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hallo

  • Starter*in Starter*in kriemhild
  • Datum Start Datum Start
K

kriemhild

Gast
Hallo und guten Tag,
hab mich gestern hier angemeldet und möchte mich vorstellen, weiß aber gar nicht so recht, wie. Ich bin (noch 😉) 59 Jahre alt, von Beruf Lehrerin, aber seit 1984 frühzeitig pensioniert (Nierenversagen, Dialyse, Transplantation).
Seit 1968 bin ich verheiratet, habe einen 30 j.Sohn und eine 35j.Tochter. Unsere Tochter ist seit über 20 Jahren extrem magersüchtig und ihre Krankheit hat inzwischen nicht nur meine ganzen Kräfte verbraucht, sondern auch vieles in mir zerstört. Ich habe gekämpft und bin am Ende. Meine Ehe ist in meinen Augen zerstört, weil ich mich darin einsam und verlassen fühle. Mein Mann sieht nur selten meine Not, er verdrängt lieber, während ich reden möchte und muss!
Ich hoffe, hier im Forum seelischen Beistand zu finden, indem ich mich mit Menschen austauschen kann, die vielleicht ähnlich denken und fühlen. Ich sehne mich danach, verstanden zu werden! Dabei geht es mir inzwischen nicht mehr nur noch um die Krankheit unserer Tochter, ich denke,ich fühle das Ende meiner Ehe und habe einfach wahnsinnige Angst.
Ich freue mich auf dieses Forum!
Liebe Grüße an alle! Kriemhild
 

Hallo kriemhild,

schau mal hier: hallo. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich bin noch recht jung in ihren augen, kann aber gut nachvollziehen.
Das was du geschrieben hat mich sehr gerührt. Da ich das mit deiner ehe gut nachvollziehen kann. Bin Momentan auch in einer beziehung, aber nciht sehr glücklich, da mich mein Freund mit meinen ganzen Problemem alleine lässt und ich gerdae eine sehr schwere zeit durchmache... Wie gesagt ich bin noch sehr jung und habe mit sicherheit noch nicht die erfahrungen einer so langen ehe. Aber man kann es gut nachvoll ziehen, weil man den menschen liebt und er nicht für einen da ist.

Mit freundlichen grüßen🙂
 
hallo kriemhild,
ich freue mich, dich begrüßen können und dies tue ich ganz herzlich.
das problem deiner tochter, darfst du nicht zu deinem eigenen machen.
ich selbst habe 4 kinder, bin fast 44 und seit 2 jahren getrennt lebend.
ich habe mich vor einem halben jahr selbstständig gemacht
(im naturkundlichen bereich - vertrieb), d.h. ich muß schauen das ich mich und meine kinder versorgen muß. das hauptproblem, und deswegen schreibe ich dir, ist meine 21j.tochter. bis vor einem 3/4 jahr war alles mit ihr okay. dann bekam sie depressionen und anschließend eine manie. in dieser zeit hat sie ihr studium geschmissen und ein finazielles chaos angerichtet.momentan ist sie stationär in behandlung. ich kann die sehr
gut nachfühlen, wie man sich vor sorge selbst vergisst. das darf man aber nicht . sorge jetzt mal für dich selbst. notfalls mit proffesioneller hilfe.
"jeder hat in seinem leben, auf sich selber acht zu geben"
es wird zeit für uns, denn jeder mensch muß seine hausaufgaben allein machen.
fühl dich getröstet und gedrückt
von löwenherz
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Finchen,
danke für deine lieben Worte. Dein Alter spielt keine Rolle, im Gegenteil, ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit jungen Menschen sehr gut reden kann. Vielleicht sind sie offener und spontaner, was ich eigentlich auch bin. Du sprichst von Liebe. Weißt du, sie wird irgendwann zerstört, wenn man verzweifelt versucht, Verständnis zu bekommen. Immer wieder hab ich mich darum bemüht, mit meinem Mann zu reden. Jeder Gesprächsversuch ging von mir aus und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sagt, ich will nicht mehr. Und dann hört auch die Liebe auf, ganz langsam und stetig. Ich spüre es ganz deutlich. Mein Mann liebt mich, das weiß ich, aber sie allein hilft mir nicht mehr. Dabei sehne ich mich danach, einen Mann zu lieben, auch wenn ich schon ein gewisses Alter erreicht habe.
Es ist so viel geschehen. Ich habe um meine Tochter gekämpft, ich habe Schlimmstes herausgefunden (Missbrauch), hab selbst Therapien gemacht,usw.,aber alles hab ich allein gemacht, über 20 Jahre und dabei selbst krank. Niemals hat mein Mann irgendeinen Versuch unternommen, Hilfe zu suchen. das verbittert.
Alles Liebe für dich!
 
