sagen: Meine Mutter war und ist keine gute Mutter. Sie war keine totale Horrormutter, aber eine gute Mutter sicher nicht. Das hätte anders ausgesehen. Warum soll man das leugnen? Wenn es doch so ist. Und ich lebe nicht gerne hier im Elternhaus, sehe aber keine Alternative. Und das, obwohl ich schon arbeiten gehe.

Man muss nicht immer gleich den Nachwuchs als was weiß ich was verteufeln, der eh Unrecht hat. Es gibt wirklich verkorkste Eltern.
 
vllt höre ich mich schrecklich an, weil ich dcasso kühl runterschreibe, aber man sollte mal daran denken, was in einem kind kaputt geht, wenn man von anfang nur solche sachen and en kopf geschmissen bekommt und man es sich nicht erklären kann. und das einzige, was man als antwort bekommt, ist zu hören, dass es unverständlich ist, das ein so schrekcliches kind wie ich es bin, gut in der shcule sein kann..,


Mir gehts genauso.. Ich will einfach nich mehr leben. Mein Freund wird als assozialer bezeichnet.. Ich bin viel zu agressiv. aber das kommt alles dadurch, dass sie mir keine Liebe zuwendet. Und reden lässt sie auch nicht mit sich.. Ich kann einfach nich mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja witzig, das man als Studentin gleich arrogant und besser als alle anderen ist und sich über die Mutter stellt. 🙄 Manch jemand möchte aus seinem Leben einfach nur etwas machen. Die meisten Eltern sind doch stolz, wenn ihre Kinder eine solche Laufbahn einschlagen können und die wenigsten werden sich quer stellen.

Wie alt ist denn die jüngere Schwester?? Bekommt sie auch so nette Dinge an den Kopf geworfen? Hat sie evtl. mehr Zugang zu der Mutter? Keine Ahnung, ob es möglich ist, doch könntet ihr alleine in einer Wohnung leben? Ggf. über das Jugendamt (oder ähnliches?) klären?

Der Mutter helfen ist sicher einfach gesagt. Zunächst einmal müßte sie sich helfen lassen wollen. Geht sie auf diverse Angebote ein? Hat sie schon mal eine Therapie versucht?

Vielleicht ist wirklich was dran, daß sie aufwacht, wenn Du einfach ausziehst.
 
Warum müssen eigentlich immer die Mütter an allem Schuld sein und immer den
Sündenbock für alles spielen. Wenn deine Mutter ein Leben führt,daß dir nicht gefällt, dann mach es doch besser. Keiner zwingt dich noch zu Hause zu wohnen.
Wenn du studierst und noch einen Job hast, stehst du doch auf eigenen Füßen. Warum solltest du keinen Bafög bekommen.,und schieb nicht deine kleine Schwester vor und das deine Mutter Schuld sei, daß du dich ritzt und ...
 
und ja: sie dar zahlen, denn wegen ihr schmeiße ich nicht meinen traum weg.

Sowas dreistes hab ich ja noch nie gehört. Wenn du es bei ihr nicht mehr aushälst dann zieh halt aus. Wieso solltest du das nicht können?
Es gibt außer dir noch andere Studenten mit eigener Wohnung und Job ohne Unterstützung von Eltern.
Du bist keinen Deut besser als deine Mutter und das was sie dir an den Kopf geworfen hat wenn du sie ausnutzt. Und das macht dein Satz deutlich.

Es ist schon sehr arg deiner Mutter die Verantwortung für dein Geritze zuzuschieben.

Und ich weiß wie das ist eine Ausbildung zu machen (in der ich kein Geld verdiene) und nebenbei für seine Existenz aufkommen zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man Kinder bekommt, dann soll man auch für sie aufkommen. Und bis zum Abschluss der 1. Ausbildung (oder je nachdem Studium) müssen Eltern (sofern sie über der Einkommensgrenze stehen, was kein Bafög für die Kinder bedeutet) die Kinder finanziell unterstützen,. Hätten sie sich überlegen sollen, bevor sie Kinder bekommen, ob sie später für diese aufkommen wollen.

Unterhalt kann man nicht umsonst auch einklagen.

Meist kann man eine einfache Regelung finden, mit der alle zufrieden sind, auch ohne ein Riesendrama draus zu machen.

Warum fühlen sich so viele gleich angegriffen, wenn es um Mütter geht? Ihr kennt die Mutter doch nicht und die Situation. Wieso sind Mütter immer bar jeden Zweifels und die armen Unschuldigen, auf denen die bösen Kinder herumtanzen?
Sicherlich ist es auch nicht umgekehrt, aber muss man das immer so schwarzweiß malen? Die Mutter ist, wie die Tochter, sicher kein Engel. Und sie werden beide ihre Probleme mit der Situation haben.

