Sorry- da hast du wohl recht...- ich habe meinen HINTERN🙄 hoch gekriegt und hab ihn endlich verlassen- na ja, wirklich ausschlaggebend war ER und zwar so das ich mit einem Schüttelschleudetraum, große Hämatome und Prellungen davon kam/ging.
Häusliche Gewalt - auf dieses Thema kam ich erst im Nachhinein. Die div. Strukturen der häusl. Gewalt ziehen sich durch meine Leben der letzten 2 Jahre wie ein roter Faden.
Demütigungen und Beleidigungen(wie z.B.du bist und hast nix ohne mich,Aussehen/Figur/meine Mitarbeit im Betrieb oder mein Haushalten wurden ebenso regelmäßig ständig vernichtent kritisiert)waren fast an der Tagesordnung. Termin wie Arzt, Krabelgruppe,Babyschwimmen und selbst Beisetzungen von Bekannten waren reines Privatvergnügen und wurden mir vorgeworfen. UND hatte ich wirklich mal ein Date mit ner Freundin und wollte mal shoppen gehen..hach, da war ich die Oberfaule die nur ihrem Vergnügen frönt. Schlimmer noch aber war, das er meine Familie und meine Freunde immer kritisierte und ich, peinlich berührt von seinen Zurechtweisungen und manchmal auch Beleidungen wenn andere dabei waren, mich mehr u. mehr von meinem Umfeld zurückzog u. immer mehr in das Sozial aus gedrückt wurde.
Körperliche Übergriffe wie der letzte- gabs in der Form vorher nicht. Aber einmalig ne Ohrfeige oder mal hier oder dort ein fester Griff oder Stoß, das passierte mehrmals.
Klar- ich merkte, ÄHM HALLO- was geht hier gerade oder mir geht es immer schlechter, ich baute ihm gegenüber eine riesige Schutzwand auf und war einfach nicht mehr zugänglich für andere Dinge.
Warum geht man nicht einfach? GANZ einfach..wir haben zusammen einen mittl. 23Monaten altes Kind- das vorallem er unbedingt wollte und ich habe sovieles für ihn und das Leben mit ihm aufgegeben- DA GEHT MAN NICHT SO EINFACH. Und der Oberhammer finde ich immer noch, ich liebte ihn auf irgendeine Art immer noch.UND nein- er wurde erst so als folgende 3 Schritte in meinem Leben passierten- ich zog bei ihm ein u. gab mein bish.Umfeld auf(aufgr. der entfernung)- gewünschte Schwangerschaft(da kommt Verantwortung auf MANN zu); keine Einkommen mehr meinerseits(hach- und jetzt auch noch finanzielle Abhängig) und ICH SAG EUCH- das war definitiv der UMBRUCH..
Und mein jetztiges Problem ist oder seit diesem Übergriff- wie bekomme ich mich wieder in den Griff? Wer hilft mir wirklich mit meinen Ängsten, Problemen und Albträumen fertig zu werden. Eigentlich n i e m a n d... klar gibts div. Anlaufstellen, nur all die - die ich kennengelernt habe wie Erstbefund Krankenkaus, Polizei, meine Anwältin, Gespräch bei der Diakonie ect. selbst meine Ärztin sind von diesem Thema immer etwas peinlich berührt und im Grund genommen fühl ich mich sehr verlassen auf weiter Flur. Ich hangle mich so von Tag zu Tag, versuche meinen Tag mit unserem 22 Monaten alten sohn und ein absolut neues Leben irgendwie zu bewältigen. Nur ich merke immer mehr, ich schaff es einfach bald nicht mehr. Klar, man hat Familie u. Freunde- nur die Kopfsache ist dermaßen tief und traumatisch- und im Grunde wie bereits erwähnt..ich erzähle so ein bisschen und merke ich rasch- jeder hat zwar Verständnis das du trotzdem so lange gebeblieben bist aber im Grunde kann dir keiner richtig helfen. Habe eher so das Gefühl, ich werde von einer riesige Welle von hinter bedroht..die immer mehr u. mehr wächst.
Kontakt zum Kind..vergißt es. Er gibt sich diesbzgl. keinerlei Mühe und hat ihn in 12 Wochen 2 mal gesehen/besucht. Und REUE und gar ne entschuldigung mir gegenüber- wie, da war doch nix!?Strafanzeige läuft, Unterhalt zahlt er auch keinen und leben tue ich völlig am Limit.
Also- immer noch auf die eine oder andere Art eine miese Situation und ich fühle mich einfach nur Lebens-Müde. Ich habe das große Glück in einer famil. Notunterkunft zu leben und langsam wieder fuß zu fassen..nur es kostet mich soviel wahnsinnige Kraft- die ich bald glaube nicht mehr habe.