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Hallo

Jobre

Mitglied
19 Jahre meines Lebens. Wieso ist passiert was passiert ist und wieso muss ich jedem dabei zusehen wie es ihm besser geht als mir. Antwortet nicht drauf, es hat keinen Sinn. Ich sehe nichts weiter als einen Haufen voller Doppelmoralischer Menschen die einen auf Empathievoll machen.

Wenn Menschen zu mir sagen: ach komm schon, anderen geht's schlechter als dir oder ach komm, du bist nicht krank das bildest du dir nur ein. Dann kommen Aggressionen in mir zum Vorschein die mich langsam unkontrolliert machen. Es muss nichtmal einen äußeren Einfluss mehr geben. Ich lebe nicht um zu leiden, wenn ich Lebe dann um zu Leben. Wenn es mir nicht möglich ist, scheint die einzige Lösung zu sein für immer zu verschwinden.

Ich schreibe immer noch verzweifelt in dieses Forum hier und weiß nicht einmal warum. Meine Therapeutin hört auf in der Praxis wo ich bin weshalb ich mir jemand neues suchen soll. Das werde ich nicht tun, ich weiß zu gut wie anstrengend es ist jemanden zu finden bei dem ich mich so wohl fühle um effektiv Dinge anzugehen. Auch von Kliniken habe ich die schnauze voll. Sie war meine letzte Hoffnung, ich habe schon zu viele Therapeuten gehabt. Ich will nicht wieder und immer von A - B - C. Ich bin keine Plätzchen Truhe die man rumreicht und sich immer was raus nimmt. Könnt ihr euch vorstellen wie schwer das ist immer seine gesamte Geschichte von 0 auf neu zu erzählen? NEIN! ES REICHT VERDAMMTE S****!

Am liebsten wäre ich 24/7 lang im Rausch von Alkohol oder Cannabis. Ich hätte gerne Krebs oder irgendeine andere Tödliche Krankheit ausser meiner Depression. Dann sehen andere Menschen vielleicht besser was ich durch mache und ich müsste selbst nicht den Mut ergreifen etwas zu machen.

Ja ich weiß, ich Klinge egoistisch und empathielos. Das ist was ich niemals wollte. Inzwischen habe ich mein volles Vertrauen in meine Mitmenschen verloren. Ich sehe auch wie es unter anderen Menschen klappt sozial zu funktionieren und zu leben also liegt das Problem eindeutig bei mir.

Was soll ich sagen? Würdet ihr einmal aufhören nur an euch selber zu denken, hätten nicht so viele Menschen sterben müssen, sowohl an Depressionen (Suizid) als auch an Corona. Ich sage es euch wie es ist. Wir alle haben in diesen schweren Zeiten versagt mit unserem gemütlichen Lebensstil und das ist auch ein Punkt der die psyche eines jeden Menschen zerstören kann.

Ich habe scheu vor Ärzten bekommen, dabei wollte ich selbst lange Zeit Medizin studieren. Ich kann nicht mehr mit Menschen. Das wird mir alles zu viel.

Es wird Menschen geben die das hier eventuell als angreifend aufnehmen, ich bitte euch daran zu denken dass das nicht das ist was ich erreichen möchte. Ich denke ich möchte nichts weiter als Aufmerksamkeit.

Ich hoffe es geht euch gut. Mfg Jerome
 

Hallo Jobre,

schau mal hier: Hallo. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn Menschen zu mir sagen: ach komm schon, anderen geht's schlechter als dir oder ach komm, du bist nicht krank das bildest du dir nur ein. Dann kommen Aggressionen in mir zum Vorschein die mich langsam unkontrolliert machen. Es muss nichtmal einen äußeren Einfluss mehr geben.
Lieber Jerome,
du hast Recht. Solche Aussagen sind absolut unsinnig und unempathisch. Ich glaube vielen hier geht es so, dass sie nicht verstanden werden und ihre Probleme runter gespielt werden (inklusive mir). Das fühlt sich beschissen an, ich weiß.

Ich lebe nicht um zu leiden, wenn ich Lebe dann um zu Leben. Wenn es mir nicht möglich ist, scheint die einzige Lösung zu sein für immer zu verschwinden.
Ja, das denke ich auch immer. Aber wir müssen kämpfen. Aufgeben ist keine Option und das weißt du.

Meine Therapeutin hört auf in der Praxis wo ich bin weshalb ich mir jemand neues suchen soll. Das werde ich nicht tun, ich weiß zu gut wie anstrengend es ist jemanden zu finden bei dem ich mich so wohl fühle um effektiv Dinge anzugehen.
Das ist natürlich echt übel. Ich würde dir aber dringend raten, dir jemand neues zu suchen. Du scheinst sehr verzweifelt und brauchst dringend Unterstützung.

Könnt ihr euch vorstellen wie schwer das ist immer seine gesamte Geschichte von 0 auf neu zu erzählen?
Ja! Und das verdammt nervenaufreibend. Aber leider geht das nicht anders. Da müssen wir durch. Es kostet Kraft, ich versteh das.