hallo Löwenherz...welch ein toller Name!
Ich weiß, dass ich an mich denken muss, ich hab auch schon reichlich professionelle Hilfe gehabt, ich weiß, was ich EIGENTLICH tun sollte...die Tochter aus dem Haus jagen. Sie hat zwar eine eigene Wohnung in unserem Haus, aber es bleibt nicht aus, dass wir uns täglich begegnen, zumal wir einen großen,schönen Garten haben, den sie sehr liebt. So sehe ich ständig diesen ausgemergelten Körper (ca 30 kg bei 175 Größe)! Aber mein Herz! Ich bringe es nicht fertig, eher ginge ich fort...mit dem Gedanken spiele ich bereits, doch da ist ungeheure Angst. Ich hab schon viel dazu gelernt, setze inzwischen Grenzen, die sie immer wieder zu durchbrechen versucht. Mir fehlt aber mittlerweile oft die Kraft, dagegen anzukämpfen..über 20 Jahre hinterlassen Spuren. Außerdem bin ich seit Jahren selbst krank...neben 8 Jahre Dialyse auch eine Krebserkrankung gehabt. Die Kräfte schwinden.Ich hab auch ständig das Gefühl, allein zu kämpfen. Ein kleines, scheinbar unbedeutendes Beispiel: Magersüchtige haben die krankhafte Angewohnheit, andere zu umsorgen mit Essbarem. So hat sie immer wieder für uns am Wochenende Kuchen gebacken, dabei in äußerst raffinierter Weise Begründungen angeführt. Mittlerweile esse ich nichts mehr, was von ihr kommt, auch unser Sohn nicht, aber mein Mann ist nicht zu belehren. Das macht mich so verdammt wütend! Und bei allem handelt sie so, dass ich ein schlechtes Gewissen bekomme, so als wäre ich Schuld, dass sie noch schlechter essen kann, wenn ich Grenzen wie auch immer setze. Das zermürbt und macht kaputt! Und dann vom Ehemann zu hören, du darfst dir das nicht so zu Herzen nehmen. Toll,was versuche ich denn seit Jahren?!
All die Jahre habe ICH Hilfe gesucht, bin zu Therapeuten gegangen, bin bei Selbsthilfegruppen gewesen und hab die mögliche Ursache herausgefunden...Missbrauch durch den Vater meines Mannes. Nie hat mein Mann die Initiative ergriffen, in den Augen der Therapeuten ein Superverdränger. Kannst du verstehen, wie einsam man sich fühlt?
Vielleicht muss ich eines Tages meinen Weg ganz alleine gehen..noch bin ich wohl nicht so weit.Ich hoffe, gerade hier im Forum auf Verständnis und Hilfe.
Ich danke dir und wünsch auch dir weiter viel Kraft!
Kriemhild
 
Hallo und guten Tag,
hab mich gestern hier angemeldet und möchte mich vorstellen, weiß aber gar nicht so recht, wie. Ich bin (noch 😉) 59 Jahre alt, von Beruf Lehrerin, aber seit 1984 frühzeitig pensioniert (Nierenversagen, Dialyse, Transplantation).
Seit 1968 bin ich verheiratet, habe einen 30 j.Sohn und eine 35j.Tochter. Unsere Tochter ist seit über 20 Jahren extrem magersüchtig und ihre Krankheit hat inzwischen nicht nur meine ganzen Kräfte verbraucht, sondern auch vieles in mir zerstört. Ich habe gekämpft und bin am Ende. Meine Ehe ist in meinen Augen zerstört, weil ich mich darin einsam und verlassen fühle. Mein Mann sieht nur selten meine Not, er verdrängt lieber, während ich reden möchte und muss!
Ich hoffe, hier im Forum seelischen Beistand zu finden, indem ich mich mit Menschen austauschen kann, die vielleicht ähnlich denken und fühlen. Ich sehne mich danach, verstanden zu werden! Dabei geht es mir inzwischen nicht mehr nur noch um die Krankheit unserer Tochter, ich denke,ich fühle das Ende meiner Ehe und habe einfach wahnsinnige Angst.
Ich freue mich auf dieses Forum!
Liebe Grüße an alle! Kriemhild

Ich würde und ich möchte dir sehr gern helfen!! Schau dir mein Profil an und denke darüber nach, WAS ich für dich tun kann. Wenn du denkst es geht nicht mehr kommt von .....
 

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