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Hallo ich bin sintun

sintun

Mitglied
Hallo liebe Forum User,

Ich stöbere also seit gestern durch dieses Forum, lese und beantworte Beiträge. Nun dachte ich mir schreibe ich also auch mal etwas über mich.

Also ich bin 25 Jahre alt und wirke auf die meisten Menschen wohl ziemlich gefestigt (sagt man mir jedenfalls sehr oft). Ich habe eigentlich keine schweren Traumata erleben müssen oder ähnliches. Es gab eigentlich nur zwei, drei einschneidende Erlebnisse oder Situationen in meinem Leben die mich ein wenig aus der Bahn geworfen haben. Die hier nur mal kurz um mich vielleicht ein wenig besser einschätzen zu können: Meine Mutter war Alkoholikerin (jetzt trocken), da war ich gerade 14 und sie trank bis ich neunzehn wurde. Mein Vater war zu der Zeit immer auf Montage unterwegs und meinte immer ich solle auf sie aufpassen. Ob ich das gesund verarbeitet habe? Weiß ich nicht. Meine beste Freundin starb als wir 21 wurden (also sie und ich). Das reicht erstmal an Schicksalsschlägen. Abe rich glaube in den letzten 2 Jahren hat das meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen mehr beeinflußt als mir lieb wäre. Ich habe starke Verlustängste und mein Selbstwertgefühl ist nicht das beste. ICh bin Überehrgeizig und denke sofort dass man mich nicht mehr liebt/ mag wenn ich mal etwas falsch gemacht habe. Ich mache dadurch leider alle meine Beziehungen zu Männern nach spätestens 2 Monaten kaputt und da ich mich zur Zeit wieder in so einer Situation befinde. Hoffe ich einfach hier Hilfe zu finden, indem ich eure Beiträge lese oder eben auch mal etwas schreibe. Vielleicht können wir uns alle gegenseitig Mut machen und einander beruhigen, das wäre schon wundervoll.
So das wars erstmal über mich.
Danke fürs "zuhören"
Liebe Grüße
Sintun
 
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Shorn

Sehr aktives Mitglied
Hallo sintun

Mut machen und sich gegenseitig beruhigen,tja das tun wir hier aber ab und an unterhalten wir uns auch ganz belanglos. :):rolleyes::D:D


Willkommen im Forum
 

Minusmann

Mitglied
Hallo liebe Forum User,

Ich stöbere also seit gestern durch dieses Forum, lese und beantworte Beiträge. Nun dachte ich mir schreibe ich also auch mal etwas über mich.

Also ich bin 25 Jahre alt und wirke auf die meisten Menschen wohl ziemlich gefestigt (sagt man mir jedenfalls sehr oft). Ich habe eigentlich keine schweren Traumata erleben müssen oder ähnliches. Es gab eigentlich nur zwei, drei einschneidende Erlebnisse oder Situationen in meinem Leben die mich ein wenig aus der Bahn geworfen haben. Die hier nur mal kurz um mich vielleicht ein wenig besser einschätzen zu können: Meine Mutter war Alkoholikerin (jetzt trocken), da war ich gerade 14 und sie trank bis ich neunzehn wurde. Mein Vater war zu der Zeit immer auf Montage unterwegs und meinte immer ich solle auf sie aufpassen. Ob ich das gesund verarbeitet habe? Weiß ich nicht. Meine beste Freundin starb als wir 21 wurden (also sie und ich). Das reicht erstmal an Schicksalsschlägen. Abe rich glaube in den letzten 2 Jahren hat das meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen mehr beeinflußt als mir lieb wäre. Ich habe starke Verlustängste und mein Selbstwertgefühl ist nicht das beste. ICh bin Überehrgeizig und denke sofort dass man mich nicht mehr liebt/ mag wenn ich mal etwas falsch gemacht habe. Ich mache dadurch leider alle meine Beziehungen zu Männern nach spätestens 2 Monaten kaputt und da ich mich zur Zeit wieder in so einer Situation befinde. Hoffe ich einfach hier Hilfe zu finden, indem ich eure Beiträge lese oder eben auch mal etwas schreibe. Vielleicht können wir uns alle gegenseitig Mut machen und einander beruhigen, das wäre schon wundervoll.
So das wars erstmal über mich.
Danke fürs "zuhören"
Liebe Grüße
Sintun
Hallo Sintun,

ich glaube/befürchte, deine Verlustängste wurzeln wirklich in deiner Kindheit und Jugend mit einer alkoholkranken Mutter. In einer Zeit, in der du selbst Sicherheit und Vertrauen so nötig wie die Luft zum Atmen brauchtest, konnte deine Mutter dir das ganz bestimmt nich geben und der Vater war nicht da und beauftragte dich, mit dem "Beaufsichtigen" der Mutter.

Ich bin selbst trockener Alkoholiker und weiß, das kaum etwas auf der Welt so unzuverlässig und entäuschend ist, wie ein nasser Alki, egal ob Mann oder Frau. Da ich aber auch das "Kind" eines Alkoholikers war und bin, fühle ich mit dir und kann dir sagen, mir ging es in Beziehungen immer so wie dir. Ich habe 3 Ehen und etliche Verlobungen hinter mir, ungezählte Beziehungen mal gar nicht erwähnt.

Was ich dir jetzt sage, wird dich vielleicht erschrecken, denn nicht ich (du?) war bei genauer
Betrachtung derjenige, der schon nach wenigen Wochen um die Beziehung fürchtete. Ich dachte es lange Jahre, aber in Wirklichkeit habe ich schon nach kurzer Zeit begonnen, die Beziehung zu zerstören. Mißtrauen gegenüber dem Partner, Kontrollversuche, auf die Probe stellen und all solche Spielchen wirst du sicher auch zur genüge kennen.

Doch es war in wirklichkeit nicht so, dass ich dem/der "Anderen" nicht traute, sondern mir selbst! Ich war im innersten davon überzeugt, ein so mieser Typ zu sein, dass es keine länger mir mir aushalten kann und wenn doch, dann stimmt was mit DER nicht! Als Kind hatte ich
immer geglaubt (und oft auch zu hören bekommen) dass ich nicht den Erwartungen entspreche, die man (Eltern) in mich gesetzt hat. Schon alleine deshalb habe ich mich immer
schuldig gefühlt, wenn meine Eltern sich wieder mal wegen Suff oder Fremdgehen in der Haaren lagen. Dieses Gefühl der Minderwertigkeit habe ich mitgenommen bis in meine Beziehungen und sie so, erst "in den Himmel gehoben" und dann nach und nach zerstört.

Ich will und kann natürlich nicht behaupten, dass es bei dir auch so ist, aber lass dir das mal durch den Kopf gehen, wenn du magst.

Ich drück dir die Daumen.
 

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