Ja ich weiß, ich Klinge egoistisch und empathielos. Das ist was ich niemals wollte. Inzwischen habe ich mein volles Vertrauen in meine Mitmenschen verloren. Ich sehe auch wie es unter anderen Menschen klappt sozial zu funktionieren und zu leben also liegt das Problem eindeutig bei mir.
Du klingst viel mehr verzweifelt und sehr hoffnungslos. Du hast viele Enttäuschungen durch andere Menschen erleben müssen oder..? Das tut mir leid. Aber gib dir nicht selbst die Schuld.
 
Ich werde mich erstmal aus diesem Thread rausziehen. Das triggert mich gerade leider. Ich habe mir gerade deine anderen Threads angeschaut und ich kann dazu auch nicht mehr viel sagen, als die anderen. Ich rate dir dringend dir professionelle Hilfe zu suchen!
Es tut mir leid, dass du dich so unverstanden fühlst und so einen Leidensdruck hast. Ich wünsche dir, dass sich die Situation bald bessert und du wieder glücklicher werden kannst.

Liebe Grüße Kampfmaus
 
Entschuldigung das ich dich getriggered habe, jetzt fühle ich mich schuldig und noch einsamer. Du hast eine Frage gestellt auf die ich geantwortet habe was habe ich falsch gemacht. Du rätst mir professionelle Hilfe zu suchen. Die bekomme ich zurzeit, aus der gehe ich jetzt aber raus. Du scheinst nicht verstanden zu haben das es mir nichts bringt und das ich das ganze nicht mehr haben will. Wie gesagt, verstehen tut mich keiner.
 
Was genau möchtest Du denn? Deine Probleme sind sehr schwerwiegend, Du fühlst Dich sehr schlecht und denkst, dass Dich keiner versteht. Keiner wird jemals 100% einen anderen verstehen, das geht nicht, aber viele hier haben ähnlich schlimme Dinge erlebt.

Du möchtest keine Empathie, sondern Aufmerksamkeit. Du willst nicht mehr in diese Therapie, die Du jetzt machst, weil Du meinst, sie bringe dir nichts, weil Du schon etliche Therapien gemacht hast.

Es ist sehr schwer, Dir zu helfen, wenn Du Hilfe ablehnt, nicht mehr in Therapie willst und uns für unfähig hältest, Dich zu verstehen.

Ich kann nicht nachfühlen, was Du fühlst, mir tut Deine Verzweifung sehr leid und ich wünsche mir sehr, dass es etwas gibt, dass Du etwas findest, was Dir Hoffnung gibt, was Dir einen Weg zeigt.
 
Entschuldigung das ich dich getriggered habe, jetzt fühle ich mich schuldig und noch einsamer.
Das brauchst du nicht, da kannst du gar nichts für.

Du hast eine Frage gestellt auf die ich geantwortet habe was habe ich falsch gemacht.
Nichts. Mir geht das Thema halt gerade einfach zu nahe.

Du rätst mir professionelle Hilfe zu suchen. Die bekomme ich zurzeit, aus der gehe ich jetzt aber raus. Du scheinst nicht verstanden zu haben das es mir nichts bringt und das ich das ganze nicht mehr haben will. Wie gesagt, verstehen tut mich keiner.
Du siehst aber auch, dass du alleine nicht klar kommst oder? Du brauchst Hilfe! Suche dir jemanden mit dem du klar kommst. Es muss nicht immer passen. Gib die Hoffnung nicht auf.

Wie gesagt, verstehen tut mich keiner.
Das sah im anderen Thread aber anders aus. Du nimmst die Hilfe nicht an. Das ist das Problem. Du blockst alles und jeden ab. Ich hab es versucht. Mit Empathie....
 
Hi!


Auch wenn keine Antwort gewünscht ist, will ich dir kurz schreiben, dass ich manches, was du schreibst, nicht so falsch oder außergewöhnlich finde.

Natürlich darfst du angekotzt sein, wenn dir jemand mit Floskeln kommt und schreibt, anderen geht es auch schlecht. Das ist zwar in der Sache richtig, bringt aber nichts. Das ist so ähnlich wie die Logik, man dürfte in Deutschland über nichts klagen, weil man ja nicht in der Dritten Welt leben muss. Natürlich korrekt, eine Person, die täglich gegen das Verhungern ankämpft, wird unsere Probleme als etwas merkwürdig ansehen. Aber der Vergleich ist Unsinn, weil man sich logischerweise mit Leuten aus dem eigenen Umfeld vergleicht.

Ohne sie selbst zu haben und ohne es daher nachfühlen zu können, kann ich mir gut vorstellen wie grauenvoll Depressionen sein müssen. Und wie schlimm es ist, wenn es gefühlt gar keine Freude und nichts Positives mehr an den Tagen gibt.

Das sollte eigentlich jede Person kapieren. Und das hat auch etwas mit Respekt dir gegenüber zu tun.

Alles Gute!
 
Auch wenn es abgedroschen klingt, gib niemals auf und kämpfe weiter! Vielleicht ist eine Therapie auch nicht das richtige Mittel zur Heilung. Menschen sind so unterschiedlich, nicht jedem geht es durch eine Therapie besser! Es gibt immer wieder neue Ansätze in der Depressionsforschung, z.B. im Hinblick auf organische Ursachen als Grund für die Entstehung einer Depression. Hier tut sich gewaltig was - Stichwort "Mikrobiom"
 

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