Es hat auch gar nichts mit Faulheit zu tun, aber wenn man studiert, möchte man nicht ewig viele Semester vergeuden, um ständig das Geld zusammenzukratzen. Selbst MIT Job ist es schwierig, etwas Anspruchsvolles zu studieren, Studenten sind heutzutage keine faulen Säcke mehr, die ständig Ferien haben und Partys feiern (wobei die Frage besteht, ob das je der Fall war).

Aber es ist auch eine Prinzipienfrage. Warum sollen die Eltern einen rausekeln dürfen, Bafög gibts nicht, wg. Einkommensgrenze, und dann schön nach Hawaii in Urlaub fahren, während man selber als Student sein Studium nicht mehr gesch** kriegt, weil das Geld vorne und hinten nicht reicht und man schon mehr jobbt als studiert?

Ich glaub, für viele ist es nicht verständlich, dass mancher als Student um seine Existenz fürchtet. Vom Studium hängt die Zukunft ab. Es ist nicht die Rede davon, von den Eltern Luxus in den Hintern geblasen zu kriegen, es ist auch nichts dagegen zu sagen, einen Nebenjob anzunehmen und für sein Studium ebenfalls zu arbeiten. Aber vorrangig studiert man und das sollte eingesehen werden und man sollte sich wenigstens ein Zimmer leisten können und was zu Essen.

Eltern sehen sich gleich als lebende Brieftaschen und drohen, den Geldhahn zuzudrehen. Oft sieht man es als deren Kind sogar vernünftiger. Man will nicht allein die Kohle. Man will keine teuren Klamotten und ein Apartment und nen Benz. Man möchte nur die Gelegenheit, wenn man ganz genau weiß, diese Möglichkeit ist vom finanziellen her da von Elternseite aus, sein Studium vernünftig zu Ende zu bringen, mit Privatsphäre und Selbstbestimmtheit.

Es wär nicht mal was dagegen zu sagen, danach einen Teil des Geldes zurückzubezahlen, wenn man in Lohn und Brot steht, aber erstmal muss man es durchziehen können ohne ewige Drohungen und Stress und Forderungen. Eltern sind nicht immer die armen Unschuldigen. Auch nicht die Bösen. Es sind Menschen mit Fehlern, genau wie ihre Kinder, und diese Fehler müssen beide Seiten evtl. auch mal einsehen, um gut zusammenarbeiten zu können.

Und noch was: Mütter sind die wichtigsten Bezugspersonen im Leben eines Menschen und nicht wenige Mütter sind gar nicht dazu geeignet, diese Rolle zu übernehmen. Traurig, aber wahr. Hat man eine solche Mutter, kann diese einiges durch ihr Verhalten verkorksen und vergeigen.
Natürlich muss man sich ab einem gewissen Alter davon lösen, aber das ist verdammt schwer und geht nicht über Nacht. Die Mutter ist nicht an allem schuld, aber sie trägt einen Teil der Verantwortung an der Art und Weise, wie man mit sich und anderen umzugehen gelernt hat.

Da gibts nichts zu leugnen. Es ist eine Tatsache. Wie es im hier geschilderten Fall ist, weiß ich nicht. Ich war nicht dabei. Aber imho fällt der Apfel wirklich nicht weit vom Stamm.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich kann dich verstehen, ich bin zwar erst 12, aber meine mutter entscheidet manchmal richtig über mich hinweg, oft ist sie ja in ordnung aber wir schenken uns beide nichts. manche wochen sind vergangen in denen ich fast jeden abend im bett geweint hab weil meine mutter mir irgenwelche beleidigungen an den kopf geworfen hat, ich will nicht sagen das ich ihr nicht auch welche hinterher geFLÜSTERT habe.ich bin wie du auch rebellisch und hab meine eigene meinung außerdem bin ich irgendwie immer der A****. als ich in der grundschule war, hat ich mal ziemlich schwierige hausaufgaben auf, mein cousin war da und ich wollte eine mutter um hilfe fragen aber nein, mein cousin war ihr da anscheinend wichtiger als ihr eigenes kind,manchmal frag ich mich sogar ob sie mich überhaupt vermissen würde wenn ich tot wäre. ich sag mir immer wieder in diesen heulphasen: du hast freunde, die würden dich vermissen, ich hab träume, ich will von beruf her malerin oder zeichnerin werden, ich hab noch echt viel vor. meistens reagier ich mich ab wenn ich draußen bin, manchmal trete ich gegen bäume oder drinnen zerfetze ich papier
 

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